www.uni-duesseldorf.de/home: News http://www.uni-duesseldorf.de/home/ News-Feed von Universität Düsseldorf de www.uni-duesseldorf.de/home: News http://www.uni-duesseldorf.de/home/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif http://www.uni-duesseldorf.de/home/ 18 16 News-Feed von Universität Düsseldorf TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Thu, 12 Dec 2019 12:30:00 +0100 Student/in des Jahres gesucht http://www.uni-duesseldorf.de/home//home/nc/startseite/news-detailansicht-inkl-gb/article/studentin-des-jahres-gesucht.html Wer wird „Student/in des Jahres“? Das fragen der Deutsche Hochschulverband (DHV) und das Deutsche Studentenwerk (DSW). Bereits zum fünften Mal schreiben sie diesen Preis für studentisches Engagement aus. Einzelne Studierende oder ein Team mit herausragendem Einsatz sollen so gewürdigt werden. Jede/r darf Vorschläge machen. Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro; mitmachen kann man noch bis zum 31. Dezember. Vielleicht bekommen Studierende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) auf der „Gala der Deutschen Wissenschaft“ im April 2020 in Berlin diese Auszeichnung? Weitere Informationen:
https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/student-des-jahres.pdf

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INTRANET News Newsticker katrin.koster@hhu.de Thu, 12 Dec 2019 12:12:48 +0100
Jeden Donnerstag: Die HHU-Zahl der Woche - Heute: Die wissenschaftlich Beschäftigten der HHU! http://www.uni-duesseldorf.de/home//home/nc/startseite/news-detailansicht-inkl-gb/article/jeden-donnerstag-die-hhu-zahl-der-woche-heute-die-studierenden-der-hhu-2.html "Wussten Sie schon?" Unter diesem Leitmotiv präsentiert die Grafikreihe "HHU Facts" jede Woche eine neue Statistik oder einen Fakt rund um die Institutionen und das universitäre Leben der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Thema heute: Die wissenschaftlich Beschäftigten der HHU! Die Grafikreihe "HHU Facts" zeigt kurz und knapp interessante Fakten rund um die HHU auf. Heute: Die wissenschaftlich Beschäftigten der HHU!

Alle bisher veröffentlichten Motive auf einen Blick finden Sie demnächst auch in einer Bildergalerie (in Vorbereitung).

Haben Sie vielleicht auch ein interessantes Statistik-Thema oder einen Fakt rund um die HHU? Die HHU-Webredaktion ist offen für weitere Motive und freut sich über jede Anregung / Einsendung: Dieter Joswig, Tel. +49 211 81-14861

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Alumni-News HdU News INTRANET News Newsticker Lara.Mueller.16@hhu.de Thu, 12 Dec 2019 10:00:00 +0100
Prof. Dr. Tobias Marschall zum Universitätsprofessor W3 für Medizinische Biometrie und Bioinformatik ernannt http://www.uni-duesseldorf.de/home//home/nc/startseite/news-detailansicht-inkl-gb/article/prof-dr-tobias-marschall-zum-universitaetsprofessor-w3-fuer-medizinische-biometrie-und-bioinformatik-1.html Am 9. Dezember 2019 ernannte die Rektorin der HHU, Prof. Dr. Anja Steinbeck, Prof. Dr. Tobias Marschall mit Wirkung zum 1.1.2020 zum Universitätsprofessor an der HHU. Professor Marschall wird Direktor des Instituts für Medizinische Biometrie und Bioinformatik der Medizinischen Fakultät. Prof. Marschall studierte Informatik und Physik an der Universität Bielefeld. Nach seinem Abschluss als Diplom-Informatiker 2007 wechselte er an die TU Dortmund, wo er 2011 mit Auszeichnung promoviert wurde.

An der University of California Los Angeles (UCLA) nahm Marschall im selben Jahr an dem Programm Mathematical and Computational Approaches in High-Throughput Genomics am dortigen Institute for Pure and Applied Mathematics (IPAM) teil. Anschließend arbeitete er als Softwareentwickler und als wissenschaftlicher Mitarbeiter (TU Dortmund) sowie als Postdoc im Centrum Wiskunde & Informatica (CWI) in Amsterdam. Das CWI ist das nationale Forschungsinstitut für Mathematik und Computerwissenschaften der Niederlande.

