14.05.19 11:15

Tagung

Das Junge Rheinland. Gegründet, gescheitert, vergessen?

Von: Redaktion

Das Institut für Kunstgeschichte lädt vom 22. bis zum 24 Mai zu der internationalen Tagung „Das Junge Rheinland – Gegründet, gescheitert, vergessen?“ ins Haus der Universität am Schadowplatz ein. Anlässlich des 100. Gründungsjubiläums der 1919 ins Leben gerufenen Düsseldorfer Künstlervereinigung setzt sich die Tagung vertiefend mit dem weit verzweigten Künstlernetzwerk auseinander und verspricht neue Impulse zur Moderneforschung im Rheinland.

Die Tagung ist Teil eines zweijährigen Forschungsprojekts zum Jungen Rheinland unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea von Hülsen-Esch und findet parallel zur Ausstellung „Zu schön um wahr zu sein - Das Junge Rheinland“ (Museum Kunstpalast, 07. Februar – 02. Juni 2019) statt. Zwanzig Referenten setzen sich im Laufe der drei Tage mit den unterschiedlichsten Aspekten des Jungen Rheinland auseinander, wobei in den Vorträgen Ideen, Phänomene und Phasen dieser Künstlervereinigung, von der Gründung im Frühjahr 1919 über die Abspaltung der Rheingruppe (1923) bis hin zum erneuten Zusammenschluss zur Rheinischen Sezession (1928) beleuchtet werden. Themen sind dabei unter anderem religiöse Tendenzen in der Kunst der 1920er Jahre, die Rolle der Künstlerinnen sowie Händler und Sammler der Künstlervereinigung.

Am 22. Mai findet um 19:00 Uhr zudem ein öffentlicher Abendvortrag von Dr. Lynette Roth (Harvard Art Museums/ Busch-Reisinger Museum, Boston, USA) statt, der sich unter dem Titel „Trans Regio“ mit der Impulsübertragung im Jungen Rheinland beschäftigt.

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