25.07.18 16:04

DFG zeichnet zwei Alternativmethoden zu Tierversuchen aus

Prof. Dr. Ellen Fritsche (IUF) erhält Ursula M. Händel-Tierschutzpreis

Von: DFG, Redaktion

Die Toxikologin Prof. Dr. Ellen Fritsche vom Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit dem Ursula M. Händel-Tierschutzpreis ausgezeichnet.

Der mit jeweils 50 000 Euro dotierte Preis wird bereits zum siebten Mal an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen, die den Tierschutz in der Forschung im Sinne des 3R-Prinzips verbessern. Die drei R stehen dabei für Replace (Vermeiden), Reduce (Verringern) und Refine (Verbessern). Die DFG teilte in diesem Jahr aufgrund des starken Bewerberfeldes den Preis, - neben Prof. Fritsche erhielt auch der Mathematiker und Mediziner PD Dr. Dr. Hamid Reza Noori vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen die Auszeichnung.

Fritsche erhält den Preis für die Entwicklung eines Testsystems für Chemikalienwirkungen, das die eigentlich bei toxikologischen Tests vorgeschriebenen Tierversuche in Zukunft möglicherweise vollständig ersetzen könnte. Noori wird für seinen Einsatz von Big Data in der Neurobiologie ausgezeichnet, wodurch sich Tierversuche deutlich reduzieren lassen können.

undefinedPressemitteilung der DFG

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