2014 wurde er an der Universität des Saarlandes Juniorprofessor im dortigen Zentrum für Bioinformatik. Ebenfalls 2014 wurde er Senior-Researcher am Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken.

Seit Januar 2019 ist er W3-Professor am Zentrum für Bioinformatik an der Universität des Saarlandes und dort Leiter der Arbeitsgruppe „Algorithms for Computational Genomics“.

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Forschung Personalia Newsticker susanne.dopheide@med.uni-duesseldorf.de Wed, 11 Dec 2019 16:00:00 +0100
Pflanzenforscher untersuchen Brot-Aroma: Moderne und alte Weizensorten schmecken gleich gut http://www.uni-duesseldorf.de/home//home/nc/startseite/news-detailansicht-inkl-gb/article/pflanzenforscher-untersuchen-brot-aroma-moderne-und-alte-weizensorten-schmecken-gleich-gut.html Moderne Weizensorten liefern grundsätzlich ähnlich aromatische Brote wie die alten Sorten. Unterschiede bestehen zwischen einzelnen Sorten – und den Anbaugebieten. Das fand ein Team aus deutschen und Schweizer Forschern unter Federführung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und der Universität Hohenheim in Stuttgart heraus. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verglichen Geschmack und Geruch von Broten, die in enger Kooperation mit je einem handwerklichen Bäcker und Müller mit Mehl aus alten und aus modernen Weizensorten gebacken wurden. Außerdem beschreibt das Forschungsteam nun im Journal Food Research International, wie es den Geschmack und andere Broteigenschaften molekularbiologisch vorhersagen kann. Weizen gehört zu den für die Ernährung der Weltbevölkerung wichtigsten Nahrungspflanzen. In den letzten Jahrzehnten züchtete man neue Sorten, die nicht nur deutlich ertragreicher sind als alte Sorten, sondern auch unempfindlicher gegen Schädlinge und sich ändernde klimatische Gegebenheiten. Darüber hinaus konnten auch die Backeigenschaften verbessert werden.

Bei der Züchtung, aber auch beim Anbau und Handel von Weizen, stand bisher nicht das Aroma des aus dem Weizenmehl gebackenen Brotes – sein Geruch und Geschmack – im Vordergrund. Dies liegt unter anderem auch daran, dass es sehr aufwändig ist, das Aroma zu erfassen. Eine umfassende Studie hat nun das Aromapotenzial verschiedener alter (Sortenzulassung vor 2000) und moderner Weizensorten in den Blick genommen und für die Aromavorhersage molekularbiologische Methoden eingesetzt.

Die Studie zeigt, wie Wissenschaft entlang der Wertschöpfungskette gelingt: Beteiligt waren neben verschiedenen Instituten der HHU und der Universität Hohenheim auch die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, das Max-Planck-Institut (MPI) für Molekulare Pflanzenphysiologie in Golm sowie die Bäckerei Beck in Römerstein, die Stelzenmühle in Bad Wurzach und das Kreislandwirtschaftsamt in Münsingen.

80 Brote für die Wissenschaft

Um die Aromen zu vergleichen, stellte das Forschungsteam mit den Mehlen aus insgesamt 40 Sorten nach gleichem Rezept Teige her und backte daraus Brote. Um festzustellen, ob mögliche Aromaunterschiede auf die Weizensorte oder auf die Standorte, an denen der Weizen gewachsen ist, zurückzuführen sind, wurde für jede Sorte zwei Brote gebacken: eines mit Weizen, der in Gatersleben gewachsen ist, und eines mit Weizen aus Stuttgart-Hohenheim.

Die Teige und die Brote wurden zunächst nach äußeren Parametern verglichen (Teigelastizität, Brotgröße). Anschließend beurteilten Testpersonen den Geruch und den Geschmack der Brote nach einem festgelegten Schema. Zunächst beschrieben die Tester generell, wie aromatisch – oder fade – ein Brot schmeckt. Anschließend charakterisierten sie mit Hilfe des sogenannten „Wäderswiler Aromarades“ das Brotaroma genauer.

