12.09.18 08:04

„Walther von der Vogelweide zwischen Mittelalter und Moderne“

Tagung der Wolfram von Eschenbach-Gesellschaft im Haus der Universität

Von: Redaktion

Die Wolfram von Eschenbach-Gesellschaft, die größte wissenschaftliche Fachgesellschaft der germanistischen Mediävistik, hat vom 5. bis 8. September im Haus der Universität neue Forschungsansätze und -ergebnisse zu dem wohl bekanntesten Dichter des Mittelalters, Walther von der Vogelweide, diskutiert. Prof. Dr. Ricarda Bauschke-Hartung (HHU), Geschäftsführerin der Gesellschaft und Organisatorin der 26. Tagung, konnte mehr als hundert renommierte Forscherinnen und Forscher aus dem In- und Ausland zum wissenschaftlichen Dialog begrüßen.

Bürgermeister Wolfgang Scheffler, Prof. Dr. Ricarda Bauschke-Hartung, Ministerin Isabelle Pfeiffer-Poensgen, Prof. Dr. Andrea von Hülsen-Esch, Dr. Eduard Dörrenberg (Gesellschaft von Freunden und Förderern der Universität)

Prof. Dr. Jan-Dirk Müller (München) hielt den Festvortrag, Fotos: Jochen Müller/HHU

An dem Abend stand nicht nur die fachliche Auseinandersetzung im Fokus, sondern auch der Kontakt zu den Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürgern, die neben Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Stadt am 6. September zu der öffentlichen Abendveranstaltung in das Haus der Universität eingeladen waren.  Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, und Wolfgang Scheffler, Bürgermeister der Stadt Düsseldorf, sprachen Grußworte. Beide betonten die Relevanz einer Vernetzung von Wissenschaft und Gesellschaft, die auch Prof. Dr. Andrea von Hülsen-Esch, Prorektorin für Internationales, in ihrem Grußwort an die Gäste besonders hervorhob. Sie wies zudem auf die vielfältigen Anknüpfungspunkte zwischen Mittelalter und Neuzeit hin.

Prof. Dr. Jan-Dirk Müller (LMU München), Meyer-Struckmann-Preisträger des Jahres 2011, ging in dem Festvortrag der Rezeption Walthers in der deutschen Literatur nach. Eingeleitet und abgerundet wurde die Festveranstaltung durch die musikalische Darbietung verschiedener Walther-Lieder durch das 2008 gegründete Ensemble Leones, das sich unter Leitung von Marc Lewon der Aufführung früher Musik verschrieben hat. Der anschließende Empfang bot die Möglichkeit, der auch noch zeitgenössischen Bedeutung Walthers und seiner Lieder sowie der Kultur des Mittelalters im Gespräch nachzugehen sowie den Abend in festlicher Atmosphäre ausklingen zu lassen. Ermöglicht wurde die Abendveranstaltung durch die großzügige Unterstützung der Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

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