21.10.2019 13:11

FoDaKo – Forschungsdatenmanagement in Kooperation

Forschungsdatenmanager trafen sich

Von: Redaktion / A.C.

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Bergische Universität Wuppertal (BUW) und die Universität Siegen arbeiten eng bei der Neuaufstellung des Forschungsdatenmanagements zusammen. Ihr gemeinsames Projekt „FoDaKo“ wurde vom Bundesforschungsministerium BMBF gefördert. Im September trafen sich die Kooperationspartner zum Abschlussworkshop in Düsseldorf; Thema war unter anderem der Umgang mit Publikationen.

FoDaKo-Abschlusstreffen im September in Düsseldorf: (v.l.n.r.): Jessica Stegemann (Uni Siegen), Torsten Rathmann (BUW), Christian Schäffer (BUW), Sebastian Manten (HHU), Thomas Dziurzyk (HHU), Dieter Huth (BUW), Christian Trapp (Uni Siegen), Jochen Johannsen (Uni Siegen), Joachim Schultes (BUW), Ralf Matalla (HHU), Volker Hess (Uni Siegen), Hans-Dieter Weckmann (HHU), Sabine Roller (Uni Siegen), Nina Knipprath (HHU), Bert Zulauf (HHU). (Foto: HHU / Ralf Matalla)

Die Sicherung und Bereitstellung von Forschungsdaten – ob in digitaler oder auch analoger Form – ist ein zentrales Aufgabenfeld für Universitäten. Es geht unter anderem darum, auch noch in Jahrzehnten Forschungsergebnisse nachvollziehen oder gemessene Daten unter neuen Gesichtspunkten auszuwerten zu können. Dabei sind die Entwicklung und der nachhaltige Betrieb von Verfahren zur Langzeitarchivierung extrem komplexe Aufgaben, bei deren Lösung sich die Kooperation gerade benachbarter Hochschulen anbot. So konnten auf wirtschaftlichem Wege die erforderlichen Redundanzen aufgebaut werden.

Zum Projektabschluss führten die Partner die Ergebnisse der Arbeit während der zweijährigen Förderphase zusammen. Es ging unter anderem auch um die zukünftige Vorgehensweise bei der Speicherung und Bereitstellung von (Video)-Publikationen. Dabei standen  die Bedarfe der Forschenden im Mittelpunkt – gefundene Lösungen müssen im Forschungsalltag praktikabel sein. Auch erörterten sie das weitere Vorgehen zur Förderung von elektronischen Laborbüchern.

Auch künftig werden die Partner zusammen arbeiten, zu Themen wie Speicherinfrastruktur für Forschungsdaten (StorageGrid), lokale Repositorien (DSpace) und Bereitstellung einer Plattform für Datenmanagementpläne (RDMO). Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit bleiben auf der weiter aktualisierten Webseite und in einem Abschlussbericht, der im Januar 2020 veröffentlicht werden soll, verfügbar und werden weiter fortgeschrieben.

Weitere Informationen: undefinedzu den Projektwebseiten

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