19.03.10 00:00

Campusleben:

'Raum der Stille und des Gebets'

Die Heinrich-Heine-Universität hat jetzt auch einen "Raum der Stille und des Gebets". Er ist multireligiös und soll dazu dienen, den Universitätsmitgliedern - also den Studierenden sowie dem wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Personal - einen Ort des Gebets, der Meditation und der stillen Besinnung zur Verfügung zu stellen.

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Die Heinrich-Heine-Universität hat jetzt auch einen "Raum der Stille und des Gebets". Er ist multireligiös und soll dazu dienen, den Universitätsmitgliedern - also den Studierenden sowie dem wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Personal - einen Ort des Gebets, der Meditation und der stillen Besinnung zur Verfügung zu stellen.
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Im Gespräch (v.r.): Rektor Prof. Dr. Dr. H. Michael Piper, Prof. Dr. Ulrich von Alemann (Prorektor für Lehre und Studienqualität) und Saban Sincar (AStA-Vorstand), der dem Rektor im Namen der Studierenden für die Überlassung des Raumes dankte.
Fotos: Sonja Schärf

Rektor Prof. Dr. Dr. H. Michael Piper: "Mit dem 'Raum der Stille' kommen wir einem Wunsch nach, der von vielen Gruppen der Universität an das Rektorat herangetragen wurde. Wir geben unseren Studierenden und Mitarbeitern hier die Möglichkeit, sich während eines Arbeitstages einmal kurz zurückzuziehen, um in Würde ein Gebet zu sprechen. Dies ist kein Raum der Verkündigung, sondern ein Raum der religiösen Toleranz. Seine Nutzung steht im Einklang mit der weltanschaulichen Neutralität, der die Heinrich-Heine-Universität verpflichtet ist."

"Räume der Stille" bzw. Meditationsräume haben auch andere NRW-Hochschulen, etwa Bonn, Münster, Paderborn und Wuppertal.

Das Vorbild für die Einrichtung von derartigen Gebets- und Meditationsorten war der "Raum der Stille", den der damalige UNO-Generalsekretär Dag Hammarskjöld 1954 im Gebäude der Vereinten Nationen in New York einrichten ließ. Vielen bekannt ist der "Raum der Stille", den es seit 1994 im Brandenburger Tor gibt.

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