Aroma-Unterschiede je nach Sorte und Anbauort

„Mir wird oft gesagt, moderne Sorten würden doch fadere Brote liefern als alte Sorten“, erklärt apl. Prof. Dr. Friedrich Longin von der Universität Hohenheim. „Das konnten wir widerlegen. Es gab sowohl bei den alten als auch bei den modernen Sorten solche, die sehr wohlschmeckende Brote lieferten. Es ist faszinierend, wie sich die Brote je nach Weizensorte geschmacklich und im Geruch unterscheiden.“

Der Bäckermeister Heiner Beck aus Römerstein hat alle Brote verbacken und mitprobiert: „Ich habe schon viele Brote aus verschiedenen Weizensorten hergestellt und getestet. Aber ich bin überrascht, wie sich die Brote aus den verschiedenen Sorten in Form, Aroma und sogar Farbe unterscheiden.“

Ein weiteres bemerkenswertes Ergebnis: Der Boden, auf dem der Weizen wuchs, hat oft einen ähnlich großen Einfluss auf das Backergebnis und den Brotgeschmack wie die Weizensorte. Hierin spiegeln sich die unterschiedliche Bodenbeschaffenheit sowie Nähr- und Mineralstoffgehalte der Standorte wider, die die Inhaltsstoffe in den Weizenkörnern beeinflussen.

Molekularbiologische Verfahren ermöglichen Vorhersage der Brotqualität

„Ein wesentlicher Aspekt unserer Studie ist, dass wir Methoden gefunden haben, mit denen man die Qualität des Brotes anhand einiger molekularer Marker und des Stoffwechselprofils der Mehle vorhersagen kann“, betont Prof. Dr. Benjamin Stich vom HHU-Institut für Quantitative Genetik und Genomik der Pflanzen. Die HHU-Forscher bestimmten gemeinsam mit dem MPI die Stoffwechselprodukte, die sich im Mehl fanden, und führten die statistische Analyse zur Vorhersage der Broteigenschaften durch.

Die neue Methode hat einen entscheidenden Vorteil für die Pflanzenzüchtung: Um eine neue Weizensorte für den Markt zu züchten, werden regelmäßig sehr große Zahlen von Pflanzen – mehrere Tausend pro Jahr – erzeugt, die alle auf ihre Eigenschaften hin untersucht werden müssen. „Es wäre viel zu aufwändig, aus dem Mehl all dieser Pflanzen Brote zu backen und diese zu verkosten“, so Stich. Mit dem neuen Verfahren kann der Züchter zumindest sehr schnell solche Pflanzen erkennen, die Brote mit besserer Qualität liefern. Solche Pflanzen kann er dann in die engere Auswahl ziehen und im Testbacken final überprüfen.

Originalpublikation

Friedrich Longin, Heiner Beck, Hermann Gütler, Wendelin Heilig, Michael Kleinert, Matthias Rapp, Norman Philipp, Alexander Erban, Dominik Brilhaus, Tabea Mettler-Altmann and Benjamin Stich, Aroma and quality of breads baked from old and modern wheat varieties and their prediction from genomic and flour-based metabolite profiles, Food Research International, 9 December 2019, 108748

DOI: 10.1016/j.foodres.2019.108748

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Forschung News Pressemeldungen Titelmeldung2 arne.claussen@hhu.de Wed, 11 Dec 2019 10:00:00 +0100
Prof. Dr. Jens Südekum neues Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim BMWi http://www.uni-duesseldorf.de/home//home/nc/startseite/news-detailansicht-inkl-gb/article/prof-dr-jens-suedekum-neues-mitglied-des-wissenschaftlichen-beirats-beim-bmwi.html Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, hat auf Vorschlag des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) als neues Mitglied berufen. Jens Südekum (geboren 1975 in Goslar)  ist seit dem Jahr 2014 Professor für Internationale Volkswirtschaftslehre am Düsseldorfer Institute for Competition Economics (DICE) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Außerdem ist er Research Fellow beim Centre for Economic Policy Research (CEPR), dem CESifo Institut, dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und beim Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA). Des Weiteren ist Südekum Vorsitzender des Ausschusses für Regionaltheorie und -politik beim Verein für Socialpolitik (VfS) und Herausgeber des Journal of Regional Science.

Der Ökonom Jens Südekum gehört laut Frankfurter Allgemeiner Zeitung zu den fünfzehn einflussreichsten  deutschen Volkswirten. Er bringt sich regelmäßig in aktuelle wirtschaftspolitische Diskussionen ein. Beispielsweise dringt er schon länger darauf, dass der deutsche Staat mehr investiert, um marode Infrastruktur zu ersetzen oder neue Technologien zu unterstützen. Er hinterfragt die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse und wirbt für eine stärkere Integration in der Währungsunion.

