www.uni-duesseldorf.de/home: News http://www.uni-duesseldorf.de/home/ News-Feed von Universität Düsseldorf de www.uni-duesseldorf.de/home: News http://www.uni-duesseldorf.de/home/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif http://www.uni-duesseldorf.de/home/ 18 16 News-Feed von Universität Düsseldorf TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Tue, 22 Sep 2020 13:28:12 +0200 Jun.-Prof. Dr. Melanie Fritsch ernannt http://www.uni-duesseldorf.de/home//home/nc/startseite/news-detailansicht-inkl-gb/article/jun-prof-dr-melanie-fritsch-ernannt.html Am Donnerstag, den 17. September wurde Dr. Melanie Fritsch von Prorektor Prof. Dr. Stefan Marschall zur Juniorprofessorin für Medienkulturwissenschaft mit Schwerpunkt Game Studies und angrenzende Gebiete ernannt. Fritsch wurde 1980 in Frankfurt am Main geboren und studierte nach dem Abitur Theaterwissenschaft, Musikwissenschaft und Neuer Deutsche Literatur in Berlin (Freie und Humboldt-Universität) und Rom. Sie war als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut für Musiktheater (Universität Bayreuth) in Forschung und Lehre tätig, wo sie 2018 zum Thema „Performing Bytes. Musikperformances der Computerspielkultur“ promovierte. Anschließend arbeitete sie u.a. als PR & Communications Managerin in der Gamesbranche und war Lehrbeauftragte im Fach Medienwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Aktuell arbeitet Fritsch gemeinsam mit Dr. Tim Summers (Royal Holloway) an der Herausgabe des „Cambridge Companion to Video Game Music“ (Cambridge University Press). Ihre Forschungsinteressen sind u.a. Game Studies (Spielkulturen, Geschichte, Ästhetik, Designtheorie), Ludomusicology, Transmedialität, Fan Studies und Performanceforschung.

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Newsticker Pressemeldungen Tue, 22 Sep 2020 13:28:12 +0200
Fit für's digitale Studium http://www.uni-duesseldorf.de/home//home/nc/startseite/news-detailansicht-inkl-gb/article/fit-fuers-digitale-studium-1.html Das digitale Wintersemester stellt die Studierenden vor besondere Herausforderungen: Als Teilnehmende an Lehrveranstaltungen nutzen sie unterschiedliche Plattformen und Tools, es fehlen die Räume des informellen Austauschs mit Kommilitoninnen und Kommilitonen in Präsenz, wie z.B. gemeinsames Essen in der Mensa oder Kaffeetrinken nach der Vorlesung, und das digitale Studieren stellt zudem vielfältige Anforderungen an das eigene Zeitmanagement und die Selbstorganisation. Damit die Studierenden für diese Herausforderungen gut aufgestellt sind und sich bereits vor Semesterbeginn wichtige Fähigkeiten aneignen können, die sie erfolgreich durch das erneut von vielen Digital-Angeboten gekennzeichnete Semester bringen, haben Dr. Amrei Bahr, Dr. Susanne Brandt, Lénaïck Bidan, und Dr. Jasmin Grande das QVM-finanzierte Angebot „Fit für’s digitale Studieren“ auf die Beine gestellt. Hier finden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Workshops, die sie in das digitale Studium einführen. Für Studierende der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ist das Angebot kostenlos.

In den verschiedenen Modulen geht es z.B. um Umgang mit verschiedenen Online-Plattformen und –Tools, um Präsentationen im Digitalen, um Rechtsfragen (eigene und fremde Persönlichkeitsrechte im Digitalen, Bild- und Urheberrechte), darum, wie sie sich online am besten zu Wort melden und ins Bild setzen können, um Arbeitsplatzgestaltung, Selbstorganisation und digitale Lernhygiene.

Am Ende des Workshop-Programms erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat, auf dem die besuchten Workshops und die erworbenen Kenntnisse dokumentiert sind.

