16.05.18 14:07

Netzwerk mit über 400 Kliniken aus Deutschland und der Schweiz gibt aktuellen Überblick

Mehr Transparenz: Uniklinik Düsseldorf beteiligt sich erneut an der „Initiative Qualitätsmedizin“

Von: Stefan Dreising

Welches Krankenhaus ist das Beste für mich oder meine Angehörigen? Neben der Beratung durch den Hausarzt ist für diese Frage die eigene Recherche für viele Patienten enorm wichtig. Das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) beteiligt sich daher an der „Initiative Qualitätsmedizin“. Bereits seit 2014 ist das größte Krankenhaus der NRW-Landeshauptstadt Mitglied des internationalen Netzwerkes. Insgesamt beteiligen sich über 400 Kliniken aus Deutschland und der Schweiz, um das Thema „Qualität im Krankenhaus“ transparent darzustellen.

Das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) beteiligt sich an der „Initiative Qualitätsmedizin“. (Foto: UKD)

„Durch die Teilnahme an der Qualitätsinitiative können wir unsere Qualität in der Patientenversorgung kontinuierlich weiter ausbauen“, ist Prof. Dr. Ralf Wasmuth überzeugt: „Mit der gemeinsamen Veröffentlichung leisten die teilnehmenden Kliniken einen wichtigen Beitrag für mehr Transparenz auf diesem Gebiet. Gleichzeitig verändert der Umgang mit den Qualitätsdaten auch die Kultur in den Kliniken und ist eine große Chance, die Versorgung immer weiter zu verbessern.“ Auch in diesem Jahr bestätigt die Auswertung erneut die sehr gute Behandlungsqualität am UKD.

Wie in den Vorjahren vertieft das UKD in 2018 die Bewertung der Behandlungsqualität durch ein IQM Peer Review. Das Peer Review ist ein originär ärztliches und freiwilliges Qualitätssicherungsverfahren, das auf den kollegialen Austausch fokussiert ist. Vor Ort erfolgt in einer Selbst- und Fremdbewertung die strukturierte Analyse der Behandlungsprozesse anhand ausgewählter Fälle. Das UKD verfolgt damit das Ziel eines kontinuierlichen internen Verbesserungsprozesses auf der Basis einer offenen Lern- und Sicherheitskultur.

Über 250 Kennzahlen, etwa zur Menge von Eingriffen, zu Verfahren und Ergebnissen für mehr als 50 relevante Krankheitsgruppen werden durch die „Initiative Qualitätsmedizin“ mit Durchschnitts- und Referenzwerten verglichen. Damit geht IQM mit seinen Mitgliedskrankenhäusern freiwillig weit über die bestehenden gesetzlichen Anforderungen zur Qualitätssicherung hinaus.

Das Netzwerk steht allen Kliniken offen, unabhängig von der Trägerschaft. Ganz bewusst wurde darauf verzichtet, die Ergebnisse in Form eines Rankings zu veröffentlichen.

Mehr Informationen und eine Übersicht zu den Qualitätsdaten unter:

www.initiative-qualitaetsmedizin.de

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