HHU StartAbout HHUCentral AdministrationZentrale UniversitätsförderungVeranstaltungen und Get-togetherArchiv ab 201610.05.2019 Förderer und Geförderte besuchten das neue Ballettstück b.39 in der Oper

Förderer und Geförderte besuchten das neue Ballettstück b.39 in der Oper

Am 10. Mai lud die HHU im Rahmen ihres Chancen nutzen - Stipendiumprogramms gemeinsam mit der Deutschen Oper am Rhein Förderer und Geförderte zu einem Ballettabend ein. (Foto: Wilfried Meyer / HHU)

 

Seit Anfang an beinhaltet das Deutschlandstipendium an der Heinrich-Heine-Universität (HHU) neben der finanziellen Unterstützung noch eine weitere, einzigartige Komponente: die ideelle Förderung der Stipendiaten und Stipendiatinnen. Durch zahlreiche innovative Vernetzungsmaßnahmen und -möglichkeiten verspricht es Einblicke in unterschiedlichste Bereiche der Wissenschaft und Wirtschaft sowie des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in Stadt und Region Düsseldorf. Dazu gehört auch der jährliche Opernbesuch mit Empfang, zu dem die HHU gemeinsam mit der Deutschen Oper am Rhein am 10. Mai eingeladen hatte.

51 Förderer und 108 Geförderte waren der Einladung gefolgt. Auf dem Programm stand mit b. 39 ein Ballettabend mit Choreografien von Hans van Manen, Martin Chaix sowie Martin Schläpfer.

Alexandra Stampler-Brown, Geschäftsführende Direktorin an der Deutschen Oper am Rhein, eröffnete den Empfang und nutzte die Gelegenheit, für die Ausstellung ‚Große Oper – viel Theater zu werben: „Ich begrüße Sie ganz herzlich und hoffe, dass wir hier gemeinsam einen schönen Abend verbringen. Sie werden mit b39 einen dreiteiligen Ballettabend erleben und ich darf Sie schon jetzt herzlich einladen, sich in den zwei Pausen die Ausstellung ‚Große Oper - viel Theater‘ anzusehen: Vorgestellt werden Grundrisse, Fotografien und Basisfakten von 14 europäischen Bühnenbauten unter anderem von Kopenhagen, Oslo, Linz und Berlin und damit Beispiele für Sanierungen historischer Anlagen sowie spektakuläre Neubauten, die zum Teil auch als Stadtentwicklungsbausteine gewirkt haben.“

Die durch das Kulturamt der Landeshauptstadt geförderte Ausstellung (zu sehen bis 14. Juli 2019) versteht sich als Teil der in den letzten Wochen geführten Neubau- bzw. Sanierungsdebatte des Opernhauses, die ganz bewusst auch eine Bürgerbeteiligung vorsieht.

Die Stichworte ‚Bürgerbeteiligung und Bürgerdialog‘  spielten ebenfalls in der Begrüßung durch Rektorin Prof. Dr. Anja Steinbeck eine Rolle: „Die Heinrich-Heine-Universität versteht sich als Bürgeruniversität. Das heißt, in allen Bereichen der Uni, in der Forschung und der Lehre, legen wir besonderen Wert darauf, den Austausch mit der Gesellschaft zu suchen und einen breiten Zugang der Öffentlichkeit zu Forschung und Bildung zu ermöglichen. Die Bürgeruniversität bezieht sich auf den mündigen Bürger. Ganz der Tradition unseres Namenspatrons Heinrich Heine verpflichtet, wollen wir unseren Studierenden bürgerschaftliche Werte und ein gesellschaftliches Verantwortungsgefühl vermitteln. Sie sollen sich als Mitglieder einer europäischen Bürgergesellschaft begreifen, die ihre Bürgerrechte und -pflichten selbstbewusst wahrnimmt und für Toleranz, Weltoffenheit und Gemeinwohl eintritt. In wenigen Wochen steht mit der Europawahl eine wichtige Entscheidung an, und ich kann Sie alle nur ermutigen, zur Wahl zu gehen und den demokratischen Parteien Ihre Stimme zu geben.“

Nach dem Appell der Rektorin hieß Ehrensenatorin und Vorsitzende des Beirates Universitätsförderung, Prof. Dr. Hannelore Riesner, Stifterinnen und Stifter sowie Stipendiatinnen und Stipendiaten herzlich willkommen: „Unser Stipendienprogramm ist so angelegt, dass es das Leben der Studierenden nachhaltig prägt. Sie haben die Chance, sich neben ihrem fachlichen Studium interdisziplinär und generationsübergreifend auszutauschen, Erfahrungen zu sammeln und sich im Umgang mit den Stifterpersönlichkeiten auf vielfältige Art und Weise weiter zu entwickeln. Heute gestalten wir bereits zum fünften Mal unsere Kooperation mit der Oper – zum ersten Mal erleben wir in diesem Rahmen eine Ballettaufführung. Ich wünsche uns allen einen wunderschönen Abend und freue mich auf den Austausch mit Ihnen in den Pausen.“

Die Anwesenden hatten nach den Begrüßungen zudem die Möglichkeit, sich vorab in die Ballettwelt und die kommenden drei Choreografien einführen zu lassen: DANCES WITH PIANO (Deutsche Erstaufführung) von Hans van Manen ist ein raffiniertes Aufeinandertreffen dreier Paare – Frauen und Männer auf Augenhöhe ihre Kräfte messend. Mit einem Orkan, der zwischen heftiger Wucht und kontemplativer Spannung hin– und herschwingt, vergleicht Martin Chaix sein neues Werk, mit dem der ehemalige Tänzer als Choreograph zum Ballett am Rhein zurückkehrt. Bartóks „44 Duos“ für zwei Violinen – von Volksliedern und -tänzen anregende Miniaturen – inspirieren dagegen Martin Schläpfer: aus dem Einfachsten, konzentriert auf die Essenz, gewinnt er seine Energien für den Tanz.

Insgesamt viel Stoff für anregende Gespräche bei einem Glas Wein.

Text: Carolin Grape

Fotos: Wilfried Meyer

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