Der Wissenschaftliche Beirat berät den Bundesminister für Wirtschaft und Energie unabhängig in allen Fragen der Wirtschaftspolitik. Die 38 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tagen fünf Mal im Jahr, beraten sich zu selbstgewählten Themen und veröffentlichen ihre Ergebnisse anschließend in Form von Gutachten. Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats ist Professor Dr. Klaus M. Schmidt, Ludwig-Maximilians-Universität München.

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Forschung Personalia INTRANET News Pressemeldungen Schlagzeilen Carolin.Grape@hhu.de Wed, 11 Dec 2019 09:51:27 +0100
Eine Erfolgsgeschichte: 25 Jahre Bestehen des deutschsprachigen Studiengangs für Deutsche und Österreichische Studien an der Karls-Universität Prag http://www.uni-duesseldorf.de/home//home/nc/startseite/news-detailansicht-inkl-gb/article/eine-erfolgsgeschichte-25-jahre-bestehen-des-deutschsprachigen-studiengangs-fuer-deutsche-und-oesterr.html Die Heinrich-Heine-Universität und die Prager Karls-Universität verbindet seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft. Dazu trägt auch der deutschsprachige Studiengang „Deutsche und Österreichische Studien (DSG)“ an der Karls-Universität bei, eine Kooperation zwischen HHU und Karls-Universität. Am 6. Dezember wurde im Haus der Universität im Beisein von vielen Gästen wie dem Initiator des Projekts Prof. Dr. Detlef Brandes, Hochschulrätin Prof. Dr. Ricarda Bauschke-Hartung und dem Konsul der Tschechischen Republik in Nordrhein-Westfalen, Daniel Žára, das 25jährige Bestehen dieses Studiengangs gefeiert. Von Anfang an wurde er vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) großzügig gefördert. Prorektor Prof. Dr. Stefan Marschall betonte in seinem Grußwort, diese Partnerschaft sei am richtigen Platz: „Hier in Düsseldorf herrscht unter Berufung auf Heinrich Heine ein Geist der Offenheit, Vielfalt und Toleranz. All dies passt gut zu diesem Studiengang, der immer wieder dafür sorgt, dass Menschen über Grenzen hinweg zusammenkommen.“ Das betonte auch der tschechische Konsul Daniel Žára, der auch auf die Wichtigkeit der deutschen Sprache in Tschechien hinwies: „Die Brücken zwischen den beiden Universitäten sind stabil und werden mit den Jahren sicher immer noch stärker und stärker.“ Dr. Stephan Geifes vom Deutschen Akademischen Austauschdienst, der den Studiengang von Anfang an finanziell unterstützt, gratulierte beiden Partnern herzlich zu dieser langjährigen Zusammenarbeit. „Es ist nicht selbstverständlich, dass eine solche Kooperation so lange besteht, Ihr Projekt gehört ganz sicher zu denen, die am längsten vom DAAD gefördert wurden.“ Der Prager Prorektor prof. MUDr. Jan Škrha, DrSc. überbrachte die Glückwünsche des Rektorats der Karls-Universität. Auch er wies darauf hin, dass eine solche Kooperation zwischen zwei so unterschiedlichen Universitäten alles andere als selbstverständlich sei und bedankte sich herzlich bei den Initiatoren und den Förderern. Dem Dank schloss sich auch Prof. Dr. Achim Landwehr, Dekan der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität, an und betonte zudem auch die Wichtigkeit einer solchen Partnerschaft für die Wissenschaft: „Wir brauchen eine solche Kooperation auch für unsere Forschung!“ Der Prager Projektkoordinator doc.PhDr. Ota Konrád  und Prof. Dr. Beate Fieseler, die die Partnerschaft auf Düsseldorfer Seite koordiniert, bedankten sich bei allen Freunden und Förderern der Kooperation und versicherten: „Ans Aufhören denken wir noch lange nicht!“ Im Festvortrag widmete sich Ph.Dr. Miroslav Kunštát den Jahren 1918, 1938, 1968 und 1989 in der deutschen und tschechischen Geschichte: „Tschechen und Deutsche auf der Suche nach einem Erinnerungskonsens: Die Wendejahre von 1918 bis 1989“ „Dreißig Jahre nach der samtenen Revolution werden hier Festreden gehalten und wir müssen uns bewusst machen: Ohne die demokratische Wende gäbe es dieses und viele andere Projekte nicht.“

