07/08/19

Sommerkolloquium »Chancen nutzen« 2019 im Haus der Universität

 
Interdisziplinärer Austausch von StipendiatInnen und FörderInnen im Haus der Universität

Am Montag, den 8. Juli 2019, trafen sich StifterInnen für Nachwuchsförderung mit den geförderten StipendiatInnen zu einem Kolloquium im Haus der Universität. Die eingeladenen Stifter setzen sich im Rahmen des „Chancen nutzen“ - Stipendienprogramms der Heinrich-Heine-Universität für die Förderung von Studierenden mit herausragenden Leistungen ein.


Qiagen-Gründer und Ehrensenator Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Detlev Riesner begrüßte die anwesenden StifterInnen sowie 38 StipendiatInnen und führte durch den Nachmittag. Nach einer interessanten Vorstellungsrunde aller TeilnehmerInnen regten vier Kurzvorträge von StipendiatInnen zu Themen aus ihrem Studienalltag zu lebhaften Diskussionen an.


So informierte zu Beginn Herr Daniel Boumanns zum Thema „Problematiken der zukünftigen Geschichtswissenschaften im Rahmen der Digitalisierung“. Er stellte sich in seinem Vortrag den zentralen Fragen der voranschreitenden Digitalisierung und der Perspektive für zukünftige GeschichtswissenschaftlerInnen. So berichtete er über die Chancen und Risiken für unsere Gesellschaft.

Es folgte Frau Madeleine Esther De Vos, die über das Thema „Transdermalsysteme und deren pharmazeutische Bedeutung“ referierte. So zeigte Sie auf, welche therapeutische Bedeutung den mit Medikamenten versetzten Pflastern (TTS) im heutigen medizinischen Alltag zukommt. Dazu brachte Sie für alle TeilnehmerInnen Anschauungsobjekte mit.

Herr Daniel Miller hielt im Anschluss einen Vortrag zum Thema  „Quantentechnologie – von den Universitäten in die Industrie“. Er gab mit viel Anschauungsmaterial einen vertieften Einblick in die Quantentechnologie und ihrer prägenden Wirkung für die Zukunft. Dazu stellte er das im April 2016 injizierte Flagschiffprojekt der europäischen Kommission vor.

Zu guter Letzt berichtete Frau Christin Sophie Bassenge über das Vortragsthema „Über die aktuelle Diskussion und Verhandlung zur geschäftsmäßigen Sterbehilfe (Paragraf 217 StGB). Zu Beginn ihres Vortrags stellte sie die verschiedenen Begrifflichkeiten der Sterbehilfe und die rechtlichen Grundlagen dar, was anschließend zu einer regen Diskussion der europäischen Modelle führte.

Abschließend wurde bei einem kleinen Imbiss lebhaft über die Vorträge diskutiert.

 

Text: Margit Giebels, Annika Müller

Fotos: Jochen Müller

 

 

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