| Musik-Kultur
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| Hg. von Volker Kalisch |
| Stand: 30.06.2008 |
| Im Verlag Die blaue Eule, 45130 Essen, Annastraße 74, Tel. 02 01 - 8 77 69 63, Fax 8 77 69 64, E-Mail: info@die-blaue-eule.de. Zu beziehen direkt über den Verlag oder über den Buchhandel. | |||||||||||
| Musik-Kultur fungierte bis 2007 als die zentrale Schriftenreihe der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Seit 2008 wird sie als eigenständige Reihe fortgeführt. Musik-Kultur wendet sich nicht nur an ein Fachpublikum, sondern allgemein an Musikinteressierte. Dabei möchte die Schriftenreihe generell jenen ein Forum sein, die sich profund und engagiert mit den musikkulturellen Phänomenen unserer Zeit, der Stadt oder des Landes in Geschichte und Gegenwart auseinandersetzen. Für eine Veröffentlichung in Musik-Kultur kommen deshalb folgende vier thematische Bereiche in Betracht: 1. Musik-Kultur als Dokumentations- wie Mitteilungsort für abgeschlossene musikwissenschaftliche Forschungen bzw. Forschungsprojekte; 2. Musik-Kultur als ein Publikationsort, der dazu dient, hervorragend bewerteten Examens- sowie Dissertationsarbeiten eine ihnen adäquate, repräsentative Veröffentlichungsmöglichkeit anzubieten; 3. Musik-Kultur als eine Reihe, in der die Berichte über wissenschaftliche Veranstaltungen (Symposien, Tagungen, Konferenzen) Aufnahme finden können; 4. Musik-Kultur als eine Sammlung von wichtigen, maßgeblichen Reden oder Monographien, die von Autoren gehalten bzw. verfaßt wurden, die mit ihrem Wirken einen grundlegenden Beitrag zum musikwissenschaftlichen Diskurs geleistet haben. |
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| Bd. 9 | Bd. 10 | Bd. 11 | Bd. 12 | ||||||||
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| Musik-Kultur, Band 1 |
Die hier in ihrer Gesamtheit erstveröffentlichten Briefe und Karten Max Bruchs an Laura und Rudolf von Beckerath aus der Manuskriptsammlung Dieter Höppners sind als besonders aufschlussreich anzusehen, weil der seltene Fall der abgeschlossenen Dokumentation einer gesamten Brieffreundschaft über Jahre vorliegt. Gerade weil Bruch diese Korrespondenz nicht in der Erwartung einer späteren Veröffentlichung geschrieben hat, bietet sie entscheidende Einblicke in einen wichtigen Lebensabschnitt des Komponisten und erweist ihn insbesondere als kritischen Zeitzeugen und engagierten Teilnehmer am rheinischen Kulturleben. Bruchs Formulierungen vermögen zwar das Bild des 19. Jahrhunderts insgesamt nicht zu korrigieren, setzen hingegen Fragezeichen hinter liebgewordene Rezeptionsstandards. |
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Musik-Kultur, Band 2 Volker Kalisch (Hrsg.) |
Neue Musik hat ihre Orte. Sie findet nicht im anonymen Raum statt. Entwicklungen, Stationen, Richtungen werden in der Musik des 20. Jahrhunderts, vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg, mit Namen wie Darmstadt, Donaueschingen, Köln, München, Kassel, aber auch Gravesano, Wien, Paris, Montepulciano oder Warschau identifiziert. Inwieweit sich die gemeinten Strömungen dabei mit den erwähnten Orten tatsächlich gleichsetzen lassen, bleibe dahingestellt. Unbestritten aber ist, dass im Konzert der aufgeführten Orte Warschau, genauer dem Warschauer Herbst, der 1956 das erste mal stattfand, besondere Bedeutung zukommt. Kein Festival Neuer Musik ist je für den Kontakt sowie Austausch kultureller Güter über die damals bestehenden politischen Widrigkeiten durch kalten Krieg, Grenzziehung mit Todesstreifen, Teilung und Mauerbau hinweg geradezu zu einem Synonym geworden wie der Warschauer Herbst: West meets East and East meets West. Anlaß genug, um über seine Gestalt, seine Funktion, seine Bedeutung, aber auch über seine kulturelle Wirkung bis heute nachzudenken. |
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Musik-Kultur, Band 3 Hans Heinrich Eggebrecht |
