12.09.19 11:16

Wie geht es nach der Schule weiter?

HHU und Schulen in Düsseldorf und im Rhein-Kreis Neuss optimieren erfolgreiche Zusammenarbeit

Von: Carolin Grape / D.J.

Übergang Schule-Hochschule: Am 12. September unterzeichnete die HHU mit den ersten 26 Partnerschulen individuelle Kooperationsvereinbarungen, im Vordergrund rechts: Rektorin Prof. Dr. Anja Steinbeck. (Foto: Christoph Kawan)

Ziel ist es, allen jungen Menschen nach der Schule möglichst rasch eine Anschlussperspektive für Berufsausbildung oder Studium zu eröffnen und durch eine effektive Koordinierung unnötige Warteschleifen zu vermeiden.

Wie diese Zusammenarbeit in Einklang mit den unterschiedlichen Partnerschulen und ihren Bedürfnissen noch besser gestaltet werden kann, soll nun in individuellen Kooperationsvereinbarungen festgehalten werden. 26 Schulen aus Düsseldorf und dem Rhein-Kreis Neuss haben diese bei der Auftaktveranstaltung: „Studienorientierung gemeinsam gestalten“ am 12. September an der Heinrich-Heine-Universität nun unterschrieben.

Bevor Prof. Dr. Christoph Börner, Prorektor für Studienqualität und Personalmanagement, zur Ideenmesse und zum Erfahrungsaustausch überleitet, erläutert er in seiner Begrüßung: “Die Heinrich-Heine-Universität und die weiterführenden Schulen in Düsseldorf und im Rhein-Kreis-Neuss kooperieren schon seit langem, wenn es um Studienorientierung und Berufswahl geht. Im Rahmen des Landesprogramms „KAoA – Kein Abschluss ohne Anschluss“ ist diese Kooperation in einen systematischen und verbindlichen Rahmen gebracht worden. Heute geht es durch die Unterzeichnung von Kooperationsvereinbarungen zwischen Schulen und HHU darum, diese bewährte Zusammenarbeit offiziell festzuhalten und weiter zu intensivieren. Gemeinsames Interesse der HHU und der Schulen ist es, für und gemeinsam mit Schulabgänger/innen den individuell richtigen Weg bei der Entscheidung zwischen z.B. Ausbildung und Studium, aber auch bei der Wahl es individuell passenden Studiengangs zu finden.“

Die Heinrich-Heine-Universität bietet mit der Servicestelle Schule-Hochschule Studieninteressierten eine große Bandbreite von Veranstaltungen zum Informieren und Entdecken. So sind ihre Experten und Expertinnen auf Studien- und Berufsinformationsmessen vertreten, begleiten Schüler und Schülerinnen im Rahmen diverser Schnupper- und Beratungsangebote und vieles mehr.

Bei der Auftaktveranstaltung besteht die Möglichkeit, Erfahrungen über die umfassenden Angebote des Studierendenservice, wie beispielsweise das (duale) Orientierungspraktikum, Studieren vor dem Abitur und Unibesuchstage, auszutauschen. Exemplarisch intensiver vorgestellt werden:

  • Die eintägigenundefined Studienwahlworkshops
    Schülerinnen und Schüler haben die Gelegenheit, sich intensiv mit ihrem Studienwahlprozess auseinanderzusetzen und individuelle Fragen zu klären.

  • Das Mentoring-Programm „undefinedDein Weg@Uni
    Dabei werden über die gesamte Oberstufe Schülerinnen und Schüler aus Nicht-Akademiker Familien begleitet, die noch nicht genau wissen, ob ein Studium das Richtige für sie ist.

  • undefinedSchnuppern @Uni
    Schülerinnen und Schüler begleiten Studierende ihres Wunschstudiengangs und bekommen so einen Einblick in das universitäre Leben.

In individuellen Kooperationsvereinbarungen wird die Zusammenarbeit der Partnerschulen mit der HHU geregelt: Die Partnerschulen treffen eine Auswahl der angebotenen Maßnahmen zur Studienorientierung und stellen ihrerseits sicher, dass ihre Oberstufenschüler und -schülerinnen die erforderlichen Informationen und die Möglichkeit bekommen, daran teilnehmen können.

Die Vereinbarung sieht zudem vor, dass sich die Projektbeteiligten in regelmäßigen Abständen zusammensetzen, sich über die Zusammenarbeit abstimmen und die Kooperation kontinuierlich optimieren. Getreu dem Motto: Studienorientierung gemeinsam gestalten, damit allen Jugendlichen der Übergang Schule-Beruf-Hochschule gelingt.

Alle Angebote und weitere Informationen für Studieninteressierte im undefinedOrientierungsportal der Servicestelle Schule-Hochschule

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