05.05.2020 15:31

Aktuelles CHE-Hochschulranking bestätigt:

Jura in Düsseldorf wieder auf einem Spitzenplatz

Von: Redaktion / C.G.

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf liegt auf einem Spitzenplatz bei den Studienbedingungen für Jura: Bei einem angesehenen Ranking der Studienorte für das Fach in Deutschland schnitt die Juristische Fakultät der HHU sehr gut ab. Die Düsseldorfer Uni gehört demnach zu den fünf besten Universitäten für Jura – als einzige Universität in Nordrhein-Westfalen.

Die Juristische Fakultät (www.jura.hhu.de) bekommt von ihren Studierenden im CHE Hochschulranking regelmäßig sehr gute Bewertungen, u.a. für die Betreuung durch die Lehrenden, den Wissenschaftsbezug und für Angebote zur Berufsorientierung. (Foto: Ivo Mayr / HHU)

Das CHE-Ranking wird vom Centrum für Hochschulentwicklung mit der Wochenzeitung Die ZEIT durchgeführt und erhebt dazu umfassend Daten. Das CHE schreibt: „Die Jura-Studierenden an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf urteilen sehr gut über ihre allgemeine Studiensituation. Die Uni bekommt von ihren Jura-Studierenden mehrfach sehr gute Bewertungen, u.a. für die Betreuung durch die Lehrenden, den Wissenschaftsbezug und für die Angebote zur Berufsorientierung.“ Das CHE-Ranking soll Abiturienten eine Orientierung bieten, die sich für einen Studienort entscheiden wollen.

„Solche Rankings geben immer nur eine Tendenz wieder“, sagt Prof. Dr. Christian Kersting, der Dekan der Juristischen Fakultät. „Aber es freut uns natürlich schon, dass wir als junge Fakultät in solchen Bewertungen immer wieder in der Spitzengruppe landen.“ Besonders gelobt wird in Düsseldorf die Unterstützung am Studienanfang. Hier haben die Professorinnen und Professoren erst im letzten Jahr eine neue Initiative gestartet, um den Einstieg in das anspruchsvolle Studienfach zu erleichtern: „Bei uns treffen sich alle Studentinnen und Studenten im ersten Semester regelmäßig in kleiner Gruppe mit einem Professor oder einer Professorin. Dazu kommt ein Programm mit studentischen Tutoren. Durch diese persönliche Betreuung, die nur an einer kleinen Fakultät wie unserer so möglich ist, erleichtern wir den Start, führen aber die Studierenden auch gleich an die Wissenschaft heran.“

Dabei punktet der Standort Düsseldorf noch mit einem weiteren Vorteil: Durch die enge Verzahnung mit den vielen Anwaltskanzleien, Unternehmen, Behörden und Gerichten in der Stadt wird das Studium von Beginn an mit Einblicken in die spätere Berufspraxis verbunden. Neben den Professoren unterrichten zahlreiche Lehrbeauftragte mit anderen juristischen Berufen an der Heinrich-Heine-Universität. Spannende Praktika, ob im Ministerium, einer internationalen Großkanzlei oder bei Gericht, lassen sich direkt vor Ort erleben. Im vergangenen Wintersemester war auch ein Begleitstudiengang zu Rechtsfragen der Künstlichen Intelligenz gestartet.

„Die Bedingungen für ein Jura-Studium sind in einer Stadt wie Düsseldorf schon ausgesprochen gut“, so Kersting. „Das heißt nicht, dass wir uns nicht verbessern können – auch daraufhin schauen wir uns die Ergebnisse dieses Rankings und anderer Befragungen genau an.“ Momentan stehen bei ihm und seinem Kollegium allerdings noch alle Zeichen auf digitale Lehre. Die Vorlesungen und Arbeitsgemeinschaften werden online unterrichtet. „Es läuft stabil – und die ersten Rückmeldungen hierzu zeigen uns, dass die Studierenden den Umstieg aufs Digitale sogar mögen. Aber gerade unsere kleine Fakultät lebt vom persönlichen Kontakt. Wir freuen uns schon jetzt darauf, unsere Studentinnen und Studenten wieder persönlich zu sehen!“

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