09.07.2020 09:30

An der Sprache den Täter erkennen - Sprache als Indiz

Beschimpfen, bedrohen, diskriminieren: Sprache als Verbrechen

Von: Redaktion

Das Recht lebt in der Sprache und im Diskurs. Handlungen wie beschimpfen, diskriminieren oder auch bedrohen, die heutzutage unter anderem in sozialen Netzwerken immer häufiger vorkommen und unter der Bezeichnung ‘Hate Speech’ subsumiert werden, sind dementsprechend Sprach-Handlungen und somit Gegenstand der Linguistikforschung. Prof. Dr. Laurent Gautier von der Université de Bourgogne wird sich am 10. Juli um 18 Uhr mit diesem Thema beschäftigen. Erstmals in dieser Reihe wird die Veranstaltung auch online zu sehen sein.

Ziel des Vortrags ist, auf Grund unterschiedlichen Materials aus dem frankophonen Raum zu zeigen, wie Recht und Rechtsprechung damit umgehen und inwieweit pragma-semantische Grundkategorien zur Klärung solcher Fälle beitragen können. Im Mittelpunkt des Interesses steht die interpretatorische Arbeit sowohl des Linguisten als auch des Juristen, die in Disziplinen wie Semantik, Pragmatik, Hermeneutik und Rhetorik verankert ist.

Aufgrund der behördlichen Auflagen können nur jeweils 25 Gäste eingelassen werden. Eine Voranmeldung ist daher dringend empfohlen, per Mail: hdu(at)hhu.de oder telefonisch: 0211- 8110345.

Die Veranstaltung wird live über den Youtube-Kanal der HHU übertragen, ab 19 Uhr bitte diesen link wählen: : https://www.youtube.com/watch?v=VsK3GRcqn_k

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