Weitere Informationen und Anmeldung: https://blogs.phil.hhu.de/fit4digihhu/

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Newsticker Pressemeldungen Mon, 21 Sep 2020 16:00:00 +0200
Pflanzenerbgut mit hoher Auflösung entpuzzeln http://www.uni-duesseldorf.de/home//home/nc/startseite/news-detailansicht-inkl-gb/article/pflanzenerbgut-mit-hoher-aufloesung-entpuzzeln.html Die Aufschlüsselung insbesondere eines pflanzlichen Genoms ist sehr aufwändig und fehlerträchtig. Grund ist, dass alle Chromosomen in mehreren, sehr ähnlichen Kopien vorliegen. Ein Forschungsteam von Bioinformatikern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) hat nun ein Softwaretool entwickelt, mit dem die Zuordnung zu den richtigen Kopien – das „Phasing“ – mit hoher Genauigkeit möglich ist. Ihre Entwicklung stellen sie in der aktuellen Onlineausgabe der Fachzeitschrift Genome Biology vor. Das Erbgut aller höheren Lebewesen ist im Zellkern auf Chromosomen gespeichert. Diese bestehen aus Strängen des Moleküls DNA. Die Erbinformation selbst ist in einer Abfolge von hintereinanderliegenden Basenpaaren kodiert, wobei es vier „Buchstaben“ gibt, die durch die Moleküle Adenin (A), Cytosin (C), Guanin (G) und Tyrosin (T) repräsentiert sind.

Verschiedene Lebewesen haben unterschiedliche Zahlen von Chromosomen: beim Menschen sind es 23 unterschiedliche, bei der Kartoffel 12, beim Weizen 7. Zusätzlich gibt es unterschiedliche Kopien oder „Haplotypen“ der Chromosomen: Beim Menschen liegen zwei Kopien vor – eine kommt von der Mutter, eine vom Vater –, bei Kartoffeln sind es vier, bei Weizen sogar sechs. Lebewesen mit zwei Kopien nennt mit „diploid“, solche mit einer größeren Zahl „polyploid“. Die Kopien sind fast identisch, aber eben nicht ganz; die Unterschiede machen die Variabilität der Organismen innerhalb einer Population aus.

Um die Erbinformation zu entschlüsseln, machen sich die Forscherinnen und Forscher an ein großes Puzzlespiel: Sie nehmen dafür zunächst eine größere Zahl an Zellen, zerteilen dann deren Erbgut in viele kleine Schnipsel – sogenannte „Reads“ – und sequenzieren die Information, die auf diesen kleinen Schnipseln steht. Dies ist notwendig, da die heutigen Techniken nur kleine DNA-Abschnitte verarbeiten können.

Heraus kommt eine riesige Menge an Daten – Milliarden von Reads, ein Datenvolumen von mehreren hundert Gigabyte. Sie bestehen aus unterschiedlich langen Sequenzen aus den Buchstaben A, C, G und T. Die Aufgabe von Bioinformatikern ist nun, deren Position innerhalb eines Chromosoms zu bestimmen, dann die entstehenden Abschnitte einem Chromosom (das sogenannte „Mapping“) zuzuordnen und schließlich noch den richtigen Kopien des Chromosoms zu finden. Letzteres nennt man „Phasing“. Erschwert wird die Aufgabe durch Sequenzierungsfehler, wodurch eigentlich gleiche Teile unterschiedliche Buchstabenkombinationen aufweisen können.

Für das Mapping gibt es gute und effiziente Tools. Noch unzureichend sind die bioinformatischen Werkzeuge für das Phasing. Genau darauf hat sich ein Team von Bioinformatikern der HHU konzentriert. In einem gemeinsamen, DFG-geförderten Projekt unter Leitung von Prof. Dr. Gunnar Klau (Arbeitsgruppe Algorithmische Bioinformatik) und Prof. Dr. Tobias Marschall (Institut für Medizinische Biometrie und Bioinformatik, Universitätsklinikum Düsseldorf) und in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Björn Usadel (Institut für Biological Data Science) haben sie das Softwaretool „WhatsHap polyphase“ entwickelt und erfolgreich sowohl an Modelldaten als auch am Genom der Kartoffel getestet.

Das neue Tool löst das Problem in einem zweiphasigen Prozess. Zunächst werden die Reads geclustert, also in Gruppen aufgeteilt. Reads in einer Gruppe kommen wahrscheinlich von einem Haplotypen oder aus einer Region identischer Haplotypen. In einer zweiten Phase werden die Haplotypen durch die Cluster „gefädelt“. Hierbei werden die Reads möglichst gleichmäßig auf die Haplotypen verteilt und es wird darauf geachtet, dass diese möglichst wenig zwischen Clustern hin- und herspringen.

