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Alle Beiträge von "Corona im Fokus: HHU-Expertise zur Pandemie"

03.06.20 Wissenschaftliche Datenanalyse: Die Welt ist nicht schwarz-weiß

Was passiert, wenn 70 Forscherteams unabhängig voneinander denselben Datensatz analysieren, um dieselben Hypothesen zu testen? Nahezu 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt haben untersucht, wie die Art der Datenanalyse das Endresultat beeinflusst. Die Ergebnisse der Studie wurdenam 20. Mai in der renommierten Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.


27.05.20 „Schule ist mehr als eine Lernfabrik“

„Elektronisch verschickte Lückentexte und Arbeitsblätter, mit denen Eltern, Schülerinnen und Schüler alleine gelassen werden – das ist kein Homeschooling, das ist noch nicht einmal Fernunterricht. Das ist eine bildungspolitische Bankrotterklärung und eine pädagogische Zumutung!“, so der Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Heiner Barz, der seit vielen Jahren zu Bildungsinnovation forscht. Und außerdem: „Schule und die Gemeinschaft der Gleichaltrigen stellen äußerst wichtige Sozialisationsinstanzen dar, die kein noch so gut gemachtes Online-Tutorial je ersetzen könnte.“


14.05.20 Studie: Homeoffice beeinflusst Produktivität und Konflikte

Seit 2010 befasst sich ein Team um den Düsseldorfer Betriebswirt Prof. Dr. Stefan Süß mit der flexiblen Gestaltung von Arbeit. Das Thema hat durch die umfassende Erweiterung der Homeoffice-Nutzung während der Corona-Pandemie erheblich an Relevanz gewonnen. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil forderte mehrfach sogar ein Recht auf Homeoffice. Eine aktuelle Studie der Düsseldorfer Forscher verdeutlicht signifikante und robuste Zusammenhänge: Diese zeigen sich zum einen zwischen der Nutzung des Homeoffice und der von den Beschäftigten wahrgenommen Produktivität. Zum anderen werden sie in Bezug auf die Nutzung des Homeoffice und Konflikte zwischen Arbeit und Privatleben deutlich.


11.05.20 "Bildungsoffensive in Corona-Zeiten"

Die American Philosophical Society (APS) heißt ihre neu gewählten Mitglieder für das Jahr 2020 willkommen. Jährlich werden mit der Mitgliedschaft in der APS Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fachübergreifend für herausragende Leistungen geehrt. Neben Forschenden aus den USA erhalten im Bereich „International“ auch einzelne Forscherinnen und Forscher außerhalb der USA die Mitgliedschaft. In diesem Jahr neu berufen wurde Prof. Dr. Eva Schlotheuber, die an der Heinrich-Heine-Universität (HHU) Lehrstuhlinhaberin für Mittelalterliche Geschichte und außerdem Vorsitzende des Verbands für Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) ist.


08.05.20 Buchtipp: "Pest und Corona" - Pandemien in Geschichte, Gegenwart und Zukunft

„Warum trifft uns die COVID-19 Pandemie in einer Weise, die zumindest in unserer aktuellen Wahrnehmung unser Land, Europa, ja die ganze Erde in ihren Grundfesten zu erschüttern droht? Haben wir es mit einer ‚skandalisierten Seuche‘ oder mit einem ‚echten Killer‘ zur tun?“ Von dieser Frage ausgehend rollen die beiden Medizinhistoriker Heiner Fangerau und Alfons Labisch eine historische Analyse inklusive klarer Empfehlungen für die Zukunft mitten in der Pandemie aus.


05.05.20 „Lockdown: Aggression und Gewalt nehmen sicherlich in den Familien zu"

Der Coronavirus-Lockdown koppelt gewaltbetroffene Frauen und Kinder von Hilfsangeboten ab. Im Interview äußern Frau Prof. Dr. Stefanie Ritz-Timme, Direktorin des Instituts für Rechtsmedizin, sowie Prof. Dr. Ertan Mayatepek, Direktor der Klinik für Allgemeine Pädiatrie, Neonatologie und Kinderkardiologie am Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) ihre Befürchtungen und schildern ihr Vorgehen in Verdachtsfällen: Welche Folgen könnte der Lockdown auf die Situation in instabilen Familien haben? Eskaliert Gewalt besonders dort, wo der Alltag schon vor der Coronavirus-Pandemie von Aggressionen bestimmt war? Und wo finden Betroffene Hilfe?


29.04.20 Der Einfluss von COVID-19 auf Emotionen und Gedächtnis

Wie sich Erinnerungen bilden, ist eng mit den Emotionen verbunden, die eine Person während des Ereignisses empfand. Und solche Emotionen können auch wieder empfunden werden, wenn man sich später zurückerinnert. Dr. Julie A. Niziurski und Dr. Marie Luisa Schaper vom Institut für Experimentelle Psychologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) haben nun eine Studie aufgelegt, die insbesondere die Erinnerungen während der COVID-19-Pandemie und ihre emotionalen Verbindungen untersucht. Noch bis zum 3. Mai können sich Interessierte daran online beteiligen.


28.04.20 Gravierende Freiheitsbeschränkungen zur Lebensrettung?

Ist der Schutz des Lebens absolut zu sehen oder muss auch in dieser Frage eine gesellschaftliche Abwägung erfolgen? Die Düsseldorfer Philosophen Prof. Dr. Frank Dietrich und Prof. Dr. Simone Dietz vom Institut für Philosophie vertreten hier ganz unterschiedliche Positionen.


23.04.20 denXte: Corona philosophisch betrachtet

„Sollte das Retten von Menschenleben absolut angestrebt werden oder sollte es in Extremfällen auch möglich sein, Abwägungen mit anderen Aspekten einer Situation vorzunehmen?“ fragt das erste denXte-eXtra, das nun online abrufbar ist. Die interaktive philosophische Reihe des Teams von Prof. Dr. Markus Schrenk lädt alle Interessierten ein, die aktuelle Situation rund um Corona aus philosophischer Perspektive zu beleuchten.


20.04.20 PRuF-Webinar zur Digitalen Mitgliederpartizipation: "Das Prinzip der 'Anwesendendemokratie' darf nicht aufgegeben werden"

Am 16. April 2020 fand das erste PRuF-Webinar zum Thema „Digitale Mitgliederpartizipation: Verändert die Pandemie die politischen Parteien?“ statt. Die Corona-Krise stellt nicht nur, aber auch die politischen Parteien vor große Herausforderungen. Sie müssen gerade in dieser politischen Ausnahmesituation, trotz verordneter Versammlungsverbote und Kontaktsperren, die Kommunikation mit ihren Mitgliedern aufrechterhalten und gegebenenfalls sogar eine Wahlteilnahme organisieren.


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