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Tagungsband 2003
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Seit dem 11. September 2001 hat die Frequenz, Komplexität und Internationalität terroristischer Anschläge dramatisch zugenommen. Die Zellen des modernen Terrorismus sind fast über die ganze Welt verteilt, vereinigt durch gemeinsame Ideologien. Das Zusammenfallen dieser konstituierenden Elemente ergibt ein einzigartiges Bedrohungspotenzial und macht eine effiziente Bekämpfung sowie innovative Denkansätze und Handlungsparameter erforderlich.

Daher ist es das zentrale Thema der zweiten internationalen Sicherheitskonferenz, das Phänomen des modernen Terrorismus sowie mögliche Gegenmaßnahmen international und interdisziplinär zu diskutieren:

  • Auf welchen Quellen, Ursachen und Motiven beruht der moderne Terrorismus?

  • Wie ist der moderne Terrorismus strukturiert und organisiert?

  • Wie tragen die modernen Informationstechnologien zur Stärke und Redundanz der terroristischen Gruppen bei?

  • Welche technischen, politischen und kulturellen Präventions- und Lösungsansätze sind vorhanden und wie effizient sind diese?

  • Wie kann das notwendige Wissensmanagement, die Vernetzung von Behörden und Sicherheitsdiensten sowie die Weiterentwicklung der Sicherheitstechnologie erreicht werden?

  • Wie reagieren lokale Sicherheitsbehörden und Rettungsdienste auf mögliche Großschadensereignisse?

  • Wie können sich Wirtschaftsunternehmen auf die neue Bedrohung einstellen und welche Rahmenbedingungen muss der Staat für die Wirtschaft im Hinblick auf ihre globalen Aktivitäten schaffen?

Diese und andere Fragen werden von Regierungsvertretern und Diplomaten, Wissenschaftlern und Führungskräften der Wirtschaft aus Deutschland, der EU, Amerika, Israel und Russland diskutiert – mit dem Ziel, Lösungsansätze zu erarbeiten.

Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Alle Vorträge werden simultan übersetzt.

Die erste Sicherheitskonferenz fand am 7. und 8. Oktober 2003 in Düsseldorf statt; Veranstalter waren die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und die Bundesakademie für Sicherheitspolitik, Bonn/Berlin. Das Programm der letztjährigen Tagung finden Sie unter www.uni-duesseldorf.de/ncs2003

Kurzprofil der Veranstalter

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ist das Schwergewicht des Wissenschaftsstandorts Düsseldorf. Gegen den bundesweiten Trend, der von Kürzungen und Rückgang bestimmt ist, hat sich die Universität durch den Zuwachs zweier Fakultäten zur Volluniversität entwickeln können und besteht aus folgenden Fakultäten mit insgesamt ca. 18.000 Studierenden:

  • Juristische Fakultät
  • Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
  • Philosophische Fakultät
  • Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
  • Medizinische Fakultät

Der Deutsche Städtetag ist der größte kommunale Spitzenverband in Deutschland. Er vertritt die Interessen aller kreisfreien und der meisten kreisangehörigen Städte. In ihm haben sich über 5.500 Städte und Gemeinden mit insgesamt 51 Millionen Einwohnern zusammengeschlossen.

Die Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft e.V. (ASW) ist eine Zentralorganisation der Wirtschaft in Sicherheitsfragen und wurde von Spitzenverbänden der Wirtschaft und von den Landesverbänden für Sicherheit in der Wirtschaft gegründet. Sie vertritt die Sicherheitsbelange der gewerblichen Wirtschaft gegenüber Politik und Verwaltung und fördert gleichzeitig auch die aktive Zusammenarbeit zwischen Organisationen der gewerblichen Wirtschaft und dem Staat.

Das International Policy Institute for Counter-Terrorism (ICT) im Interdisciplinary Center Herzliya, Israel, entwickelt als Forschungsinstitut und Think Tank innovative Lösungen zur Abwehr des internationalen Terrorismus.

Der Arbeitskreis Schutz von Infrastrukturen (AKSIS) hat das Ziel, Abhängigkeiten der Sparten wie Verkehr, Energieversorgung, Banken - und Finanzwesen, Telekommunikation, Sicherheitsdienste und -organisationen, sensitive Wirtschaftsunternehmen und öffentliche Verwaltung von der Informationstechnik und deren Wechselbeziehungen untereinander zu analysieren, darzustellen und Maßnahmen zur Prävention und Reaktion sowie zum übergreifenden Sicherheitsmanagement zu erarbeiten.