Die hier veröffentlichten Texte Hans Heinrich Eggebrechts gehen auf Vorträge zurück, die er auf Einladung und zu verschiedenen Anlässen gehalten hat. Ihre faszinierende Wirkung erklärt sich zu einem erheblichen Teil aus der bewusst eingenommenen Ich-Haltung, die den Kontakt zu einem konkreten Gegenüber sucht und dieses Gegenüber zum Lesen, zur gedanklichen Auseinandersetzung ermutigt. Musikwissenschaftliches Denken, praktiziert hier den Diskurs, denjenigen, der den Leser auch jenseits von Fachgrenzen ernst nimmt, ihn anspricht und ihn dennoch mit seinen ihm eigenen musikalischen Erfahrungen respektiert. Einladend zudem sind die Texte deshalb, weil sie alle auch etwas über die Person Eggebrechts mitteilen, etwas von seinem persönlichen musikalischen Erfahrungen, und weil sie etwas wagen und sich nicht hinter nur schwer zugänglichen Begriffsbarrikaden verschanzen. |
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Musik-Kultur, Band 4 Michael Schramm |
Die Arbeit versucht, ausgehend von den biographischen Lebensumständen des Philologen Jahn, eine Rekonstruktion seines musikästhetischen Bildes. Dabei erfahren die vielfältigen Einflüsse bedeutender Persönlichkeiten, die seinen Lebensweg kreuzten, besondere Würdigung. Jahns Musikanschauung wird nach verschiedenen Aspekten untersucht. Neben seiner Auffassung vom musikalischen Kunstwerk, vom Genie oder von der künstlerischen Produktion wird seine Vorstellung von Gattungen, musikalischen Gattungsmitteln oder sein Denken über Komponisten ausgeleuchtet. Dieses Bild stellt die Grundlage für eine Untersuchung der seinerzeit weit beachteten Kritiken Jahns u.a. in den bekannten Leipziger Grenzboten dar, mit denen Jahn nachhaltig und wirkungsvoll in die Diskussion der musikalischen Fachwelt zu Beginnen der fünfziger Jahre des 19. Jahrhunderts für und wider Richard Wagner, Hector Berlioz oder Liszt eingriff. |
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| Musik-Kultur,
Band 5 Christian Kaden / Volker Kalisch (Hrsg.) Professionalismus in der Musik. Arbeitstagung in Verbindung mit dem Heinrich-Schütz-Haus Bad Köstritz vom 22. bis 25. August 1996 360 Seiten Essen 1999 ISBN 3-89206-875-5 Euro 35,-- |
Der Band vereinigt alle in Bad Köstritz zum Thema gehltenen Tagungsbeiträge. Er bietet einen repräsentativen Überblick über die Fülle der musikzoziologischen Zugänge zu einem der zentralen Themen des Musiklebens. Herausgarbeitet und gezeigt werden eine Vielfalt von Zusammhängen, die den Diskurs über Fachgrenzen hinweg am Laufen halten werden. |
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| Musik-Kultur,
Band 6 Volker Kalisch Ich bin doch selber ich. Spuren mystischer Frömmigkeit im geistigen Liedgut des 15. Jahrhunderts: Der Pfullingen Liederanhang 184 Seiten Essen 1999 ISBN 3-89206-959-X Euro 20,50 |
Das Buch wendet sich bestimmten kuturellen Erfahurungen und deren Verarbeitung in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts zu. Anhand einer schon immer als bedeutsam eingestuften, dafür aber nicht zugänglichen Quellenhandschrift untersucht der Autor kreative Umgangsformen mit alltagskulturellen Phänomenen, so wie sie sich Nonnen in einem weit von kulturellen Zentren gelegenen süddeutschen Kloster um 1470 / 1480 gestellt haben mögen. Aufgedeckt wird dabei eine sprachliche wie musikalische Lebendigkeit, die unser Bild von der grauen Alltäglichkeit öder Weltabgeschiedenheit nachdrücklich zu korrigieren vermag. |
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| Musik-Kultur, Band 7 |
Im Anschluß an den erfolgreichen Sammelband Professionalismus in der Musik legen die Herausgeber hier die zum Phänomen der Unterhaltung auf einer musiksoziologischen Fachtagung gehaltenen Referate vor. In den unterschiedlichen Arbeiten spiegelt sich diachronisch wie synchronisch die Bandbreite wieder, in der uns Unterhaltung in artifizieller wie non-artifizieller, in traditioneller wie alltägliche Musik gegenübertritt. Die zum Sammelband vereinten Arbeiten wollen dabei anregen, jenseits gezogener Gattungs- und Fachgrenzen nach einer für die Musik konstituiven Dimension zu fragen. |
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| Musik-Kultur, Band
8 |
Die Kultur des
