18.10.17 15:08

Realität oder reine Fiktion: Düsseldorfer Rechtsmedizinerinnen und Kriminalbeamte sezieren den Kölner Tatort

Von: Stefan Dreising

8. Forensische Nacht fragt: Wie gut arbeiten die Ermittler Ballauf/Schenk und Rechtsmediziner Dr. Roth?/ Benefizveranstaltung zugunsten des Projektes „Extra für Kinder“ der Frauenberatungsstelle Düsseldorf/ Starker Andrang auf die Tickets

In Köln wird eine Leiche gefunden. Neben den Hauptkommissaren Max Ballauf und Freddy Schenk sind auch Rechtmediziner Dr. Joseph Roth und die Kriminaltechnik vor Ort, um sich einen ersten Eindruck von der Leiche zu verschaffen. Genaue Angaben zu Todesart und Zeitpunkt des Todes können aber erst nach einer gründlichen Obduktion in der Rechtsmedizin gemacht werden. So oder so ähnlich beginnen die meisten Tatort-Folgen aus Köln. Doch wie realistisch ist die Darstellung der Arbeit des Ermittlerduos und des Rechtmediziners? Die achte Ausgabe der Forensischen Nacht des Rotary Clubs Kaiserpfalz in Zusammenarbeit mit dem Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Düsseldorf am Samstag, 25. November 2017, beschäftigt sich genau mit dieser Frage. Echte Düsseldorfer Rechtmedizinerinnen und Kriminalbeamte geben Einblicke in ihre Arbeit und fragen: Wie gut arbeiten die Ermittler Ballauf/Schenk und Rechtmediziner Dr. Roth?

Was hat die Vorgehensweise der fiktiven Kriminalpolizisten und Rechtmediziner mit der Realität zu tun? Wie wären die dargestellten Tötungsdelikte in der Düsseldorfer Realität geklärt worden und wie genau wären reale Rechtsmediziner und Kriminalpolizeibeamte in Düsseldorf vorgegangen? Um diese Fragen zu klären, schauen die echten Düsseldorfer Rechtsmedizinerinnen und Ermittler dem Team um Ballauf und Schenk in ausgewählten Filmsequenzen auf die Finger. Dabei erzählen sie von ihrer Arbeit und ermöglichen so Einblicke in das tatsächliche Berufsleben von Rechtsmedizinern und der Kriminalpolizei. So viel sei verraten: Die Düsseldorfer haben bei den Kölner Fernseh-Kollegen einige Fehler entdeckt…

Vor Ort sein werden Prof. Dr. Stefanie Ritz-Timme, Direktorin des Instituts für Rechtsmedizin, und ihre Mitarbeiterin Dr. Britta Gahr sowie Kriminalhauptkommissar Udo Moll (Kriminalpolizei Düsseldorf) und der Erste Kriminalhauptkommissar Andreas Fritsch (Kriminaltechnische Untersuchung/KTU Polizeipräsidium Düsseldorf). Unterstützt werden sie von Simone Klostermann (Gesang) sowie Thomas Möller am Klavier. Durch den Abend führt Annette Bosetti von der Rheinischen Post.

Die Forensische Nacht ist eine Benefizveranstaltung des Rotary Clubs Düsseldorf-Kaiserpfalz. Der erwartete Überschuss aus der Veranstaltung und etwaige weitere Spenden werden der Frauenberatungsstelle Düsseldorf für das Projekt „EXTRA FÜR KINDER“ zufließen, das erst durch diese Veranstaltung ermöglicht wird. Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.westticket.de.

8. Forensische Nacht, 25.11.2017, Einlass 18.30 Uhr, Hörsaal 13A der MNR-Klinik, Universitätsklinikum Düsseldorf, Moorenstr. 5, 40225 Düsseldorf

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