05.05.2017 13:15

Online-Studie verlängert: Probanden gesucht

Einelternfamilien: Studie zu Auswirkungen besonderer Familienkonstellationen auf das Leben

Von: Redaktion / Arne Claussen

Wie wirkt sich das Aufwachsen in Einelternfamilien oder anderen, besonderen Familienkonstellationen auf die Ausbildung und auf die Aktivierung spezieller Lebensmuster aus? Die Abteilung für Klinische Psychologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sucht für eine Studie zu diesem Thema freiwillige Personen, die sich an einer Online-Befragung beteiligen.

In der Studie geht es um Gefühle, Gedanken und Lebensmuster (Schemata). Im Fokus stehen Männer und Frauen, die ihre Kindheit in einer sogenannten Einelternfamilie verbracht haben, also in Familien, deren Kinder hauptsächlich bei einer einzigen Elternperson – der alleinerziehenden Mutter oder dem alleinerziehenden Vater – gelebt haben. Darüber hinaus sind auch diejenigen Frauen und Männer von Interesse, die in anderen besonderen Familienkonstellationen aufgewachsen sind, wie beispielsweise bei Großeltern oder in Heimeinrichtungen.

Das Mindestalter der Studienteilnehmer beträgt 18 Jahre. Die Studie findet ausschließlich online statt. Sie begann bereits in 2016 und wurde nun bis Ende September 2017 verlängert. Sie besteht aus folgenden fünf Elementen:

  • demografische Angaben (Allgemeines zu Bevölkerungsmerkmalen wie z. B. Geschlecht, Alter, etc.);
  • Auskünfte zur Herkunftsfamilie;
  • Fragen zu typischen Gedanken, Gefühlen und Lebensmustern (Schemata);
  • Fragen zum momentanen Befinden (Modi) sowie
  • Fragen zur aktuellen Belastung und seelischen Gesundheit.

Interessierte Personen sind eingeladen, sich über die Webseite

www.Einelternfamilie-und-Lebensmuster.de

an der Studie zu beteiligen. Die Antworten werden anonymisiert.

Kontakt

Dr. Christof Loose
Institut für Experimentelle Psychologie – Abteilung für Klinische Psychologie
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