Stifter, Stipendiaten und Fördernde der HHU bei der Freundeskreis-Premiere von Richard Wagners "Das Rheingold"

Text: Margit Giebels, Sonja Weber

Freundeskreis-Premiere „Das Rheingold“ aus  Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ in der Deutschen Oper am Rhein 

VORNE: Norbert Ernst (Loge), Sylvia Hamvasi (Freia), Simon Neal (Wotan) HINTEN: Thorsten Grümbel (Fafner), Renée Morloc (Fricka), Ovidiu Purcel (Froh), Torben Jürgens (Donner). FOTO: Hans Jörg Michel. © Deutsche Oper am Rhein

In Kooperation mit der Deutschen Oper am Rhein lud die Rektorin der HHU gemeinsam mit der Vorsitzenden des Beirates für Universitätsförderung Förderer und Geförderte der HHU zu einem Opernbesuch mit Empfang ein. Die Zentrale Universitätsförderung der HHU, unter Leitung von Frau Janine Janus, organisiert jedes Jahr kulturelle Events für Förderer und Stipendiaten der HHU. In diesem Jahr fand die Opernveranstaltung erstmalig innerhalb der Kooperation im Rahmen einer Freundeskreispremiere statt und bot die Möglichkeit eines interessanten Gesprächsaustausches zwischen dem Stifterkreis der HHU, den Stipendiatinnen und Stipendiaten der HHU und den Mitgliedern des Freundeskreises der Deutschen Oper am Rhein.

Gut siebzig Stipendiaten der Heinrich-Heine-Universität waren der Einladung gefolgt und haben im ausverkauften Düsseldorfer Opernhaus die Freundeskreispremiere von Richard Wagners „Das Rheingold“ besucht. Ebenso viele Gäste kamen aus dem Stifterkreis der Universitätsförderung und anderen Freundeskreisen der Universität (Freundeskreis Botanischer Garten der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf e.V., Förderverein des studentischen Orchesters und Chores der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf e.V. und das Mentorenprogramm Industrie-Club e.V. Düsseldorf,) um sich nach der Vorstellung mit den Mitgliedern des Opernfreundeskreises auszutauschen.

Begrüßt wurden alle Operngäste durch Prof. Christoph Meyer, Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein, Prof. Dr. Anja Steinbeck, Rektorin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Prof. Dr. Dieter H. Vogel, Vorstandsvorsitzender des Freundeskreises Deutsche Oper am Rhein e.V. und Prof. Dr. Hannelore Riesner, Vorsitzende des Beirates für Universitätsförderung.

„Die Universität Düsseldorf kann sich glücklich schätzen, für ihre attraktiven Angebote eine Vielzahl von Förderern anzusprechen. Die Heterogenität der HHU wird geradezu gespiegelt in ihrer Fördererstruktur. Die Deutsche Oper am Rhein ist ein hervorragender Ort, beide Gruppen, Unterstützer und Geförderte, noch stärker zu vernetzen. Zugleich will unsere Universität den Förderern mit dem gemeinsamen Opernbesuch aufrichtigen Dank und Anerkennung aussprechen“, erklärte die Vorsitzende des Beirates für Universitätsförderung, Prof. Dr. Hannelore Riesner anlässlich des gemeinsamen Besuchs. Frau Prof. Steinbeck, Rektorin der Heinrich-Heine-Universität, betonte, dass die Universität Düsseldorf sich als Bürgeruniversität versteht. „Sie pflegt einen intensiven Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Die feste Verankerung der Universität in der Stadt zeichnet sich nicht nur durch zahlreiche Veranstaltungen aus, in denen neueste Forschungsergebnissen vorgestellt und diskutiert werden, sondern auch durch kulturelle Begegnungen wie diese, an denen Studierende und Förderer der Universität gemeinsam teilnehmen." Generalintendant Prof. Christoph Meyer war über den Austausch ebenfalls hoch erfreut: „Unsere gemeinsame Veranstaltung ist ein sehr lebendiger Teil der Kooperation zwischen diesen wichtigen Institutionen der Stadtgesellschaft, die mir sehr am Herzen liegt.“

v.l.: Prof. Christoph Meyer, Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein, Prof. Dr. Hannelore Riesner, Vorsitzende des Beirates für Universitätsförderung, Prof. Dr. Anja Steinbeck, Rektorin der Heinrich-Heine-Universität, Prof. Dr. Dieter H. Vogel, Vorstandsvorsitzender des Freundeskreises Deutsche Oper am Rhein. FOTO: Paul Esser

Die Spannung auf den Opernabend war groß. Wagners vierteiliges Opus magnum „Der Ring des Nibelungen“ wird  eröffnet mit dem Abend  „Das Rheingold“. Das ausgezeichnete Ensemble, die Solisten und das Orchester der Deutschen Oper am Rhein haben zwei Monate an der Interpretation dieses ersten Teils geprobt. Axel Kober, seit 2009 Generalmusikdirektor am Haus, hat seine große Erfahrung mit dem Werk Richard Wagners in die Arbeit mit den Düsseldorfer Symphonikern eingebracht. Große Erwartungen richteten sich auch auf die szenische Umsetzung von Regisseur Dietrich W. Hilsdorf mit seinem Bühnenbildner Dieter Richter und Kostümbildnerin Renate Schmitzer. – Als der immer mehr transparent werdende Vorhang die Szene freigab, fand sich die Geschichte von Göttern, Rheintöchtern, Loge, Alberich und weiteren weltlichen Gefährten in einer Art Table-Dance-Bar wieder. Eine Lore bricht später brutal die Wand für die Goldladung aus dem Bergwerk auf; mit einer gigantischen Tatze erscheint Alberich im Bühnenbild als Riesenwurm-Zitat aus der Höhe. Das Publikum gab sich den großartigen Gesängen, Orchesterklängen und der neuinterpretierten Inszenierung des „Rheingold“ hin. Enthusiastisch waren die „Bravi“-Rufe am Ende der Vorstellung. Das Temperament der Freundeskreismitglieder beim Applaus war groß. Die Künstler dankten es und kamen anschließend zum Empfang im Foyer, wo Christoph Meyer ihre Leistung nochmals würdigte. –

Ein gelungener Abend, so das Resümee bei dem gemeinsamen Umtrunk von Förderern der beiden Institutionen und Stipendiaten der HHU.

FOTOS: Jochen Müller

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