klassischen Musizierens sieht sich in der Mediengesellschaft bislang ungekannten
Schwierigkeiten gegenüber. Gesellschaftliche und mediale Rahmenbedingungen
verändern sich rapide und scheinen diejenigen Strukturen hinter sich
zu lassen, aus denen auch die Musikpädagogik ihre Begründung
erfuhr. Dieses Buch widmet sich am Beispiel des Spiels auf Tasteninstrumenten (Clavieren) den fundamentalen Einflüssen von Medien auf den Umgang mit Musik. Dabei wird zunächst eine ausführliche Darstellung der Geschichte des Klavierspiels und -unterrichts seit C. Ph. E. Bach gegeben - unter besonderer Berücksichtigung des jeweiligen Medienumfelds. Nach einer Analyse der heutigen Mediensituation ergeben sich schließlich Perspektiven, wie eine neue Musikpädagogik aktuellen und künftigen Herausforderungen des Medienzeitalters gegenüber treten könnte. |
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| Musik-Kultur, Band 9 |
Unter dem Leittitel „Musik und Urbanität“ legen die Herausgeber erneut einen Band vor, der unter musiksoziologischer
Fragestellung sinnstiftende Horizonte in der musikwissenschaftlichen Forschung
aufreißt. Die Sammlung der Einzelbeiträge stellt Musik in neue phänomenologische Zusammenhänge und formuliert somit ein andersartig gewichtetes Feld möglicher Denkansätze. |
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| Musik-Kultur, Band 10 |
J. S. Bachs Wohltemperiertes Klavier stiftet
aus sich heraus eine Fülle von Entdeckungsmöglichkeiten, von
denen wesentliche in diesem Band aufgedeckt, herausgearbeitet und diskutiert
werden. Die im Band versammelten unterschiedlich ansetzenden Beiträge
von vier Musikwissenschaftlern werfen dabei Perspektiven auf, die in ihrer
jeweiligen Fokussierung Idee und Konkretion des Kompendiums Wohltemperiertes
Klavier aufscheinen lassen wollen |
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| Musik-Kultur, Band 11 |
Unter dem Motto Werk-Welten/Werk-Grenzen fokussiert
dieser Sammelband die interdiziplinäre Auseinandersetzung mit der
Synästhesie in der Musik und mit der Wahrnehmung von Musik überhaupt.
Es werden neue Zugangsweisen zu diesem Themenkreis aufgeworfen, in den
sich Musikwissenschaft gerade heute „medial“ einzubringen sucht. |
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Musik-Kultur, Band 12 |
Diese Arbeit versucht, ausgehend von den frühsten
politischen Planungen der sog. deutschen Wiederbewaffnung ab 1950 bis zur
derzeitigen Ausformung, den Weg des Militärmusikdienstes der Bundeswehr
nachzuzeichnen. Herausgearbeitet wird dabei der Wandel in den Musikauffassungen
unterschiedlicher deutscher Streitkräfte, die in einem Beziehungsgeflecht
zwischen politisch-militärischer
Führung, einer auf sie reagierenden Öffentlichkeit und der Militärmusik
selbst, entstanden und auch weiterhin generiert werden. Die deutsche Militärmusik
und der sie mit begründende und stabilisierende Musikbegriff wird dabei
erstmalig als ein sich historisch und zeitbedingt dynamisch wandelndes Ereignisfeld
beschrieben. Sichtbar werden so auch die Auswirkungen, die die tief greifenden
politischen Systemwechsel vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die jüngste
deutsche Vergangenheit – die deutsche Wiedervereinigung – für
die jeweiligen Militärorganisationen und ihre Militärmusiken mit sich
brachten. Nach einer umfangreichen Analyse der Genese des Militärmusikdienstes der Bundeswehr bis in die Gegenwart, bei dem auch Militär- und Blasmusik in der NVA bzw. der DDR ihre ausgiebige Berücksichtigung finden, analysiert der Autor die gegenwärtige Situation des Militärmusikdienstes, um dann abschließend zur militärmusikalischen Zukunft der in einer Dauerreform befindlichen Bundeswehr, von der Armee der Einheit zu einer Armee im Einsatz mit globaler Aufgabenzuweisung, Stellung zu nehmen. Die Fülle von Informationen des Textbandes ergänzt ein zweiter Band – beigegeben als CD-Rom, mit vielen erstmalig gezeigten Dokumenten, Bildern, Noten und Tondokumenten – zu einer detaillierten Gesamtdarstellung. |
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