Die Kooperation zwischen Düsseldorf und Prag ist eng: regelmäßig unterrichten Dozierende der Heinrich-Heine-Universität in Prag in dem sogenannten Konveratorium, in dem aktuelle Themen aus Politik, Geschichte und Gesellschaft in deutscher Sprache besprochen werden. Düsseldorfer „Pendeldozenten“ reisen regelmäßig für Lehrveranstaltungen nach Prag, aber auch Prager Gastwissenschaftler besuchen die Heinrich-Heine-Universität: Meist sind sie für mehrere Monate im Jahr in Düsseldorf und bieten Lehrveranstaltungen, meist im Fach Geschichte, an. Auch Doktoranden und fortgeschrittene Studierende reisen regelmäßig für längere Studien- und Forschungsaufenthalte nach Düsseldorf, zudem kommen viele Studierende zu Exkursionen nach Deutschland. „Durch die Kooperation mit Prag hat sich auch unser ERASMUS-Austausch sehr intensiviert, die Tschechisch-Kurse für Historiker, die am Institut für Geschichtswissenschaften angeboten werden, sind stets gut besucht“, berichtet Prof. Dr. Beate Fieseler, die die Kooperation seit vielen Jahren betreut.

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Newsticker Pressemeldungen victoria.meinschaefer@hhu.de Tue, 10 Dec 2019 09:54:00 +0100
WEITERMACHEN SANSSOUCI http://www.uni-duesseldorf.de/home//home/nc/startseite/news-detailansicht-inkl-gb/article/weitermachen-sanssouci.html Das Institut für Medien- und Kulturwissenschaft lädt am Donnerstag, 12. Dezember ins Kino ein: Um 16:30 Uhr zeigt die Düsseldorfer Black Box den Film WEITERMACHEN SANSSOUCI. Der Film thematisiert auf kluge und skurrile Weise die alltäglichen Kämpfe um Arbeits- und Lebensbedingungen im Unibetrieb. Wie sehen im Dschungel von Drittmittelanträgen, prekären Beschäftigungsverhältnissen und institutionellem Wahnwitz Forschung und Lehre aus? Unter welchen Bedingungen ist hier an ein ‚Weitermachen‘ zu denken? Im Anschluss findet ein von Prof. Dr. Brigitte Weingart moderiertes Gespräch zwischen dem Regisseur Max Linz und Studierenden sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern statt. Der Eintritt ist frei.

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Newsticker Pressemeldungen victoria.meinschaefer@hhu.de Tue, 10 Dec 2019 09:46:54 +0100
Klimawandel und Ich http://www.uni-duesseldorf.de/home//home/nc/startseite/news-detailansicht-inkl-gb/article/klimawandel-und-ich-1.html An der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) findet in diesem Wintersemester zum ersten Mal eine interdisziplinäre Ringvorlesung zu verschiedenen Aspekten des Klimawandels und dessen Auswirkungen statt. Neben HHU-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftlern werden auch externe Referenten sprechen. Die öffentliche Vorlesungsreihe ist eine Veranstaltung im Rahmen der Bürgeruniversität. Sie findet ab dem 15. Oktober immer dienstags ab 16:30 Uhr im Hörsaal 6J auf dem Campus statt. Die Klimaproblematik wird in der Wissenschaft schon seit einigen Jahrzehnten als eine der größten weltweiten Herausforderungen anerkannt. Spätestens mit dem durch Greta Thunberg 2018 initiierten Klimastreik und die sich daraus entwickelte Fridays for Future-Bewegung ist dieses Thema ins breite öffentliche Bewusstsein gedrungen und beherrscht auch den medialen Diskurs. Durch die Scientists for Future-Bewegung wird es auch von wissenschaftlicher Seite her öffentlich adressiert.

Doch welche wissenschaftlichen Erkenntnisse stecken hinter diesem Thema, welche akademischen Felder sind involviert und wie beeinflussen sie sich gegenseitig? Und wie spielen sie in die Gesellschaft hinein, wie kann Wissenschaft das öffentliche Bewusstsein beeinflussen und politisch wirken? Die HHU-Wissenschaftler Prof. Dr. Michael Schmitt vom Institut für Physikalische Chemie und Nicolas Schmelling vom Exzellenzcluster CEPLAS haben eine interdisziplinäre Vorlesungsreihe an der HHU organisiert, in der die wissenschaftlichen Grundlagen des Klimathemas vorgestellt und die Teilaspekte aus verschiedenen Disziplinen zusammengeführt werden. Unter dem Titel „Klimawandel und Ich“ stehen bei insgesamt 14 Vorlesungen Aspekte wie die physikalischen und chemischen Grundlagen des Treibhauseffekts, Umweltrecht, Gesundheit, Mobilität, Ethik, klimabedingte Migration, Nachhaltigkeit und Bioökonomie auf der Agenda.