Das neue Tool wurde in das übergeordnete, frei verfügbare Paket „WhatsHap“ eingespielt. Dieses war bisher in der Lage, erfolgreich das Phasing bei diploiden Chromosomensätzen wie dem des Menschen durchzuführen. Mit der neuen Ergänzung des Düsseldorfer Teams ist nun auch das Phasing bei polyploiden Organismen möglich. Dazu Prof. Klau: „Mit unserer neuen Technik kann nun das Erbgut von Pflanzen in hoher Auflösung und mit geringer Fehlerrate gephased werden.“

Originalpublikation

Sven D. Schrinner, Rebecca Serra Mari, Jana Ebler, Mikko Rautiainen, Lancelot Seillier, Julia J. Reimer, Björn Usadel, Tobias Marschall und Gunnar W. Klau, Haplotype Threading: accurate polyploid phasing from long reads. Genome Biology, 21. September 2020

DOI: 10.1186/s13059-020-02158-1

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Forschung News Pressemeldungen Schlagzeilen arne.claussen@hhu.de Mon, 21 Sep 2020 13:17:10 +0200
Masken, Meldewege und Miteinander http://www.uni-duesseldorf.de/home//home/nc/startseite/news-detailansicht-inkl-gb/article/masken-meldewege-und-miteinander.html Im Format „Kurz und klar“ widmet sich Anja Steinbeck, Rektorin der HHU, aktuellen Themen. Drei kurze Fragen, drei klare Antworten. Heute: Masken, Informationswege und das Unileben. Warum sollen alle HHU-Angehörigen in den Gebäuden eine Maske tragen?

Es gibt eine große Wahrscheinlichkeit, dass Mund-Nase-Bedeckungen das Infektionsrisiko verringern. Diese Chance sollten wir nutzen, denn jeder noch so kleine Schritt hilft! An einem festen Platz dürfen sie ja abgenommen werden – die Einschränkungen sind also nur minimal.

Was ist zu tun, wenn man selbst oder jemand aus dem Umfeld an Covid-19 erkrankt?

Gerade wird ein Merkblatt erarbeitet, das die Informationswege und Maßnahmen für Beschäftigte und Studierende erklärt – was noch einen Moment dauert, weil wir versuchen, für alle denkbaren Konstellationen die beste Lösung zu finden.

Wie wird der Hochschulbetrieb im Wintersemester aussehen?

Gemeinsam haben wir das Sommersemester gemeistert. Ab Herbst werden wir weiterhin die meisten Veranstaltungen online anbieten und dabei die vielen Erfahrungen nutzen, die wir gesammelt haben. Zudem sollen mehr Studierende auf den Campus kommen können. Das wird aber nur möglich sein, wenn wir alle den Mindestabstand und die Hygieneregeln einhalten. Mehr dazu unter www.corona.hhu.de.

Kurz und klar, Folge I

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INTRANET Titelmeldung Schlagzeilen Thu, 17 Sep 2020 11:03:27 +0200
Kreativ und praxisnah http://www.uni-duesseldorf.de/home//home/nc/startseite/news-detailansicht-inkl-gb/article/kreativ-und-praxisnah.html Was haben künstliche Intelligenz, Ionenantrieb und Biokunststoff-Recycling gemeinsam? Es sind drei der Themen, mit denen Schülerinnen und Schüler aus großen Teilen Zentral-NRWs einen Dr. Hans Riegel-Fachpreis gewonnen haben. Insgesamt zwölf Arbeiten in den MINT-Fächern Biologie, Chemie, Mathematik und Physik haben die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und die Dr. Hans Riegel-Stiftung prämiert. Mit den Dr. Hans Riegel-Fachpreisen werden an der HHU bereits seit elf Jahren besonders gute vorwissenschaftliche Arbeiten geehrt. Auch wenn Corona-bedingt alles etwas anders war, die Dr. Hans Riegel-Fachpreise in Kooperation mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) fanden statt und das Themenspektrum war wie gewohnt beachtlich. Eine Experten-Jury, zusammengesetzt aus Forscherinnen und Forschern der HHU, bewertete die Arbeiten nach wissenschaftlichen Kriterien, wobei besonders kreative Themenstellungen sowie ein deutlich erkennbarer praktischer Eigenanteil, zum Beispiel in Form von Experimenten, wichtig waren.

Prof. Dr. Axel Görlitz, Studiendekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, „In Zeiten großer Herausforderungen wie dem Klimawandel und der Coronakrise ist es wichtig, dass junge Menschen früh für die Naturwissenschaften begeistert werden. Denn wir brauchen viele engagierte und gut ausgebildete Wissenschaftler, um diese Herausforderungen zu meistern. Die Facharbeit ist hier ein erster Schritt, denn hier bekommen die Schülerinnen und Schüler zum erstem Mal die Aufgabe, sich mit einem komplexen Thema auseinanderzusetzen, welches sie sich selbst ausgesucht haben. Ich bin immer wieder begeistert, mit welchem Engagement und welcher Detailtiefe sie dies tun.“

