Universität in der Stadt - Begegnung zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft

davinci_kk.png

Forschung für den Menschen

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern direkt zu begegnen – das ist in der Vortragsreihe „Heinrich-Heine-Universität in der Stadt“ auf einmalige Weise möglich. In der Regel erfährt man von wissenschaftlichen Entdeckungen über die verschiedenen Medien. Die Vortragsreihe bietet Ihnen einen direkten Zugang, so dass Sie sich mit aktuellen wissenschaftlichen Themen intensiv auseinandersetzen können.
Die Reihe „Heinrich-Heine-Universität in der Stadt“ ist ein gemeinsames Projekt von Heinrich-Heine-Universität, Volkshochschule, Evangelischer Stadtakademie und Heinrich-Heine-Institut. Ziel ist es, die Universität mit ihren Forschungsergebnissen und ihren Wissenschaftsthemen mitten in die Stadt zu holen. Alle Veranstaltungen finden im Heinrich-Heine-Institut, Bilker Str. 12-14, statt. Wir verbinden mit der Reihe die Hoffnung, dass Menschen und Wissenschaft, dass Universität und Stadt sich begegnen.
Wenn Sie direkt mit uns Kontakt aufnehmen möchten, so schreiben Sie uns eine E-Mail:
uni-in-der-stadt@uni-duesseldorf.de.


Aktuelle Veranstaltungen

Donnerstag, 14. Februar 2013

"Gehirndoping: Schlauer werden auf Rezept?"

Dr. Thorsten Trapp,
Institut für Transplantationsdiagnostik und Zelltherapeutika
Pfeil Link

Der enorme Wissenszuwachs in der Hirnforschung schafft Möglichkeiten, die vor einiger Zeit noch als Science Fiction erschienen wären. So hat der Wunsch nach Verbesserung der Gehirnfunktionen zahlreiche Forschergruppen beschäftigt, was zu erstaunlichen Ergebnissen im Bereich der kognitiven Leistungssteigerung geführt hat. Vielfach wird schon von der "Intelligenzpille" auf Rezept geträumt. Neben der Erläuterung, was ein solches Gehirndoping zu leisten vermag, sollen auch die sich daraus ergebenden moralischen Fragen reflektiert werden.

Info zur Person:
Dr. Thorsten Trapp ist Arbeitsgruppenleiter am Institut für Transplantationsdiagnostik und Zelltherapeutika. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Neuroregeneration, Ethik der Lebenswissenschaften und Neurophilosophie.
Homepage: Institut für Transplantationsdiagnostik und Zelltherapeutika (ITZ)


Donnerstag, 7. März 2013

"Die europäische Staatsschuldenkrise: Ein Ende in Sicht?"

Prof. Dr. Heinz-Dieter Smeets,
Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre
Pfeil Link

Seit Mai 2010, als Griechenland als erstes Mitglied der Euro-Zone um finanziellen Beistand bat, erscheinen täglich weitere schlechte Nachrichten in den Medien. Gleichzeitig haben zahlreiche Diskussionen gezeigt, dass die Rettung in Form immer neueer Finanzierungshilfen keineswegs unumstritten und alternativlos ist. Befürchtet werden hohe finanzielle Lasten - auch und insbesondere für den deutschen Steuerzahler. Die Zweifel werden immer größer, dass mit den bisher beschlossenen Rettungspaketen die Probleme abschließend gelöst werden können. Vor diesem Hintergrund werden Ursachen, Verlauf und alternative Lösungsansätze der Staatsschuldenkrise diskutiert.

Info zur Person:
Prof. Dr. Heinz-Dieter Smeets ist Lehrstuhlinhaber für Volkswirtschaftslehre und leitet die Forschungsstelle für Europäische Wirtschaftsbeziehungen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind darüber hinaus Geldtheorie und -politik und Okonometrie.
Homepage: Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre

Donnerstag, 4. April 2013

"Brauchen wir eine zweite 'Grüne Revolution'?"
Nutz- und Nahrungspflanzen der Zukunft

Prof. Dr. Peter Westhoff,
Institut für Entwicklungs- und Molekularbiologie der Pflanzen
Pfeil Link

Die Weltbevölkerung wächst rasant und wird um die Jahrhundertmitte bei über neun Milliarden liegen. Um alle Menschen ausreichend mit pflanzlicher und tierischer Nahrung versorgen zu können, muss die Nahrungsproduktion in etwa verdoppelt werden. Das ist eine große Herausforderung, wenn unsere Äcker durch den Anbau von Energiepflanzen auch noch unseren Energiehunger stillen sollen. In Zukunft müssen mehr Nahrungsmittel mit immer knapper zur Verfügung stehenden Ressourcen (Wasser, Phosphatdünger) produziert werden. Hier kommt die grüne Gentechnik ins Spiel. Am Beispiel der Reispflanze soll erläutert werden, wie die Photosynthese, der "Motor" dieser Nahrungspflanze, durch den Einbau von "Turboladers" zu einer Hochleistungsphotosynthese gebracht werden kann.

