22.04.2020 12:07

Spendenaktion

Große Hilfe in der Corona-Krise: 22.473,50 Euro

Von: Katrin Koster

Kurz vor Ostern rief Rektorin Prof. Dr. Anja Steinbeck dazu auf, eine Sonderaktion der BürgerStiftung Düsseldorf zu unterstützen. Denn mancher steckt jetzt in einer speziellen Notlage – durch Armut, Jobverlust oder weil es keine helfenden Angehörigen gibt. Viele Beschäftigte, Studierende und Alumni der Heinrich-Heine-Universität reagierten schnell: Bis zum 21. April kamen beeindruckende 22.473,50 Euro zusammen.

Die HHU hilft in der Corona-Krise – bis zum 21. April wurden 22.473,50 Euro gespendet. (Bild: HHU/Monika Fastner)

Der „Sonderfonds für die Ärmsten der Stadt“ wird von Sabine Tüllmann, Vorstandsvorsitzende der BürgerStiftung, betreut. „Da es ein Sonderfonds ist, gibt es keine Verwaltungskosten. Das Geld geht zu 100 Prozent an die Bedürftigen“, erklärt sie. „Wir konnten schon einigen helfen, doch wird weitere Unterstützung gebraucht. Das merken wir täglich: Uns erreichen viele Anfragen, wie etwa die nach einem Ersatz für die kostenlosen Mittagessen für Schulkinder. Daran arbeiten wir gerade.“

Weil viele kostenfreie Angebote momentan wegfallen, werden die Spenden vor allem für Einkaufsgutscheine und Kleidung genutzt. Für zehn Euro können beispielsweise zwei Senioren mit einer warmen Mahlzeit versorgt werden oder Obdachlose erhalten einen Gutschein für Lebensmittel. 25 Euro fließen zum Beispiel in einen Gutschein für jene, die bisher Nahrungsmittel von den Tafeln erhielten, und mit 50 Euro werden Großfamilien unterstützt.

„Herzlichen Dank an alle, die so solidarisch gehandelt haben. Gerade in unsicheren Zeiten helfen wir ganz offensichtlich schnell und unbürokratisch“, freut sich Rektorin Anja Steinbeck. Wer sich beteiligen möchte, kann dies sehr gerne weiterhin tun. Bitte bei der Überweisung die Adresse angeben, damit die Stiftung anschließend die Zuwendungsbescheinigungen verschicken kann.

Spendenkonto IBAN: DE06 3005 0110 1006 9867 88
Stichwort: HHU hilft

Manche Menschen möchten zudem ihre Zeit spenden und sich persönlich engagieren. Darüber freuen sich die „Zentren plus“ in den Stadtteilen: www.duesseldorf.de/senioren/zentrum-plus.html. Unter Tel. 0211-8998999 berät die Koordinationsstelle der Stadt Düsseldorf die Ehrenamtlichen.

Ein wichtiger Hinweis: In Not geratene Studierende, die etwa ihren Nebenjob verloren haben, können sich an den AStA wenden, der ihnen finanzielle Hilfen anbietet.

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