Die Veranstaltungen richten sich sowohl an HHU-Studierende als auch an interessierte Gäste. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. Im Rahmen des Studium Universale können sich HHU-Studierende dafür Studienleistungen anrechnen lassen.

Die Videos der Vorlesungen sind in der HHU-Mediathek und auch über den HHU-Youtube-Kanal verfügbar.

Die Veranstaltungen

Die Vorlesungen finden jeweils von 16:30 bis 18:00 Uhr im Hörsaal 6J in Gebäude 26.41 statt (Ausnahme: 3. Dezember in Hörsaal 5C in Gebäude 25.11).

15. Oktober 2019
Was ist Klimawandel? Was sind Ursachen für den Klimawandel?
Prof. Dr. Michael Schmitt, HHU, Chemie

22. Oktober 2019
Was sind Auswirkungen des Klimawandels?
Prof. Dr. Michael Schmitt, HHU, Chemie

29. Oktober 2019
Geschichte des Klimawandels
Prof. Dr. Michael Schmitt, HHU, Chemie

5. November 2019
Ethik zum Klimawandel
Dr. Joachim Wündisch, HHU, Politische Philosophie und Ethik

12. November 2019
Klimawandel und Migration
Prof. Dr. Boris Braun, Universität zu Köln, Global South Study Center

19. November 2019
Klimawandel und Gesundheit
PD Dr. Nicole Schupp, Universitätsklinikum Düsseldorf, Institut für Toxikologie

26. November 2019
Politik und Klimawandel
Stefan Küper, Germanwatch, Pressesprecher und NRW-Fachpromotor für Klima & Entwicklung

3. Dezember 2019
Finanzen & Banken
Lars Kürzinger, HHU, Lehrstuhl BWL insb. Finanzdienstleistungen
Geänderter Ort: Hörsaal 5C, Gebäude 25.11

10. Dezember 2019
Klimaschutzrecht
Prof. Dr. Charlotte Kreuter-Kirchhof, HHU, Juristische Fakultät

17. Dezember 2019
Klimawandel und Mobilität
Thorsten Koska, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, Forschungsbereich Mobilität und Verkehrspolitik

7. Januar 2020
Nachhaltigkeit und Slow Fashion
Prof. Dr. Rudolf Voller, Hochschule Niederrhein, EthNa-Kompetenzzentrum CSR Textil- und Bekleidungstechnik 

14. Januar 2020
Klimawandel und Energieversorgung
Prof. Dr. Matthias Neef, Hochschule Düsseldorf, Maschinenbau & Verfahrenstechnik

21.Januar 2020
Alternative Wirtschaftskreisläufe – Wege aus der Petrolchemie
Prof. Dr. Ulrich Schurr, HHU / Forschungszentrum Jülich, Institut für Bio- und Geowissenschaften IBG 2

28. Januar 2020
Ernährung
Nicolas Schmelling, HHU, Exzellenzcluster CEPLAS

Weitere Informationen (inkl. Präsentationsfolien): Webseite zur Ringvorlesung

Programm Bürgeruniversität

Die Vorlesungsreihe ist Teil des „Programms Bürgeruniversität“ für das Wintersemester 2019/2020. Im nun erstmals herausgegebenen Programm führt die HHU insgesamt 60 Veranstaltungen zusammen, die sich an Bürgerinnen und Bürger richten und den aktiven Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft anregen sollen. Im Sinne der Bürgeruniversität fördert die HHU zum Beispiel Lehrprojekte, in denen Studierende lernen, über den Tellerrand des Seminarraums zu schauen, oder Forschungsprojekte, an denen sich Bürgerinnen und Bürger beteiligen können. Informationen zum Programm und weiteren Aktivitäten der HHU finden sich unter

www.buergeruni.hhu.de.

Aktualisierte Fassung einer Meldung vom 8. Oktober 2019.

