Roy-Lichtenstein-Foyer

Restaurierung der Roy-Lichtenstein-Komposition

Die Wandbilder im Foyer des Hörsaaltraktes im vorklinischen Institut der HHU wurden 1970 von Roy Lichtenstein, einem der wichtigsten Vertreter der amerikanischen Pop Art, geschaffen. Die Komposition aus der Serie „Brushstrokes“ besteht aus vier großformatigen Wandbildern, die – scheinbar unverbunden – in den Augen aufmerksamer BeobachterInnen miteinander korrespondieren. Sie wirken in ihrer kraftvollen Monumentalität sowohl auf BesucherInnen, die schnell vorbeiflanieren, als auch auf kundige BeobachterInnen aus den kunsthistorischen und medien-/kulturwissenschaftlichen Fächern. Denn - anders als im Museum - beeindrucken die Räumlichkeit und die Materialität des Siebdruckverfahrens viel unmittelbarer. Der Abstrakte Expressionismus (abstrahierter Pinselstrich), das Action Painting (spontaner Farbauftrag) sowie multiple 

Produktionsverfahren waren nicht nur in den USA führend, sondern beeinflussten auch die deutsche Kunst der Nachkriegsjahrzehnte. K. O. Götz, der von 1959 bis 1979 an der Düsseldorfer Kunstakademie lehrte, ist ein Hauptvertreter dieses „Deutschen Informel“. 

Das Wandbild von Roy Lichtenstein ist für sein Alter und seine exponierte Lage gut erhalten, aber doch in den vergangenen Jahrzehnten schädigenden Einflüssen ausgesetzt gewesen. Mit Hilfe von Spenden soll dieses 51,14 m lange, 172 qm große und für Universitäten in NRW einmalige Kunstwerk restauriert und erhalten werden.

Partizipationsmöglichkeiten

Im Roy-Lichtenstein-Saal wird eine Wandtafel mit Namen der StifterInnen installiert.

Erfolgreich realisiert

Durch die Ilselore-Luckow Stiftung und die Gesellschaft von Freunden und Förderern der HHU.

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