12.11.18 09:56

Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

DFG-Förderung für Doktorandenausbildung in Wettbewerbsökonomie

Von: Redaktion / C.G.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Antrag des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomie (DICE) an der Heinrich-Heine-Universität auf Fortführung des Graduiertenkollegs zum Thema „Wettbewerbsökonomie“ bewilligt. Das Fördervolumen von insgesamt rund 2,7 Millionen Euro sichert weiterhin die Graduiertenausbildung am DICE bis zum Oktober 2023.

 

 

„Die Doktorandenausbildung am Standort Düsseldorf wird damit nachhaltig gestärkt. Die Anschlussfinanzierung bestätigt die Rolle des DICE als eines der führenden Forschungsinstitute zum Thema Wettbewerb in Europa“, erklärt der Sprecher des Kollegs, Professor Hans-Theo Normann.

Das Graduiertenkolleg „Wettbewerbsökonomie“ (GRK 1974) an der Volkswirtschaftlichen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität wird von der DFG seit dem Jahr 2014 unterstützt und bietet Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit, im Rahmen eines strukturierten Promotionsprogramms zum Thema Wettbewerbsökonomie bei intensiver Betreuung zu forschen und wichtige Kenntnisse auf dem Weg zur wissenschaftlichen Selbstständigkeit zu erwerben. Bisher konnten im Rahmen des Programms 18 Wissenschaftler gefördert werden von denen die ersten bereits promoviert wurden. Mit den nun gewährten Fördergeldern kann die Arbeit dieser Wissenschaftler in den kommenden 4,5 Jahren finanziert werden und zudem können weitere zehn Wissenschaftler in das Kolleg aufgenommen werden.

Der Schwerpunkt des Graduiertenprogramms liegt in der angewandten Forschung in der Wettbewerbsökonomie unter Anwendung mikroökonomischer, empirischer und experimenteller Methoden. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich dabei mit der Ausgestaltung und Wirksamkeit der Wettbewerbspolitik sowie mit Wettbewerbsproblemen in konkreten Marktumgebungen. So sollen auf Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse anwendungsorientierte Politikkonzepte und Handlungsoptionen für die Wettbewerbspolitik abgleitet und aufgezeigt werden.

„Die DFG bestätigt unseren eingeschlagenen Weg und stellt sicher, dass wir auch weiterhin ökonomische Spitzenforschung in Düsseldorf betreiben können“, so der Direktor des DICE,Professor Justus Haucap.

Das Kolleg bietet mit seinem spezifisch auf die Wettbewerbsökonomie ausgerichteten Ausbildungs- und Forschungsprogramm, seiner örtlichen Konzentration am DICE und den Verbindungen in die praktische Wettbewerbspolitik ein einzigartiges Programm für die Ausbildung von Doktorandinnen und Doktoranden in Deutschland und Europa. Durch die Beteiligung der Betriebswirtschaftslehre und der Rechtswissenschaft ist das Programm in Forschung und Ausbildung interdisziplinär und anwendungsorientiert ausgerichtet.

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