04.07.2019 14:03

Neurobiologie

Förderung der Alternsforschung an der HHU

Von: Redaktion / Arne Claussen

Die Ilselore-Luckow-Stiftung fördert ein Forschungsprojekt zum Thema „Altern, Gesundheit und Gehirn“ am Institut für Neurobiologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU). Ziel ist es, die zellulären Ursachen von Hirnschädigungen bei mangelnder Energieversorgung besser zu verstehen.

Kürzlich besuchten Vertreter der Ilselore-Luckow-Stiftung das Institut für Neurobiologie an der HHU. Den Stiftungsvertretern Frank Berns, Frau und Herrn von Werneburg sowie Herrn Rasche wurde die Struktur einer Nervenzelle im Gehirn der Maus erläutert. Links im Hintergrund Prof. Dr. Christine Rose, Leiterin des Instituts, daneben Ehrensenatorin Prof. Dr. Hannelore Riesner, Vorsitzende des Beirats Universitätsförderung der HHU und Jan Meyer, Doktorand in der Neurobiologie. (Foto: HHU / Karl Kafitz)

Prof. Dr. Christine Rose, Leiterin des Instituts, betont die Bedeutung der Fragestellung: „Es geht um den Brückenschlag zwischen Grundlagenforschung und konkreten, klinisch relevanten Fragen bei erkrankten Menschen.“ Das Projekt befasst sich mit Vorgängen, die zur Schädigung von Nervenzellen bei einem Schlaganfall führen. Ein solcher Schlaganfall ist der Grund für oft dramatische Funktionsausfälle, die zu starken Behinderungen bis hin zum Tod der Patienten führen können.

Insbesondere betrifft diese Problematik ältere Patienten jenseits des 65. Lebensjahres; rund 80% aller Betroffenen erleiden ihren Schlaganfall in diesem Altersabschnitt. In dem auf insgesamt sechs Jahre angelegten und finanzierten Forschungsprojekt soll deshalb untersucht werden, was die altersabhängigen Unterschiede in der Anfälligkeit von Gehirnzellen bei Energiemangel verursacht.

Die Ilselore-Luckow-Stiftung fördert seit vielen Jahren die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Unter anderem unterstützte die Stiftung die Restaurierung des Roy-Lichtenstein-Werks „Brushstrokes“ im Hörsaalgebäude der Vorklinik. Das Projekt „Altern, Gesundheit und Gehirn“ wird seit Ende 2018 gefördert. Kürzlich besuchten Stiftungsvertreterinnen und -vertreter das Institut für Neurobiologie, wo ihnen im Labor Experimente an Nerven- und Gliazellen vorgeführt wurden.

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