10.10.18 13:07

DFG-Forschergruppe 2373 wird fortgesetzt!

2,8 Millionen Euro für sprachwissenschaftliche Forschung

Von: Redaktion / V.M.

Seit Oktober 2015 arbeitet die vom anglistischen Sprachwissenschaftler Prof. Dr. Ingo Plag geleitete DFG-Forschergruppe FOR 2373 zum Thema ‚Spoken Morphology‘. Nun wurde die Fortsetzung der Forschergruppe um weitere drei Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bewilligt. Die federführende Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ist mit fünf Teilprojekten an der Forschergruppe beteiligt, hinzu kommt ein Projekt an der Universität Tübingen, geleitet von Alexander-von-Humboldt-Professor Harald Baayen, und ein Teilprojekt am MPI für Psycholinguistik in Nimwegen, geleitet von Dr. Louis ten Bosch und Prof. Mirjam Ernestus.

Prof. Dr. Ingo Plag leitet die Forschergruppe, Foto: HHU / Stefan Klinker

Mit der Gruppe, die je hälftig aus der Allgemeinen Sprachwissenschaft und der englischen Sprachwissenschaft stammt wird der Forschungsschwerpunkt ‚Sprache und Kognition‘ der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf weiter gestärkt.

Die Forschergruppe, die disziplinübergreifend Ansätze aus theoretisch-quantitativer Linguistik, Psycholinguistik, Neurolinguistik, Phonetik und Computerlinguistik zusammenführt, befasst sich mit der Frage, was die Aussprache abgeleiteter und zusammengesetzter Wörter (z.B.  Englisch analyzable, exactly oder butterfly) über die Repräsentation, Verarbeitung und Grammatik komplexer Wörter verraten kann.

Mit der zweiten Förderperiode wird die Forschergruppe von fünf auf sieben Projekte erweitert. Ein Projekt endet, drei Projekte kommen neu hinzu, davon zwei, die von Nachwuchswissenschaftlerinnen der HHU geleitet werden. Dr. Julia Muschalik (Institut für Anglistik und Amerikanistik) wird in ihrem Projekt zum Verhältnis von Orthographie, Aussprache und Morphologie im Englischen forschen, und Dr. Dinah Baer-Henney (Institut für Sprache und Information) wird zusammen mit Prof. Plag ein Projekt zur phonetischen Realisation von wort-finalem S im Englischen durchführen.

Das von der DFG bewilligte Gesamtvolumen wächst in der zweiten Förderperiode auf etwa 2,8 Millionen Euro.

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