Ereignis

Titel:
Vortrag Prof. Dr. Stephan Harbarth: Das Sozialstaatsgebot im Spannungsfeld zwischen Eigenverantwortung und staatlicher Fürsorge

Datum / Uhrzeit:
20.01.20   /  18:00 - 20:00

Veranstalter:
Freundeskreis der Düsseldorfer Juristischen Fakultät e.V. // Rechts- und Staatswissenschaftliche Vereinigung e.V.


Ort:
Hörsaal 2D, Geb. 22.01


Beschreibung:

Einmal im Jahr laden der Freundeskreis der Düsseldorfer Juristischen Fakultät e.V. und die Rechts- und Staatswissenschaftliche Vereinigung e.V. Verfassungsrichter an die Heinrich-Heine-Universität. Diesmal hält Prof. Dr. Stephan Harbarth, LL.M., Vizepräsident am Bundesverfassungsgericht, im Rahmen dieser Reihe einen Vortrag über:

"Das Sozialstaatsgebot im Spannungsfeld zwischen Eigenverantwortung und staatlicher Fürsorge"

Ob bei den Leistungen für Hartz 4-Empfänger oder bei der Frage, wie man mit steigenden Wohnungsmietpreisen umgeht – immer wieder ist umstritten, wie sozial der Staat sein soll und kann. Dafür gibt es einen rechtlichen Rahmen: Das Grundgesetz kennt das sogenannte „Sozialstaatsgebot“. Doch wie weit reicht es? Das Bundesverfassungsgericht hat sich im November mit seiner Entscheidung zum Arbeitslosengeld in die Debatte eingeschaltet. Stephan Harbarth, der als Vorsitzender des Senats an der Entscheidung mitgewirkt hat, der aber auch Erfahrungen als Wirtschaftsanwalt und Parlamentarier hat, beleuchtet in seinem Vortrag das Sozialstaatsgebot in der Verfassung.

Zur Person:

Stephan Harbarth, geboren 1971 in Heidelberg, ist seit November 2018 Vizepräsident am Bundesverfassungsgericht und Vorsitzender dessen ersten Senates. Er war Rechtsanwalt und ist Honorarprofessor. Er war Mitglied des Bundesvorstandes der CDU und von 2009 bis 2018 Mitglied des Deutschen Bundestags.

Die Teilnahme steht allen Interessierten offen und ist kostenfrei, eine Online-Anmeldung vorab erforderlich.

http://www.jura.hhu.de/fakultaet0/freundeskreis/veranstaltungen/anmeldung.html#wrap


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