Prof. Ingeborg Henzler, Vorstand der Dr. Hans Riegel-Stiftung ergänzte: „Die Dr. Hans Riegel-Stiftung begleitet junge Menschen auf ihrem Weg in ein naturwissenschaftliches Studium oder einen technischen Beruf. Mit diesem Wettbewerb finden und fördern wir die Talente, die Deutschland in Zukunft als gut ausgebildete Fachkräfte benötigt. Die Kontinuität in der gemeinsamen Ausrichtung des Fachpreise-Wettbewerbs mit der HHU freut uns sehr. Wir werden diese gerne fortsetzen.“

Die Dr. Hans Riegel-Fachpreise sind in jedem Fach mit jeweils 600 Euro für den ersten Platz, 400 Euro für den zweiten Platz und 200 Euro für den dritten Platz dotiert. Zudem erhalten die Schulen der Erstplatzierten einen Sachpreis in Höhe von rund 250 Euro als Anerkennung für die Betreuung der Schülerarbeiten durch die jeweiligen Fachlehrerinnen und -lehrer.

Neben den 5.800 Euro Preisgeldern, ermöglichen die Dr. Hans Riegel-Fachpreise den Zugang zu nachhaltigen Förderangeboten in Form von kostenlosen Seminaren und Konferenzen. Die Stiftung des ehemaligen HARIBO-Mitinhabers Dr. Hans Riegel engagiert sich insbesondere in der Bildungsförderung – stets mit dem Ziel, junge Menschen bei der Gestaltung ihrer Zukunft zu unterstützen.

Weitere Informationen:

www.hhu.de/DrHansRiegelFachpreise
www.hans-riegel-fachpreise.com

Die Preisträgerinnen und Preisträger

Biologie

  1. Katharina Thome, Maria-Sibylla-Merian Gymnasium, Krefeld
    Arbeit: „Beeinflusst der Einlauf aus der Kläranlage Mönchengladbach-Neuwerk die Wasserqualität der Niers“
  2. Tim Sibum, Gesamtschule Hünxe
    Arbeit: „Ist die künstliche Intelligenz ein digitales Abbild der menschlichen Intelligenz?“
  3. Eva Hümpel, Annette-von-Droste-Hülshoff Gymnasium, Düsseldorf
    Arbeit: „Temperatureinfluss auf die Enzymaktivität“

Chemie

  1. Loius Seidel, Norbert-Gymnasium Knechtsteden
    Arbeit: „Rohstoffliches Recycling eines Biokunststoffes: Einfluss von Alkoholen auf die alkalische Hydrolyse von Polymilchsäuren (PLA)“
  2. Marius Munko, Städt. Gesamtschule Iserlohn
    Arbeit: „Bioethanol-Herstellung aus Lebensmittel-Abfällen“
  3. Jule Büdding, Reinhard- und- Max-Mannesmann-Gymnasium, Duisburg
    Arbeit: „Analyse verschiedener Glasarten anhand der Röntgenfluoreszenzanalyse“

Mathematik

  1. Mira Hölbling, St.-Anna-Schule, Wuppertal
    Arbeit: „Asymmetrische Verschlüsselungsverfahren am Beispiel des RSA-Algorithmus“
  2. Henri Lake, Hugo-Junkers-Gymnasium, Mönchengladbach
    Arbeit: „Elliptische Kurven in der Kryptographie“
  3. Lukas Grass, Burggymnasium, Altena
    Arbeit: „Dyskalkulie – Das defekte Rechenzentrum? Und wie es zu enttarnen ist“

Physik

  1. Ben Boßerhoff, Otto-Pankok-Gymnasium, Mülheim/Ruhr
    Arbeit: „Die Funktionsweise eines Ionenantriebs“
  2. Annika Seiler, Humboldt-Gymnasium, Düsseldorf
    Arbeit: „Die Keplerschen Gesetze – Herleitung und Anwendung“
  3. Frederik Schmitz, Carl-Fuhlrott-Gymnasium, Wuppertal
    Arbeit: „Hologramme – Bilder der Zukunft“
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Pressemeldungen Schlagzeilen arne.claussen@hhu.de Tue, 15 Sep 2020 14:00:00 +0200
IT-Ausfall: Anfragen zu Forschung/Drittmitteln http://www.uni-duesseldorf.de/home//home/nc/startseite/news-detailansicht-inkl-gb/article/it-ausfall-anfragen-zu-forschungdrittmitteln.html Für alle Anfragen zum Thema Forschung / Drittmittel kann ab sofort die E-mail Adresse Medizin_FM@hhu.de verwendet werden. Über diese Funktionsadresse erreichen Sie per E-Mail die Ansprechpartner*innen aus Forschungsmanagement im Dekanat der Medizinischen Fakultät und der Drittmittelverwaltung des UKD.