Info zur Person:
Prof. Dr. Peter Westhoff ist Leiter des Instituts für Entwicklungs- und Molekularbiologie der Pflanzen. Er leitet unter anderem eine Arbeitsgruppe in dem Cluster of Excellence on Plant Science (CEPLAS), dem kürzlich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft genehmigten Exzellenzcluster der Heinrich-Heine-Universität
Homepage: Institut für Entwicklungs- und Molekularbiologie der Pflanzen

Donnerstag, 2. Mai 2013

"Gefährdete Braut und schöne Witwe"
Die hebräischen Judith-Geschichten

Prof. Dr. Dagmar Börner-Klein,
Institut für Jüdische Studien
Pfeil Link

Die Geschichte von Judith hat in vielfältiger Weise Literatur, Musik und Kunst über Jahrhunderte hinweg beeinflusst. Die Schönheit Judiths wurde in Gemälden abgebildet und ihr Gottvertrauen wurde in theologischen Schriften und Predigten gerühmt. Mit dem Tyrannenmord rettet sie ihr Volk aus größter Gefahr und Not. Schriftliche Spuren der hebräischen Geschichte von Judith finden sich nicht in der hebräischen Bibel, sondern sind erst seit dem späten Mittelalter in Erzähltraditionen überliefert und weichen zum Teil stark von der christlichen Judith-Tradition ab. Im Vortrag wird der Schwerpunkt darin liegen, diese Judith-Geschichten und ihre Nähe zur Entstehungsgeschichte des jüdischen Chanukka-Festes vorzustellen.

Info zur Person:
Prof. Dr. Dagmar Börner-Klein forscht und lehrt im Institut für Jüdische Studien, einem der gewichtigsten universitären Standorte im Bereich der Jüdischen Studien in Deutschland. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die hebräische Literatur in der Antike und im Mittelalter.
Homepage: http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/ijs/abteilungen/juedische-studien/personal/boerner-klein/


Donnerstag, 6. Juni 2013

"Ist die Wunderwaffe stumpf geworden?"
Antibiotika im Zeitalter multiresistenter Bakterien

Prof. Dr. Heike Brötz-Oesterhelt,
Institut für Pharmazeutische Biologie und Biotechnologie
Pfeil Link

Wir können heute auf sieben Jahrzehnte erfolgreicher Antibiotikatherapie zur Behandlung bakterieller Infektionen zurückblicken. Antibiotika haben maßgeblich zur Steigerung unserer Lebensqualität und Lebenserwartung beigetragen und waren in weiten Bereichen Voraussetzung für den medizinischen Fortschritt. Andererseits besitzen die bakteriellen Erreger eine nahezu unlimitierte Fähigkeit, der Antibiotikawirkung durch Resistenzentwicklung zu entkommen. Multiresistente Bakterienstämme verbreiten sich heute weltweit und schmälern unsere Möglichkeiten zur Therapie bakterieller Infektionskrankheiten. Die Entwicklung neuartiger Wirkprinzipien ohne Kreuzresistenz zu gängigen Antibiotika ist unabdingbar, um einer Antibiotika-Krise in Zukunft zu entgehen.

Info zur Person:
Prof. Dr. Heike Brötz-Oesterhelt leitet in dem Institut für Pharmazeutische Biologie und Biotechnologie die Arbeitsgruppe zur Erforschung molekularer Mechanismen antibiotischer Wirkstoffe. 2004 hat sie den Research Innovation Prize der Bayer Healthcare AG erhalten.
Homepage: Arbeitsgruppe zur Erforschung molekularer Mechnaismen antibiotischer Wirkstoffe


Veranstaltungsort und -zeit

Heinrich-Heine-Institut
Bilker Straße 12-14
jeweils 19.00 Uhr
Teilnehmerbeitrag je Abend: 5,00 €,
für Studierende frei

    Sonntag, 19. 05. 2013


Hinweise

Neues Studium Universale-Programm im Pfeil HISLSF und demnächst
als Pfeil Broschüre

Das neue Programm der Winterakademie Transferable Skills im Pfeil HISLSF



Letzte Änderung: 08.01.2013, 13:07
Seitenende