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Alumni-News HdU News INTRANET News Newsticker Pressemeldungen arne.claussen@hhu.de Mon, 09 Dec 2019 11:30:00 +0100
Wiederentdeckung der Düsseldorfer Kreuzherrenbibliothek http://www.uni-duesseldorf.de/home//home/nc/startseite/news-detailansicht-inkl-gb/article/wiederentdeckung-der-duesseldorfer-kreuzherrenbibliothek.html Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt „Die Düsseldorfer Kreuzherrenbibliothek – Rekonstruktion und vergleichende Analyse“. Die für die Stadt Düsseldorf bedeutsame und bislang kaum bekannte Bibliothek des spätmittelalterlichen Kreuzherrenklosters wird digital erschlossen und erforscht. Dabei soll der intellektuelle Horizont und die Wissensordnung der Kreuzherren zur Zeit der Erfindung des Buchdrucks in ihrem historischen Kontext verortet werden. Die historischen Bestände der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) bergen einen der wichtigsten mittelalterlichen Bücherschätze Düsseldorfs: die Bibliothek des hiesigen Kreuzherrenkonvents. Im Jahre 1443 gegründet bildete das Kloster, das auch ein eigenes Skriptorium umfasste, eine umfangreiche Bibliothek heraus, die nicht nur die größte Klosterbibliothek in der Stadt, sondern auch eine der umfangreichsten Bibliotheken innerhalb des Ordens war. 1812 wurde das Kloster im Zuge der Säkularisierung aufgelöst und sein Buchbestand an die Königliche Landesbibliothek, die Vorgängerinstitution der heutigen ULB, überführt. Dort wurden die Bücher mit etwa 20.000 weiteren Bänden, die aus anderen niederrheinischen und westfälischen Klöstern nach Düsseldorf gebracht wurden, zusammengeführt. Diese bedeutende Sammlung ist bislang praktisch unerforscht, nicht zuletzt, weil durch die Zusammenführung nicht mehr ersichtlich war, welches Buch aus welchem Kloster stammt.

In einem zweijährigen, von der DFG geförderten Verbundprojekt des Lehrstuhls für Mittelalterliche Geschichte der Heinrich-Heine-Universität (HHU) und der ULB Düsseldorf wird nun die Bibliothek des Klosters digital rekonstruiert und der erhaltene Bestand in der ULB Düsseldorf analysiert. „Die Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl ist ein wahres Geschenk. Es ist ideal, wenn der eigene Bestand auf der Grundlage der bibliothekarischen Erschließung weiter und tiefer erforscht werden kann“, so Kathrin Kessen, Leitende Direktorin der ULB. Bereits in der Projektvorbereitung konnten 92 mittelalterliche Handschriften, vier Fragmente und 229 Drucke des 15. und 16. Jahrhunderts in 157 Bänden wieder aufgespürt werden. Diese erwiesen sich durch frühere Besitzvermerke, alte Signaturen und besondere Merkmale der Bucheinbände als dem Kloster ehemals zugehörig. Aus diesem Grund stellen neben den bibliographischen Angaben auch solche exemplarspezifischen Besonderheiten Kriterien dar, die von der ULB in diesem Projekt erstmalig für alle Exemplare erfasst und recherchierbar gemacht werden. Die digitale Präsentation wird darüber hinaus eine Synopse der Düsseldorfer Bibliothek mit den Kreuzherrenbibliotheken Hohenbusch, Wickrath und Memmingen bilden. Auf diese Weise werden das geistige und religiöse Profil, der Aufbau und der Zuschnitt der Bibliothek wieder ersichtlich.

Auf Basis dieser Arbeiten werden in einem Promotionsvorhaben am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte mit vergleichendem Zugriff Buchbesitz, Schriftlichkeit und intellektuelles Profil des Ordens in der Residenzstadt Düsseldorf herausgearbeitet. Ziel des Projekts ist es, den Aufbau der Buchsammlung und das breite Netzwerk der Kreuzherren in der Zeit des großen Medienwechsels zu erfassen und im historischen Kontext zu verorten. „Voraussetzung für dieses anspruchsvolle Vorhaben,“ so die Professorin für Mittelalterliche Geschichte an der HHU, Dr. Eva Schlotheuber, „sind gute Kenntnisse der Paläographie, Kodikologie und Handschriftenkunde. Das Verbundprojekt bietet deshalb nicht zuletzt die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit der ULB diese wichtigen Kompetenzen des wissenschaftlichen Nachwuchses für die Erforschung unseres kulturellen Erbes zu fördern und für die Geschichte der Stadt Düsseldorf fruchtbar zu machen.“

