Anlage Notdienstvereinbarung UK Düsseldorf

 

Auflistung der Bereiche in denen Notdienste vorzusehen sind:

 

  1. Periphere Pflegestationen (Normalstationen):

Durch Arbeitskampfmaßnahmen  kann die Besetzung auf die Wochenendbesetzung reduziert werden.

Werden einzelne Stationen vollständig bestreikt, erfolgt durch die Gewerkschaft ver.di    eine Ankündigung mit einer Frist von 24 Stunden. Das Universitätsklinikum   verpflichtet sich die benannten Stationen dann unter Ausschöpfung aller vorhandener Kapazitäten bis zum Streikbeginn durch interne Verlegung oder Entlassung der PatientInnen zu räumen.

  1. Intensivstationen:
    Durch Arbeitskampfmaßnahmen kann die Besetzung auf die Wochenendbesetzung reduziert werden. Alle 2 Tage wird zwischen den Parteien abgestimmt, ob eine Anpassung der Besetzung erfolgen muss.
    Werden einzelne Intensivstationen ganz oder teilweise bestreikt, erfolgt durch die Gewerkschaft ver.di eine Ankündigung mit einer Frist von 48 Stunden. Das Universitätsklinikum verpflichtet sich die benannte Station bzw. den benannten Teil der Station unter Ausschöpfung aller vorhandenen Kapazitäten bis zum Beginn des Streiks durch interne Verlegung der PatientInnen zu räumen.

  2. Die Funktionen in den OPs werden zur Aufrechterhaltung der Notversorgung gesichert. Deshalb wird auf dem Niveau der Wochenendbesetzung der OP-Betrieb organisiert. Dabei gilt für:

 

Ø     den Chirurgischen OP (ZOM I) einschließlich der Urologie für den Früh- und Spätdienst eine Besetzung mit je 8 OP-Kräften und im Nachtdienst mit 4 Kräften,

Ø     den Neurochirurgischen OP eine Besetzung mit 1 OP-Kraft im Frühdienst, anschließend mit 1 Person im Bereitschaftsdienst und 1 Rufbereitschaftsdienst,

Ø     den Orthopädischen OP die Besetzung mit 1 Rufdienst,

Ø     den Frauenklinik-OP die Besetzung mit 1 OP-Kraft im Frühdienst  und mit einer Person im anschließenden Bereitschaftsdienst,

Ø     den Kreißsaal die Besetzung mit 2 Personen in jeder Schicht,

Ø     den HNO-OP die Besetzung mit 1 Person im Frühdienst und anschließend mit 1 Person im Bereitschaftsdienst,

Ø     den Kieferklinik-OP die Besetzung mit 1 Person im Frühdienst und anschließendem Bereitschaftsdienst,

Ø     den Augenklinik-OP die Besetzung mit 1 Person im Rufbereitschaftsdienst in allen Schichten,

Ø     die Anästhesie die Besetzung mit je 6 Pflegepersonen im Früh und Spätdienst und 3 Pflegepersonen im Nachtdienst zuzüglich 1 Rufdienst

    

     als ausreichende Mindestbesetzung.

 

  1. In der Physiotherapie wird der Notdienst von Montag bis Freitag im Umfang von 5 Vollzeitkräften aufrecht erhalten.

  1. In den Laboren des Zentrallabors, des IHTM, der Mikrobiologie, der Pathologie wird der Betrieb auf der Basis der Wochenendbesetzung gesichert.

  1. In der Diagnostischen Radiologie erfolgt der Notdienst auf dem Niveau des Nacht- und Wochenenddienstes.

  2. Im Bereich des Patiententransports wird ein Notdienst im Umfang des Nacht- und Wochenenddienstes gesichert. Bei Verlegungen in andere Gebäude (s.o. Nummern 1. und 2.) wird der Notdienst im erforderlichen Umfang aufgestockt.

  1. In der Diätküche wird ein Notdienst von 5 DiätassistentInnen geleistet.

  2. In der Technik wird ein Notdienst ausschließlich in der GLT in Rahmen des üblichen Schichtdienstes (eine Person pro Schicht, Früh/Spät/Nacht) geleistet.
    In den Gewerken erfolgt der Notdienst nur im Rahmen der üblichen Rufbereitschaft.

  3. Die Notaufnahmen (Chirurgie Poliklinik, MA 01 und Kinderklinik-Notfallambulanz) werden im Umfang der Wochenendbesetzung aufrecht erhalten.

  4. In den Herzkatheterlaboren der MNR-Klinik und der Kinderklinik, sowie in der Endoskopie wird zur Sicherstellung der Notfallversorgung  der übliche Rufbereitschaftsdienst sichergestellt.

  5. In der Dialyse wird der Notdienst durch eine Person im Frühdienst und anschließend ein Rufbereitschaftsdienst von 1 Person sichergestellt.

  6. Im IAC wird in der 1. Streikwoche eine Besetzung mit 2 Personen in der Zeit von 8- 16.30 Uhr vereinbart.