Die schlaue Susanne

Ziel

Die Tutanden sollen sich alle gegenseitig beim Namen nennen können.

Zeitbedarf

20 - 30 Minuten

Gruppengrösse

5 - 15 Teilnehmer

Durchführung

Der erste Teilnehmer nennt seinen Namen und ein Adjektiv, die beide mit dem gleichen Anfangsbuchstaben beginnen, der zweite nennt den Namen und das Adjektiv des Vorredners und seinen eigenen mit Adjektiv, der dritte Teilnehmer wiederholt beide Namen, bevor er seinen eigenen nennt usw.

Anmerkung

Die Übung kann auch beim zweiten oder dritten Treffen angewendet werden, um zu sehen, wie umfassend die Namen behalten wurden.

Die Tutanden sollen, wenn sie einen Namen nicht mehr wissen, den Betreffenden selber fragen. So kommen sie direkt in Kontakt.
Ein möglicher Nebeneffekt der Methode ist, dass das assoziative Denken gefördert wird und die Möglichkeit besteht, erste Hemmschwellen abzubauen.

Je länger die Reihe wird, desto schwieriger wird es, die Namen zu behalten.

Material/Unterlagen

Es sind keine Materialien nötig.

Varianten

Statt der Verknüpfung des Namens mit einem Adjektiv, kann der Name auch mit einer typischen Handbewegung der jeweiligen Person verbunden werden. Dies ist die aktivere Variante, der Ablauf ist derselbe.

Quellen und weiterführende Literatur

Schulmeister, R.: Handbuch für Orientierungseinheiten. Weinheim u. Basel, Beltz, 1982, S. 67

Wiedemann, W.: Andragogik – Trainer in der Erwachsenenbildung. Korschenbroich, EDE VAU, 1990, S. 67

Bearbeitung

Mona Schumacher (04/97); Julia Piechowska (05/02)