21.04.17 12:54

Eltern mit ängstlichen Kindern für psychotherapeutische Studie gesucht

Ängste verstehen und überwinden

Von: Redaktion / A.C.

Wenn das eigene Kind nicht zur Schule gehen möchte, nicht allein mit Freunden spielt oder kaum ein Wort zu anderen Kindern sagen kann, fühlen sich Eltern oft hilflos. Um Kindern altersgerecht und individuell zu helfen, ihre Ängste abzubauen, ist eine Psychotherapie oft sehr hilfreich. Die Abteilung für Klinische Psychologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) sucht für eine Studie zu diesem Thema Eltern mit Kindern, die unter Trennungsangst oder sozialer Ängstlichkeit leiden, um an einer Kurzzeit-Psychotherapie teilzunehmen.

Zeichnung: Jenny Hampel

Als Standardmethode für die Behandlung von Angststörungen gilt die klassische Verhaltenstherapie. Eine Weiterentwicklung dieser Therapie ist die sogenannte Schematherapie, zu der im Kindesalter noch keine wissenschaftlichen Untersuchungen vorliegen. Die Abteilung für Klinische Psychologie der HHU möchte die Effektivität und Akzeptanz dieser Therapieform wissenschaftlich untersuchen.

Hierzu werden Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren gesucht, die Symptome einer Trennungsangst oder sozialen Ängstlichkeit zeigen. Die Behandlung selbst findet in Praxen von kooperierenden approbierten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -therapeuten statt. Um die Ergebnisse mit der Standardmethode der Verhaltenstherapie vergleichen zu können, erhalten 50 Prozent der teilnehmenden Kinder und Eltern per Zufall eine verhaltenstherapeutische, die übrigen 50 Prozent eine schematherapeutische Behandlung.

Interessierte Eltern sind eingeladen, sich über die Webseite

www.ängste-verstehen-und-überwinden.de

zu informieren.

Kontakt

Dr. Christof Loose
Institut für Experimentelle Psychologie – Abteilung für Klinische Psychologie
Telefon: 0211/81-12272
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