Bitte beachten Sie, dass Sie im Netz der HHU nur Dateianhänge mit den neueren Formaten .docx, .xlsx, pptx verschicken können! Alte Formate sind als Anhänge gesperrt

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Newsticker susanne.dopheide@med.uni-duesseldorf.de Tue, 15 Sep 2020 13:50:00 +0200
Online-Lunch Talk: Wieviel Ethik steckt in Bioökonomie? http://www.uni-duesseldorf.de/home//home/nc/startseite/news-detailansicht-inkl-gb/article/online-lunch-talk-wieviel-ethik-steckt-in-biooekonomie.html Bioökonomie steht für die Umstellung einer erdöl- auf eine pflanzenbasierte Wirtschaft und setzt auf nachwachsende Rohstoffe. Diese Form der Produktion und Nutzung von Ressourcen soll vor allem zu mehr Nachhaltigkeit in der Wirtschaft und zu einer besseren Anpassung an den Klimawandel beitragen. In seinem Online-Vortrag am 23. September um 12:00 Uhr beleuchtet und diskutiert Eugen Pissarskoi aktuelle Debatten um ethische Aspekte der Bioökonomie:
  • Ist ein Eingriff in die Natur durch die Züchtung neuer, ertragreicher und widerstandsfähiger Pflanzenarten gerechtfertigt, wenn diese eine globale Versorgung mit Nahrungsmitteln, Energie und Rohstoffen versprechen?
  • Ist ein Eingriff in die Natur durch die Züchtung neuer, ertragreicher und widerstandsfähiger Pflanzenarten gerechtfertigt, wenn diese eine globale Versorgung mit Nahrungsmitteln, Energie und Rohstoffen versprechen?
  • Wer entscheidet, ob in Zukunft Land zum Anbau von Pflanzen für die Rohstoffproduktion oder die Ernährung der (Welt-)Bevölkerung genutzt wird? Wie sozial gerecht ist die wirtschaftliche Transformation? Und welche globalen Folgen haben lokale Entscheidungen?
  • Dr. Eugen Pissarskoi forscht seit 2017 am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften, Universität Tübingen und koordiniert dort aktuell ein Forschungsvorhaben, das sich mit gerechter Gestaltung einer globalen Bioökonomie beschäftigt.

    Die Online-Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Zukunft Bioökonomie? – Ansätze, Sichtweisen und Perspektiven der Bioökonomie“ statt und ist eine Kooperation der Bürgeruniversität der Universität Düsseldorf, des Exzellenzclusters für Pflanzenwissenschaften CEPLAS, des Wissenschaftsladen Bonn e. V. und des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen.

    Die Teilnahme ist kostenfrei und steht allen Interessierten offen. Anmeldung per Mail an: norbert.steinhaus(at)wilabonn.de
    Nach der Anmeldung werden weitere Informationen zum Online-Zugang zur Verfügung gestellt.

    23.09.2020, 12:00 bis 13:00 Uhr
    Lunch-Online-Talk: Wieviel Ethik steckt in der Bioökonomie?
    Dr. Eugen Pissarskoi, IZEW, Tübingen

    Letzter Termin der Veranstaltungsreihe:
    05. Oktober 2020, 19:00 - 21:00 Uhr, Online-Veranstaltung
    Potential der Bioökonomie für Wirtschaft und Arbeitsmarkt?
    Prof. Ralf Pude Uni Bonn, Norbert Steinhaus, WILA Bonn e.V., Projektmanager bloom

