Zentrale Gleichstellungsbeauftragte


Zur Person

Dr. Anja Vervoorts studierte Biologie und promovierte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Mit einer Unterbrechung von acht Monaten für Mutterschutz und Elternzeit ist sie seitdem wissenschaftliche Angestellte an der Medizinischen Fakultät der HHU.

Von 2011 bis 2015 engagierte sie sich als Fakultätsgleichstellungsbeauftragte der Medizinischen Fakultät. In dieser Zeit hat sie viele Erfahrungen in über 30 W3- und W2-Berufungsverfahren und sieben Visitationen vor Ort gesammelt. Weitere Erfahrungen in den Bereichen Auswahlentscheidungen, Nachwuchsförderung und Vereinbarkeit kamen dazu.

Im Rahmen des BMBF geförderten Kooperationsprojekt mit der Medizinischen Soziologie „Männer, Frauen, Medizin – MFM“ im Rahmen des Förderprogramm „Diversity Management in Studium und Lehre implementieren“ der KomDiM (Zentrum für Kompetenzentwicklung für Diversity Management in Studium und Lehre an Hochschulen in NRW) engagiert sie sich besonders für die die Implementierung von Genderaspekten in die curriculare Lehre.

Für den Zeitraum von 2016 bis 2019 wurde Dr. Anja Vervoorts vom Senat in das Amt der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten der HHU gewählt.

Dr. Anja Vervoorts ist Mitglied der Ethikkommission der Medizinischen Fakultät, Mitglied und Gutachterin für verschiedene Fachgesellschaften u.a. der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA), der Fachgesellschaft Geschlechterstudien/Gender Studies Association, der Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf). In folgenden Netzwerken ist sie aktiv: Lakof (Sprecherin, 2017), Bukof Kommission CGPI, Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung, Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung im deutschsprachigen Raum (AG Gender in der Medizin), Netzwerk GenderConsulting, eument-net.


Aufgaben

Die Gleichstellungsbeauftragte hat die Belange der Frauen wahrzunehmen, die Mitglieder oder Angehörige der Hochschule sind. Sie muss ein abgeschlossenes Hochschulstudium oder eine nachgewiesene andere fachliche Qualifikation besitzen. Sie wirkt auf die Einbeziehung gleichstellungsrelevanter Aspekte bei der Erfüllung der Aufgaben der Hochschule hin, insbesondere bei der wissenschaftlichen, administrativen und technischen Arbeit, bei der Entwicklungsplanung und bei der leistungsorientierten Mittelvergabe.

Sie kann hierzu an den Sitzungen von Senat und Rektorat, der Fachbereichsräte, der Berufungskommissionen und anderer Gremien mit Antrags- und Rederecht teilnehmen. In den Berufungskommissionen ist die Gleichstellungsbeauftragte des Fachbereichs Mitglied mit beratender Stimme.

Laut § 24 des Hochschulgesetzes (HG) ist es Aufgabe der Gleichstellungsbeauftragten, "die Belange der Frauen, die Mitglieder oder Angehörige der Hochschule sind, wahrzunehmen" und hierfür "auf die Einbeziehung gleichstellungsrelevanter Aspekte bei der wissenschaftlichen, administrativen und technischen Arbeit, bei der Entwicklungsplanung, bei Personal- und Strukturmaßnahmen und bei der leistungsbezogenen Mittelvergabe" hinzuwirken.

Weiter sind ihre gesetzlichen Aufgaben in § 17 des Landesgleichstellungsgesetzes definiert. Insbesondere ist die Teilnahme an Sitzungen des Senats, des Rektorats, der Fachbereichsräte, der Berufungskommissionen, des Klinischen Vorstands und anderer Gremien mit Antrags- und Rederecht zu nennen, zu denen sie "wie ein Mitglied zu laden und zu informieren" ist.

Die Gleichstellungsbeauftragte "wirkt bei soziale[n], organisatorische[n] und personelle[n] Maßnahmen, einschließlich Stellenausschreibungen, Auswahlverfahren und Vorstellungs- gesprächen" mit und ist zudem "gleichberechtigtes Mitglied von Beurteilungsbesprechungen" (s. Art. 1(4), § 17, Abs. 1 LGG), die im öffentlichen Dienst bei Beförderungen eine wichtige Rolle spielen. Gemäß § 17 Abs. 2 LGG "[…] gehören außerdem die "Beratung und Unterstützung der Beschäftigten in Fragen der Gleichstellung" zu ihren Aufgaben.


Arbeitsbereiche

Die Gleichstellungsbeauftragte der Heinrich-Heine-Universität erfüllt ihre Aufgaben durch umfassende Beratung, Unterstützung und Förderung der weiblichen Studierenden und Beschäftigten.

Netzwerk-Treffen, Empfänge und ein undefinedMentoring-Programm bieten weitere Möglichkeiten zum Austausch und zur Förderung der weiblichen Universitätsangehörigen. Ferner liegen undefinedBroschüren, Flyer und Hefte zu frauenspezifischen Themen als aktuelles Referenz- und Informationsmaterial bereit.
 Ein weiterer Schwerpunkt der Gleichstellungsarbeit besteht in der Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Studium bzw. 

Beruf.

Um ihren Angestellten den Balanceakt zwischen Beruf und Familie zu erleichtern, besitzt die Universität auf dem Campus das undefinedFamilienBeratungsBüro. Es bietet den Beschäftigten der HHUD Beratung zu allen familienrelevanten Themen und Fragen der Kinderbetreuung und unterstützt Erziehende beim Finden von Betreuungslösungen im Alltag sowie in Notsituationen (z.B. Krankheit oder berufliche Verpflichtungen).


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