19.11.2019 13:56

Sprache und öffentlicher Raum

Jonges-Preis für Christian auf der Lake

Von: Redaktion

Christian auf der Lake wurde mit dem Jonges-Förderpreis für wissenschaftliche Studien 2019 ausgezeichnet. Der Sprachwissenschaftler erhielt die mit 3000 Euro dotierte Ehrung am 22. Oktober aus der Hand von Jonges Baas Wolfgang Rolshoven, Vizebaas Dr. Reinhold Hahlhege und Prorektor für Internationales und Wissenschaftskommunikation Prof. Dr. Stefan Marschall.

Baas Wolfgang Rolshoven, Prorektor Prof. Dr. Stefan Marschall, Christian auf der Lake, Vizebaas Dr. Reinhold Hahlhege, Foto: Düsseldorfer Jonges

Auf der Lake  erhält den Preis für sein sprachwissenschaftliches Forschungs- und Lehrprojekt zur Analyse des Verhältnisses von Sprache und öffentlichem Raum am Beispiel der Stadt Düsseldorf mit dem Titel „Wem gehört die Stadt? Sprache und öffentlicher Raum“. Die Auszeichnung des Heimatvereins Düsseldorfer Jonges wird alle zwei Jahre für wissenschaftliche Studien zur Anerkennung, Förderung, Unterstützung und Würdigung besonderer aktueller wissenschaftlicher Studien mit starkem Bezug zur Stadt Düsseldorf vergeben.

Die Frage Wem gehört die Stadt? beschäftigt seit geraumer Zeit Soziologen, Stadtplaner, Künstler, Investoren, Bürgerbewegungen und viele andere Akteure im öffentlichen Raum. Als diskursives Dauerthema prägt es politische Debatten, Fernsehtalkshows und ist Gegenstand der Feuilletons regionaler wie überregionaler Tages- und Wochenzeitungen. Das Forschungs- und Lehrprojekt Wem gehört die Stadt? Sprache und öffentlicher Raum wurde Anfang 2018 von Christian auf der Lake initiiert und konzipiert. Es wird seit dem Sommersemester 2018 von ihm am Institut für Germanistik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in Forschung und Lehre umgesetzt. Die im Rahmen der Seminararbeit entstandene StadtsprachenApp bietet fünf Touren in Düsseldorf zu den Themen Mehrsprachigkeit, Tabu-Orte und Public Art in Düsseldorf an. So können sich Interessierte angeleitet von diesem digitalen Stadtführer auf kulturlinguistischen Pfaden, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Seminare erarbeitet haben, durch Düsseldorf bewegen.

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