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Informationen für Studierende

Die Sozialarbeiter*innen beraten bei Schwierigkeiten im Studium, die aus einer Behinderung oder chronischen Erkrankung resultieren. Sie können mit konkreten Anliegen wie Nachteilsausgleichen, Finanzierungshilfen, Anträgen bei Ämtern oder auch mit allgemeinen Fragen zur Unterstützung vor und während des Studiums an uns herantreten. Sollten wir Ihnen nicht weiterhelfen können, verweisen wir Sie an die zuständigen Ansprechpartner*innen weiter.

Darüber hinaus sind weitere Hilfestellungen durch die studentischen Mitarbeiter*innen möglich, welche individuell und spezifisch auf den jeweiligen Bedarf ausgerichtet sind. Diese Hilfestellungen können z.B. in Form von Begleitungen auf dem Campus, Unterstützung bei der Literaturbeschaffung oder Umsetzen von Literatur geleistet werden. Weiterführende Fragen werden gerne telefonisch, per E-Mail oder in den angegebenen Sprechstunden beantwortet. Alle uns anvertrauten Informationen unterliegen zum Zwecke des Datenschutzes der Verschwiegenheitspflicht.

Unsere Beratungsangebote im Überblick:

  • Studienplatzbewerbung (z.B. Härtefallantrag)
  • Vermittlung zwischen Lehrenden und Studierenden
  • Modifikation von Studien- und Prüfungsleistungen
  • Beantragung von Nachteilsausgleichen bei Prüfungen und Examen
  • Finanzierung behinderungsbedingter Mehrkosten
  • Stellungnahme zu Anträgen (z.B. für technische Hilfsmittel und Assistenzen)
  • Verschaffung eines barrierefreiern Zugangs zu den Hörsälen
  • Elektrisch höhenverstellbare Tische

Abgesehen von den Beratungen werden auch Services angeboten, welche das Leben und Studieren auf dem Campus erleichtern sollen:

  • Individuelle Assistenzen nach Bedarf
  • Begleitungen auf dem Campus
  • Vermittlung bezahlter Praktikumsplätze
  • Umsetzung von Studienmaterial für Blinde
  • Informationen zur barrierefreien Zugänglichkeit von Hochschulgebäuden, Hörsälen und Einrichtungen
  • Ausgabe von Euroschlüsseln (für rollstuhlgerechte Toiletten und Aufzüge)
  • PC-Arbeitsplätze für Blinde (in der ULB und im ZIM)
  • Technische Hilfsmittel (z.B. Mikroportanlagen)
  • Vermittlung von ehrenamtlichen Helfern

Da der gegenseitige Austausch mit Kommilitonen*innen, die sich in der gleichen Situation befinden, sehr hilfreich sein kann, finden momentan folgende Gruppenangebote statt:

Campus Barriere Frei

Campus Barriere Frei (BCF) ist eine Interessensgruppe für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die sich aktiv für die Verbesserung der Studiensituation einsetzt. Die Gründungsinitiative dieser Interessensgruppe stammt von drei ehemaligen Studierenden der HHU. Begleitet werden die Treffen heute von den Beratern und Beraterinnen der Beratungsstelle des BBSt (HHU).

Die Gruppe bietet ein offenes Forum für den Austausch von Erfahrungen und dem Klären von Fragen. Wer sich für die Belange von Studierenden mit Behinderung und chronischer Erkrankung einsetzen möchte, ist herzlich willkommen.

Die Gestaltung orientiert sich vor allem an den Vorschlägen der Studierenden. Außerdem werden gelegentlich Referenten*innen eingeladen, die über Themen wie Nachteilsausgleiche, Praktikumsmöglichkeiten oder Berufseinstieg informieren.

Studieren mit Asperger-Syndrom

Unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. med. Matthias Franz steht in dieser Gruppe insbesondere die Weiterentwicklung der emotionalen Kompetenzen der Teilnehmer im Vordergrund.

Studierenden-Coaching Gruppe

Die Studierenden-Coaching-Gruppe, welche sich an Studierende mit Behinderung oder chronische Erkrankung richtet, bietet Hilfe bei der Erstellung eines persönlichen Konzeptes zur Bewältigung des Studienalltags. Faktoren wie das persönliche Lernverhalten, die Anforderungen des Studiums, die Strukturierung des Alltags und die Barrierefreiheit werden dabei berücksichtigt. Ein Einstieg in die Gruppe ist jederzeit möglich.

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenDaniela Langer