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    Bürgeruni_News Pressemeldungen Schlagzeilen Carolin.Grape@hhu.de Tue, 15 Sep 2020 11:00:59 +0200
    Düsseldorfer Forscher finden Hinweise auf hormonelle Kontrolle des Darmkrebswachstums http://www.uni-duesseldorf.de/home//home/nc/startseite/news-detailansicht-inkl-gb/article/duesseldorfer-forscher-finden-hinweise-auf-hormonelle-kontrolle-des-darmkrebswachstums.html Darmkrebs gehört in Deutschland zu den häufigsten Krebserkrankungen. Dabei ist die Erkrankungswahrscheinlichkeit für Frauen niedriger und die Heilungschance höher als bei Männern. Geschlechtsspezifische Unterschiede könnten durch eine schützende Rolle von Steroidhormonsignalwegen erklärt werden und Ansätze für neue Therapien bieten. In einem von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Forschungsprojekt haben Wissenschaftler um Tobias Reiff von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf den Einfluss weiblicher Steroidhormone auf die Darmzellen der Taufliege Drosophila melanogaster untersucht und eine tumorunterdrückende Funktion des hormonkontrollierten Zellwachstumsfaktors Eip75B beobachtet. Darmkrebs ist mit rund 60.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland die zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen und die dritthäufigste bei Männern. Darmkrebs wird klinisch in vier Schweregrade untergliedert: In Stufe I und II ist der Tumor auf die Darmwand beschränkt und bei frühzeitiger Entdeckung und Behandlung potenziell heilbar. Breitet sich der Tumor über die Lymphknoten aus (Stufe III) und metastasiert in andere Organe (Stufe IV), sinkt die 5-Jahres-Überlebensrate auf etwa 50 bis 70 Prozent bzw. 10 bis 14 Prozent. Obwohl Darmkrebs nach Brustkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen ausmacht, ist die Zahl der Darmkrebsneuerkrankungen insgesamt geringer als bei Männern. Zudem liegt die Lebenserwartung von Frauen, die an Darmkrebs in Stufe IV erkrankt sind, über der Lebenserwartung gleichaltriger männlicher Betroffener. Die geschlechtsspezifischen Unterschiede können nicht durch bekannte Faktoren wie unterschiedliche Ernährung, Adipositas oder häufiges Rauchen bei männlichen Patienten erklärt werden. Diese Tatsache warf die Frage auf, ob weibliche Steroidhormone, wie beispielsweise Östrogen, einen protektiven Einfluss auf das Darmkrebswachstum haben und die geschlechtsspezifischen Unterschiede im Krankheitsverlauf erklären könnten.

    Im Rahmen eines von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Forschungsprojektes hat ein Forschungsteam um Dr. Tobias Reiff vom Institut für Genetik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) nun anhand der Darmschleimhaut (Darmepithel) der Taufliege Drosophila melanogaster die Einflüsse von Steroidhormonen auf die normale Darmerneuerung und die Darmkrebsentwicklung untersucht.

    Das Darmepithel der Taufliege weist hohe strukturelle und funktionelle Ähnlichkeit mit dem menschlichen Darmepithel auf. So wird es beispielsweise auch von Stammzellen erneuert, deren Teilung von denselben Signalwegen kontrolliert wird, die für die Entstehung des menschlichen Darmkrebses relevant sind. In vorangegangenen Arbeiten hatte die Forschungsgruppe bereits gezeigt, dass in weiblichen Fliegen während der Schwangerschaft vermehrt Hormone produziert werden, welche die Teilungsrate der Darmstammzellen beeinflussen (Reiff T et al., 2015, eLife). Dabei wird durch Teilung der Darmstammzellen das Epithel vergrößert, um sicherzustellen, dass der aufgrund der Schwangerschaft erhöhte Nährstoffbedarf gedeckt werden kann.

    Tobias Reiff und seine Doktorandin Lisa Zipper konnten nun belegen, dass auch die Produktion von Steroidhormonen durch Verpaarung in weiblichen Fliegen erhöht wird. Der Fokus lag dabei auf dem hormonkontrollierten Zellwachstumsfaktor Eip75B. Nach der Verpaarung wird dieser Faktor vermehrt produziert, um das Darmepithel zu vergrößern. Auch in Fliegen mit Darmtumoren konnten die Stammzellen durch erhöhte Aktivität von Eip75B dazu gebracht werden, sich in Darmepithel zu entwickeln, wodurch es zugleich gelang, das Tumorwachstum zu unterdrücken (siehe Abbildung).

    Der Zellwachstumsfaktor Eip75B bei Drosophila melanogaster ist im Menschen als PPARγ bekannt. In ca. 8 Prozent der Darmkrebspatienten wird ein Funktionsverlust von PPARγ beobachtet. Zudem konnten in Darmkrebsmodellen mit fehlendem PPARγ geschlechtsspezifische Unterschiede in der Tumorentstehung festgestellt werden, was auf eine mögliche Verbindung zwischen dem PPARγ und weiblichen Steroidhormonen hinweisen kann. Die aktuellen Beobachtungen des Teams um Tobias Reiff in der Taufliege legen nahe, dass Eip75B – bzw. PPARγ beim Menschen – die Tumorentstehung hemmt, indem es die Entwicklung von Darmepithelzellen aus den Stammzellen stimuliert. Gleichzeitig verringert sich dadurch die Anzahl der tumorgenerierenden Stammzellen, die sonst ihrerseits zum Tumorwachstum beitragen. Diese neuen Erkenntnisse, die jüngst in der Fachzeitschrift eLife (Zipper L et al., 2020, eLife) publiziert wurden, stellen einen ersten Schritt zum Verständnis der protektiven Rolle von Steroidhormonen im Darmkrebs dar.