Projektseite unter: www.ulb.hhu.de/link/kreuzherren

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Forschung News Pressemeldungen Schlagzeilen victoria.meinschaefer@hhu.de Fri, 06 Dec 2019 14:04:42 +0100
Unichor der HHU: Dezember-Konzerte mit Karl Jenkins Friedensmesse - Verlosung von 3 x 2 Eintrittskarten http://www.uni-duesseldorf.de/home//home/nc/startseite/news-detailansicht-inkl-gb/article/unichor-der-hhu-dezember-konzerte-mit-karl-jenkins-friedensmesse-verlosung-von-3-x-2-eintrittskar.html Ein ganz besonderes Werk lässt der Universitätschor der HHU zusammen mit dem Orchesterverein Hilgen am 14. und 15. Dezember 2019 erklingen: die Friedensmesse von Karl Jenkins. Passend zu der universellen Botschaft des Werkes erfolgen die Aufführungen in der Düsseldorfer Stephanuskirche und im Altenberger Dom in Odenthal - für das erstere Konzert werden 3 x 2 Karten verlost! Das Stück für vierstimmigen Chor und Orchester wurde um die Jahrtausendwende von Karl Jenkins komponiert. Er widmete es den Opfern des Kosovokriegs. Mit einer universellen Botschaft für Verständigung und Frieden verbinden sich darin geistliche und weltliche Texte miteinander. Gesanglich und instrumental erklingen Elemente aus der katholischen Messliturgie, dem Koran und dem altindischen Versepos Mahabharata.Diese werden unter anderem mit einem zum Volkslied gewordenen französischen Soldatenlied des 15. Jahrhunderts und Texten von Rudyard Kipling, dem Autor des „Dschungelbuch“, kombiniert.
Gesanglich und instrumental kommen während der Konzerte aber nicht nur die Bedrohungen und Schrecken des Krieges zum Ausdruck. Das Werk endet mit dem Stück „Better is Peace“ und macht Hoffnung auf ein
friedvolles Zusammenleben. So ermutigt die die Nachricht von Frieden und Versöhnung insbesondere in der Vorweihnachtszeit.

Bereits zum zweiten Mal arbeiten der UNICHOR und die Dirigentin Silke Löhr mit dem Orchesterverein Hilgen, einem symphonischen Bläserensemble unter Leitung von Timor Oliver Chadik, an gemeinsamen Aufführungen. Beide Ensembles blicken auf eine langjährige Geschichte mit Teilnahmen an Chor- bzw. Orchesterwettbewerben und Auslandsreisen zurück.

Konzerttermine:

Samstag, 14. Dezember 2019, 18 Uhr
Ev. Stephanuskirche
Wiesdorfer Str. 21, 40591 Düsseldorf-Wersten
Dirigentin: AMD Silke Löhr

Sonntag, 15. Dezember 2019, 14 Uhr
Altenberger Dom
Eugen-Heinen-Platz 2, 51519 Odenthal
Dirigent: Timor Oliver Chadik
Eintritt zu den Konzerten: 15 € / 8 € ermäßigt

Tickets sind an der Abendkasse erhältlich.
Reservierungen unter unichor@uni-duesseldorf.de

Ausführende:
Unichor der Heinrich-Heine-Universität (Leitung: AMD Silke Löhr)
Orchesterverein Hilgen (Leitung: Timor Oliver Chadik)
Sopran: Agnes Lipka
Muezzin: K. Kaan Baki

Kartenverlosung: 3 x 2 Karten zu gewinnen für das Konzert in Düsseldorf!
Bitte schicken Sie einfach bis zum 12.12.2019 eine E-Mail mit Namen und Telefonnummer sowie Betreff: "Jenkins Kartenverlosung" an:
kommunikation@hhu.de
Unter den Einsendungen werden die Karten verlost; Teilnahme für alle möglich mit Ausnahme von Angehörigen der Stabsstelle Presse und Kommunikation der HHU;
die Gewinner werden per E-Mail oder telefonisch benachrichtigt - der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

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HdU News INTRANET News Pressemeldungen Schlagzeilen joswig@hhu.de Fri, 06 Dec 2019 10:49:54 +0100