08.04.19 11:06

Wissensregion Düsseldorf

Das Innovationssemester präsentierte seine Ergebnisse

Von: Redaktion / C.G.

Begeisterndes Ergebnis-Finale in der Handwerkskammer Düsseldorf mit Innovationsminister Pinkwart: Am 29. März präsentierten die teilnehmenden Gruppen des ersten Innovationssemesters ihre Ergebnisse in der Handwerkskammer Düsseldorf. Gut 150 Gäste, unter ihnen NRW-Wirtschafts- und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Stadtdirektor Burkhart Hintzsche, bestaunten die Umsetzung der Ideen.

Ergebnispräsentation zum Abschluss des ersten Innovationssemesters: (v.l.) Handwerkskammer-Präsident Andreas Ehlert, Stadtdirektor Burkhart Hintzsche, NRW-Wirtschafts- und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Christina Rauh und Ulrich von Alemann (beide Wissensregion Düsseldorf e.V.), IHK-Geschäftsführer Clemens Urbanek, Rektorin Prof. Dr. Anja Steinbeck sowie Prof. Dr. Konradin Weber (Hochschule Düsseldorf und Betreuer des Projektes "Bau und Betrieb von low cost Feinstaubsensoren").

Im Innovationssemester gestalten Studierende und Auszubildende gemeinsam Teamprojekte zu gesellschaftlichen und unternehmerischen Herausforderungen und erwerben durch dieses institutionenübergreifende Lernen wichtige Schlüsselkompetenzen: HHU-Studentin Laura Juppen (r.), Teilnehmerin am Projekt "Gesundheit im Arbeitsalltag #starthealthatwork" im Gespräch mit Miriam Lobato (l.), Mitarbeiterin des Projektpartners NEVIO Healthcare GmbH.

Inga-Lill Kuhne (l.), Mitarbeiterin von Projektpartnerecolearn GbR sowie Projektbetreuer Prof. Dr. Michael Marmann (r.), Professor im Fachbereich Medien an der Hochschule Düsseldorf, stellten Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Rektorin Prof. Dr. Anja Steinbeck das Projekt "Digitale Medien für das nachhaltige Bauen/Wohnen" vor. (Alle Fotos: Wilfried Meyer / WRD)

 

Rund 80 junge Leute aus Düsseldorf und dem Umfeld haben am Innovationssemester der Wissensregion Düsseldorf im Winterhalbjahr teilgenommen. Insgesamt waren acht Teams gestartet, die von Expertinnen und Experten aus Universität, Hochschulen und Betrieben geleitet wurden. Die jungen, bunt durchmischten Gruppen haben sich mit verschiedenen gesellschaftlichen Herausforderungen beschäftigt. So hat eine Gruppe mit low-cost Geräten den Feinstaub in Düsseldorf gemessen, eine andere Gruppe Strategien zur Deeskalation von riskanten Situationen im Krankenhaus entwickelt. Auch Urban Gardening und das Entwickeln einer App zum Preisvergleich standen auf dem Programm.

Das Besondere am Innovationssemester? „Nordrhein-Westfalen hat die dichteste Forschungs- und Innovationslandschaft Europas. Um dieses Potenzial noch besser zu nutzen, ist es wichtig, dass junge Menschen die Möglichkeit haben, verschiedene Ausbildungswege miteinander zu verknüpfen. Das Innovationssemester der Wissensregion Düsseldorf zeigt in beeindruckender Weise, wie junge Menschen ganz praktisch in spannenden Projekten Brücken zwischen Ausbildung, Studium und Praxis bilden.“ Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Damit ist das Innovationssemester ein ganz neues Lehrformat, hinter dem die Köpfe der Wissensregion Düsseldorf stecken. Federführend sind hier die Heinrich-Heine-Universität, die Hochschule Düsseldorf, die Fliedner Fachhochschule sowie die IHK und die Handwerkskammer. Nicht zuletzt wegen dieses Projektes hat der renommierte Stifterverband für die deutsche Wissenschaft die beteiligten Hochschulen im Dezember mit der „Hochschulperle“ ausgezeichnet

„Es darf nicht sein, dass unsere Absolventinnen und Absolventen nach Jahren des Studiums oder einer Ausbildung nur Fachwissen im Kopf haben“, so Prof. Dr. Ulrich von Alemann, Geschäftsführer der Wissensregion Düsseldorf e.V. „Sie sollen durch diesen Lernansatz auch wichtige persönliche Fähigkeiten wie kreatives Denken, Lösungsorientierung und Projektmanagement entwickeln.“ Ein solches deutschlandweites Pilotprojekt passe nirgends so gut zur Identität einer Stadt wie zu Düsseldorf:

„In Düsseldorf wächst man vor allem durch enge Verbindungen und große Verbundenheit, vor allem zwischen den kreativen und progressiven Persönlichkeiten, die hier beste Voraussetzungen finden, sich zu vernetzen und voneinander zu lernen. Ideen werden gefördert und man findet schnell Gleichgesinnte, um sie umzusetzen und Dinge zu bewegen – egal, ob privat oder beruflich, ob jung oder alt.“

Der Verein zur Förderung der Wissensregion Düsseldorf e.V. ist ein eingetragener Verein, gegründet von den großen Wissensinstitutionen im Düsseldorfer Raum. Seine Mitglieder setzen sich zusammen aus sowohl akademischen als auch dualen Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Kunst- und Kultureinrichtungen. Sie eint die Arbeit mit der Zukunftsressource “Wissen” sowie die Bestrebung, ihre Forschungs-, Lehr- und Anwendungsaktivitäten zugunsten des Wissensstandorts und seiner Bürgerinnen und Bürger kooperativ zu gestalten.

Mehr Informationen unter www.wissensregion-duesseldorf.de

Presse-Kontakt:
Verein zur Förderung der Wissensregion Düsseldorf e.V.
Prof. Dr. Ulrich von Alemann
Tel.: 0173 7088311
alemann@wissensregion-duesseldorf.de

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