    Im Rahmen des Forschungsprojektes haben die Wissenschaftler den Fliegen außerdem den aus der Diabetesforschung bekannten Wirkstoff Pioglitazon verabreicht, der das humane PPARγ aktiviert, und ebenfalls eine tumorunterdrückende Wirkung von Pioglitazon in Drosophila melanogaster beobachten können. Die Effekte weiterer Aktivatoren und Inhibitoren von PPARγ auf die Darmkrebsentwicklung sollen in Zukunft noch genauer untersucht werden und damit mögliche neue Therapieansätze für die Darmkrebsbehandlung eröffnen.

    Originalpublikationen

    Reiff T, Jacobson J, Cognigni P, et al. Endocrine remodelling of the adult intestine sustains reproduction in Drosophila. Elife. 2015;4:e06930. Published 2015 Jul 28.

    DOI: 10.7554/eLife.06930.

    Zipper L, Jassmann D, Burgmer S, Görlich B, Reiff T. Ecdysone steroid hormone remote controls intestinal stem cell fate decisions via the PPARγ-homolog Eip75B in Drosophila. Elife. 2020;9:e55795. Published 2020 Aug 10.

    DOI: 10.7554/eLife.55795.

    Wilhelm Sander-Stiftung

    Die Wilhelm Sander-Stiftung unterstützt dieses Forschungsprojekt mit insgesamt rund 120.000 Euro über eine Förderdauer von zwei Jahren. Stiftungszweck ist die Förderung der medizinischen Forschung, insbesondere von Projekten im Rahmen der Krebsbekämpfung. Seit Gründung der Stiftung wurden insgesamt rund 245 Millionen Euro für die Forschungsförderung in Deutschland und der Schweiz ausbezahlt. Damit ist die Wilhelm Sander-Stiftung eine der bedeutendsten privaten Forschungsstiftungen im deutschen Raum. Sie ging aus dem Nachlass des gleichnamigen Unternehmers hervor, der 1973 verstorben ist.

    www.wilhelm-sander-stiftung.de

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    Forschung News Pressemeldungen Schlagzeilen arne.claussen@hhu.de Tue, 15 Sep 2020 10:00:00 +0200
    Online-Vortrag: „Mit Bioökonomie gegen den Klimawandel?“ http://www.uni-duesseldorf.de/home//home/nc/startseite/news-detailansicht-inkl-gb/article/online-vortrag-mit-biooekonomie-gegen-den-klimawandel.html Bioökonomie – schon mal gehört? Professor Markus Pauly gibt am Montag, dem 21. September einen Einblick in diese nachhaltige Form des Wirtschaftens, die auf nachwachsende Ressourcen setzt. Im Online-Chat diskutiert er über ihre Potentiale für mehr Nachhaltigkeit. Was sind die Vorteile, wo liegen die Grenzen? Die Veranstaltung ist die zweite von vier Terminen der Reihe: „Zukunft Bioökonomie? – Ansätze, Sichtweisen und Perspektiven der Bioökonomie“.

    Unsere Wirtschaft basiert nach wie vor auf der Nutzung fossiler Energieträger, wie Erdöl, Gas oder Kohle. Dies führt zur Freisetzung einer großen Menge an Treibhausgasen, die ganz maßgeblich zum Klimawandel beitragen. Die Bioökonomie hingegen setzt auf nachwachsende Rohstoffe, u.a. durch die Verwertung pflanzlicher Biomasse und steht somit für die Umstellung auf eine pflanzenbasierte Wirtschaft. Diese Form der nachhaltigen Produktion und Nutzung von Ressourcen soll vor allem zu einer Reduzierung der Treibhausgase (bei einigen der Prozesse wird der Atmosphäre sogar CO2 entzogen!) und damit langfristig zu einer Abmilderung des Klimawandels beitragen.

    Prof. Dr. Markus Pauly leitet das Institut für pflanzliche Zellbiologie und Biotechnologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

    Die Online-Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Zukunft Bioökonomie? – Ansätze, Sichtweisen und Perspektiven der Bioökonomie“ statt und ist eine Kooperation der Bürgeruniversität der Universität Düsseldorf, des Exzellenzclusters für Pflanzenwissenschaften CEPLAS, des Wissenschaftsladen Bonn e. V. und des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen.

