13.12.2019 11:00

Förderung von in ihren Heimatländern gefährdeten Forscherinnen und Forschern

Stipendium der Philipp Schwartz-Initiative für Wissenschaftler an der HHU

Von: Redaktion

Erstmalig erhält die Heinrich-Heine-Universität im Rahmen der Philipp Schwartz-Initiative die Möglichkeit, in ihren Heimatländern gefährdete oder bereits geflüchtete Forscher und Forscherinnen für 24 Monate mit einem Vollstipendium an der HHU aufzunehmen. Bereits Anfang 2020 wird ein Wissenschaftler aus der Türkei auf dem Campus in einer sicheren Arbeits- und Lebensumgebung an der Medizinischen Fakultät forschen.

Bereits Anfang 2020 wird ein Wissenschaftler aus der Türkei auf dem Campus in einer sicheren Arbeits- und Lebensumgebung an der Medizinischen Fakultät forschen. „Damit setzen wir uns für die Freiheit der Wissenschaft und die Idee von Weltoffenheit und Toleranz ein, für die unser Namenspatron Heinrich Heine steht“, sagt Prof. Dr. Stefan Marschall, Prorektor für Internationales und Wissenschaftskommunikation. 

Das Junior Scientist and International Researcher Center (JUNO) ist für die Antragsstellung der HHU zuständig und steht den Gastgeber/innen und Wissenschaftler/innen unterstützend während des Aufenthalts an der HHU und der Planung des weiteren Karriereweges zur Seite.

Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH)

Die Philipp-Schwartz-Initiative  wurde von der Alexander von Humboldt-Stiftung gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt ins Leben gerufen und ermöglicht Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland die Verleihung von Stipendien für Forschungsaufenthalte an gefährdete Forscherinnen und Forscher. Finanziert wird diese Initiative durch das Auswärtige Amt, die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die Andrew W. Mellon Foundation, die Fritz Thyssen Stiftung, die Gerda Henkel Stiftung, die Klaus Tschira Stiftung, die Robert Bosch Stiftung, den Stifterverband sowie die Stiftung Mercator.

 

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