11.03.2020 11:39

Umstellung auf LED

Leuchten und sparen

Von: Katrin Koster

Manche Dinge fallen kaum auf, sind aber enorm wichtig – gute Lampen beispielsweise. Funktionieren sie, laufen wir achtlos an ihnen vorbei. Dabei sorgen sie dafür, dass wir nicht im Dunkeln stehen. Höchste Zeit also, den Blick nach oben zu lenken: Im 25er und 26er Bereich der Heinrich-Heine-Universität wurden innerhalb von vier Monaten fast 2.000 Leuchten ausgetauscht. Eine Maßnahme, die sich gleich mehrfach lohnt.

Für konstant helles Licht sorgen viele neue LEDs in den 25er und 26er Bereichen. (Fotos: HHU/ Dietmar Schömann)

Bisher kam das Licht in den Fluren und Foyers auf den Ebenen U1 und 00 aus Leuchtstofflampen mit einer Systemleistung von 55 Watt pro Leuchte. Jetzt sind all die Flächen vor den Hörsälen auf LED umgestellt. „Die neuen Lampen haben annähernd die gleiche Lichtleistung, verbrauchen aber nur 29 Watt. Das ist eine enorme Einsparung. Außerdem werden die Elektroleitungen weniger belastet“, erklärt Dietmar Schömann vom Technischen Gebäudemanagement (D 6.2), der das Projekt leitete.

Im Team suchte er zunächst ein geeignetes Modell aus – mit Blick darauf, dass die bisherigen Montageschienen weiter genutzt werden können. Dann wurde das Vorhaben ausgeschrieben und vom Land NRW mit fast 300.000 Euro finanziert. Angebracht wurden die Leuchten von einer Firma während und außerhalb des regulären Hochschulbetriebs.

Mit den neuen LED-Bändern wird viel Energie eingespart: rund 250.000 kWh pro Jahr – was dem durchschnittlichen Stromverbrauch von 65 Vier-Personen-Haushalten entspricht. Die neuen Lampen passen nicht nur architektonisch ins Konzept, sie sind auch konstant hell. Bei Leuchtstoffröhren lässt die Leistung langsam nach. LEDs haben eine deutlich längere Lebensdauer, gehen also weniger kaputt und müssen viel seltener ausgetauscht werden als die bisherigen Röhren. „Das spart in den kommenden Jahren nochmals erhebliche Kosten und schont die Umwelt“, ergänzt Schömann.

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