05.02.2020 13:54

Podiumsdiskussion im Landtag

"Konsequenzen des Populismus für den öffentlichen Diskurs"

Von: Redaktion

Ist eine argumentative Auseinandersetzung mit Populisten möglich, wenn fundamentale Prämissen nicht geteilt werden? Bis zu welchem Punkt kann man sich auf grundlegende Debatten mit Populisten einlassen und welcher Anspruch lässt sich an politische Argumentationen formulieren? Diese und ähnliche Fragen waren am 28. Januar Thema der Podiumsdiskussion "Konsequenzen des Populismus für den öffentlichen Diskurs" im Landtag NRW.

Julian Pöhling führte in das Threma der Posiumsdiskussion ein, Foto: Christoph Sapp

Landtagspräsident André Kuper hatte die Veranstalter Julian Pöhling vom Institut für Philosophie der HHU und Michael Angenendt vom Institut für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung (PRuF) eingeladen und sprach am Abend das Grußwort. Zusammen mit den Gästen Brigitte Baetz (Deutschlandfunk), Prof. Dr. Frank Decker (Universität Bonn) und Prof. Dr. Christoph Lumer (Universität Siena) diskutierten  Michael Angenendt und Julian Pöhling die Herausforderungen des Populismus aus einer argumentationstheoretischen Perspektive. Gefüllte Reihen, viele Fragen aus dem Publikum und rege Gespräche im Nachgang zeugten von einem großen Interesse am Inhalt und Format der Veranstaltung.

Die Podiumsdiskussion stellte den Abschluss einer Vortragsreihe im Rahmen des Lehrprojektes ‚Populistische Argumentation: ein hölzernes Eisen? Philosophische und politikwissenschaftliche Perspektiven‘ dar. Dieses wurde von der HHU im Rahmen der Förderlinie der Bürgeruniversität unterstützt und setzte sich zum Ziel, für die Verletzung argumentativer Standards im öffentlichen Diskurs durch populistische Rhetorik zu sensibilisieren und Argumentationskompetenz in der Bevölkerung zu fördern. Das Gesamtprojekt wird im März mit einer Ausstellung der Ergebnisse der Studierenden abgeschlossen.

Ausführliche Informationen zum Gesamtprojekt finden sich auf der Projektseite: streitgespraeche.wordpress.com.

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