    Die Teilnahme ist kostenfrei und steht allen Interessierten offen. Eine Anmeldung ist bei Norbert Steinhaus, WiLa Bonn e. V. unter norbert.steinhaus(at)wilabonn.de möglich.

    Weitere Informationen


    Montag, 21.09.2020, 19:00 - 20:30 Uhr
    Ansprechpartnerin: Dr. Céline Hönl
    E-Mail: hoenl(at)hhu.de


    Die kommenden Termine:

    Online-Lunch Talk:
    Wieviel Ethik steckt in der Bioökonomie?
    Dr. Eugen Pissarskoi, IZEW, Tübingen
    23.09.2020, 12:00 bis 13:00 Uhr


    Online-Veranstaltung
    Potential der Bioökonomie für Wirtschaft und Arbeitsmarkt?
    Prof. Ralf Pude Uni Bonn, Norbert Steinhaus, WILA Bonn e.V., Projektmanager bloom
    05.10.2020, 19:00 - 21:00 Uhr

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    Bürgeruni_News Newsticker Pressemeldungen Carolin.Grape@hhu.de Tue, 15 Sep 2020 09:57:01 +0200
    How plants ensure regular seed spacing http://www.uni-duesseldorf.de/home//home/nc/startseite/news-detailansicht-inkl-gb/article/how-plants-ensure-regular-seed-spacing.html An international team of researchers led by biologists from Heinrich Heine University Düsseldorf (HHU) has examined how seed formation is coordinated with fruit growth. In the latest edition of the journal Current Biology, they explain the genetic control mechanisms underlying the process. If you open up a pea pod, you will find that all of the peas inside are the same size and the same distance apart. The same is true of princess beans, runner beans and soybeans as well as various other peas and beans, and it also applies to non-pulses. This is surprising because both the seed size and number and the pod size differ substantially from one variety to the next.

    A team of researchers based in Germany, Australia, Japan, the USA and Italy under the supervision of Prof. Dr. Rüdiger Simon from HHU’s Institute of Developmental Genetics has analysed the genetic mechanisms behind this phenomenon. The team used different wild varieties of thale cress to examine the genetic processes taking place behind the initiation of ovules – the primordia from which seeds emerge after fertilisation – and the growth of the pod. These wild varieties are sourced from different locations. Thale cress or Arabidopsis thaliana is a model plant used in biology. Prof. Simon commented: “The individual seeds compete with each other for nutrients. To ensure that each seed gets an equal supply and can develop well, it is important that the seeds are spread as evenly as possible at equal distances in the pod.”

    There is considerable variation in fruit size and seed number even amongst the different wild varieties of Arabidopsis thaliana. However, the researchers also discovered a uniform genetic mechanism that controls seed position in the pod regardless of environmental factors such as temperature.

    The team established that seed formation is controlled by several signalling pathways at precisely defined positions. These signalling pathways are activated by small secreted proteins from the EPFL family. These peptides are detected on the cell surface by receptors from the ERECTA family. One of the peptides, EPFL2, is formed between the developing ovules, where it adjusts the spacing between the seeds. Where this peptide is not present, the researchers found irregular spacing – meaning that adjacent seeds compete more for nutrients – or even ovule twinning, which generally results in neither ovule developing fully. EPFL2 and a very closely related peptide, EPFL9, also control fruit development. As a result, seed formation is closely linked to pod growth.

    Dr. Nozomi Kawamoto, the first author of the study, highlighted another aspect: “The same signalling substances and receptors that we have identified as being responsible for relative pod size and seed spacing are also in charge of the spacing of leaf stomata and the microstructure of serrated leaves.” A plant uses the stomata to regulate the exchange of gases with its environment. Dr. Kawamoto is carrying out post-doctoral research at Prof. Simon’s Institute as part of the Cluster of Excellence on Plant Sciences CEPLAS in Düsseldorf.

    Original publication

    Nozomi Kawamoto, Dunia Pino Del Carpio, Alexander Hofmann, Yoko Mizuta, Daisuke Kurihara, Tetsuya Higashiyama, Naoyuki Uchida, Keiko U. Torii, Lucia Colombo, Georg Groth, and Rüdiger Simon: A peptide pair coordinates regular ovule initiation patterns with seed number and fruit size. Current Biology 10 September 2020

    DOI: 10.1016/j.cub.2020.08.050

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    Forschung News Forschungsnews Englisch Pressemeldungen Auch in Englisch arne.claussen@hhu.de Mon, 14 Sep 2020 12:26:07 +0200