Transmission Control Protocol (TCP)
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- Protokoll der Transportschicht.
- Verbindungsorientiert: Verbindugsaufbau erfolgt zwischen zwei
,,Ports`` zweier Anwendungen auf zwei Endsystemen, die mittels ihrer
IP-Adressen adressiert werden.
- Der Verbindungsaufbau erfolgt aktiv oder passiv (für Client-
bzw. Server-Seite von Anwendungen).
- Verschiedene TCP-Verbindungen einer oder mehrerer Anwendungen in
einem Endsystem werden durch die Quadrupel lokale/entfernte IP-Adresse,
lokale/entfernte Port-Nummer identifiziert; Port-Nummern sind 16 Bit
lange Zahlen (0-65535). (Das Paar IP-Adresse/Port-Nummer wird auch Socket
genannt.)
- Das TCP-Protokoll enthält einen gesicherten Verbindungsauf- und
auch Abbau (,,Three way handshake``).
- Die Datenübertragung innerhalb einer TCP-Verbindung ist:
- Voll-Duplex: Beide Seiten können unabhängig und gleichberechtigt
Daten senden.
- Stream-orientiert: ,,Datenstrom`` in beiden Richtungen: es gibt keine
festen Einheiten, die genauso auf der anderen Seite ausgeliefert werden
(bei ISO-OSI-Protokollen: Service Data Units).
- Flusskontrolliert: Fenstergröße, Sequenznummern gesendeter und
bestätigter Daten auf Byte-(Oktett-)Ebene.
- gesichert gegen Übertragungsfehler: Datensegmente können
wiederholt werden, wenn sie nach Ablauf eines Retransmission-Timers nicht
bestätigt wurden.
- Alle Abläufe in TCP sind Timer-überwacht.
- TCP setzt auf den Diensten von IP auf; TCP-Datensegmente werden
in IP-Pakete verpackt übertragen.
- Spezielle Funktionen in TCP:
- Übertragung von Vorrangdaten (Urgent).
- Push-Funktion zur sofortigen Zustellung empfangener Daten auf der
Empfangsseite.
Das folgende Bild zeigt den Aufbau des TCP-Header.
cappel@rz.uni-duesseldorf.de