04.02.19 14:42

Vortragsreihe ‚Forschung im Fokus‘

Moderne Humangenetik im 21. Jahrhundert

Von: Redaktion / C.G.

Die Humangenetik hat in den letzten 140 Jahren eine rasante Entwicklung genommen: 1953 beschrieben Watson und Crick, um nur wenige Beispiele zu nennen, die DNA-Struktur als Doppelhelix und 2001 wurde das Humangenom durch Craig und Venter aufgeschlüsselt.

Heute sind mit den neuen Hochdurchsatz-Sequenziertechnologien („next generation sequencing“, NGS) bioinformatische Verfahren und Datenbanken sehr wichtig geworden.

Auch sind Genscheren (CRISPR/Cas) und deren Anwendung, die Präimplantationsdiagnostik mit all ihren Vor- und Nachteilen sowie unterschiedliche Gentherapien bei ausgewählten Erkrankungen aktuell in aller Munde.

Prof. Dr. Dagmar Wieczorek leitet das Institut für Humangenetik, das am Universitätsklinikum die Aufgaben der Krankenversorgung, der Forschung und der Lehre erfüllt. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Klinische Genetik, hier insbesondere die Dysmorphologie. Damit gehören neben klinischen Analysen, insbesondere der Genotyp-Phänotyp-Korrelation, auch die Identifizierung von Genen und modifizierenden Faktoren bei syndromologischen Krankheitsbildern, insbesondere kraniofaziale Fehlbildungen, und geistiger Behinderung zu ihren Interessenschwerpunkten.

Die Vortragsreihe „Forschung im Fokus“ ist ein gemeinsames Projekt von Heinrich-Heine-Universität, Volkshochschule, Evangelischer Stadtakademie und Heinrich-Heine-Institut. Die Einzelveranstaltungen finden einmal im Monat – immer Donnerstag – in zentraler Lage, im Haus der Universität, in Düsseldorf statt.

Die Veranstaltung ist öffentlich, Interessierte sind herzlich willkommen: Eintritt 5 Euro, für Studierende frei.

Termin:
Donnerstag, 7. Februar 2019, 19:00 Uhr
Haus der Universität
Schadowplatz 14
40212 Düsseldorf

Ausblick auf den nächsten Vortrag der Reihe 'Forschung im Fokus':
Donnerstag, 7. März 2019
Auswirkungen eines übermäßigen Handy- und Internetgebrauchs auf die Psyche
Prof. Dr. Reinhard Pietrowsky, Institut für Klinische Psychologie

Verantwortlich für den Inhalt: