FAQ - die häufigsten Fragen
Betrifft die PCB-Problematik nur die Gebäude 23.00?
Alle Gebäude, die bis 1989 errichtet wurden, können theoretisch belastet sein. In der Vergangenheit wurden auch in anderen Gebäuden der HHU erhöhte Werte gemessen, die jedoch nie den
Interventionswert erreichten. Die jetzt stattfindenden Messungen werden den gesamten Campus umfassen.
Seit wann weiß die HHU von der PCB-Belastung?
Bereits Ende der 1990er Jahre wurden Messungen vorgenommen und Mitarbeiter und Studierende über die Ergebnisse informiert. Seither wurden immer wieder Messungen vorgenommen, deren Ergebnisse die vorliegenden Resultate bestätigten. Sukzessive wurden im Rahmen geplanter Sanierungen seither belastete Materialien entfernt.
Haben die Modernisierung der Hörsäle 3A-D und die PCB-Belastung miteinander zu tun?
Die bisher vorliegenden Erkenntnisse zeigen, dass die Hörsäle vergleichsweise wenig belastet sind. Die Modernisierung schließt aber wie bei bisherigen Baumaßnahmen eine PCB-Sanierung ein.
Bis wann liegen konkrete Ergebnisse vor?
Für den Bereich der Gebäude 23.00 werden die Ergebnisse nebst Gutachten und Maßnahmeplan auf der Infoveranstaltung am 10.02.2012 vorgestellt. Parallel werden die Informationen auch Online verfügbar gemacht.
Kann in meinem Raum auch gemessen werden?
Das Netz der Messpunkte wurde nach der für Schadstoffmessungen gültigen Norm festgelegt. Rund 25 Prozent der Räume wurde so abgedeckt. Dieses Vorgehen reicht aus, um ein aussagekräftiges Bild der Situation zu erhalten aus dem dann Maßnahmen zur Reduktion der PCB-Belastung abgeleitet werden können. Diese Maßnahmen werden dann in allen baulich vergleichbaren Räumen umgesetzt – unabhängig davon, ob in diesem Raum eine Messung stattgefunden hat oder nicht. Im Anschluss an eine solche Maßnahme wird zur Dokumentation eine Messung in jedem behandelten Raum stattfinden („Freimessung“).
Welche kurzfristigen Maßnahmen werden nach den Messungen in den Gebäuden 23 durchgeführt?
Unabhängig davon, dass die überwiegende Anzahl der gemessenen Räume keine Sofortmaßnahmen erfordern, hat der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) entschieden, kurzfristig Maßnahmen zur Reduzierung der Raumluftwerte umzusetzen. Dabei werden alle maßgeblichen Primärquellen wie Deckenplatten und Fugenmassen entfernt, unabhängig davon, ob in dem speziellen Raum eine Messung durchgeführt wurde oder nicht.
Im Anschluss an die Entfernung der Primärquellen wird der BLB NRW in jedem behandelten Raum zur Dokumentation eine Messung durchführen („Freimessung“).
Wie und wann werden Messungen und Maßnahmen auf andere Gebäude auf dem Campus ausgeweitet?
Nach der Bestandsaufnahme in den Gebäuden 23.00 werden die Messungen auch auf alle Gebäude auf dem Campus ausgeweitet, die über eine ähnliche Bausubstanz verfügen. Geplant ist dies für den Sommer 2012.
Weitergehende Informationen hierzu sind in der Präsentation des BLB NRW im Rahmen der Informationsveranstaltung vom 10.02.2012 beschrieben:
zum pdf-Dokument.
Was kann ich tun, um meine Belastung zu senken?
Lüften Sie regelmäßig! Als Präventive Maßnahme haben unsere Experten eine regelmäßige Lüftung empfohlen. Eine Anleitung finden Sie
hier.
Damit bei eventuellen Messungen unverfälschte Werte bestehen, werden sich die Experten bei Bedarf mit Ihnen persönlich besprechen.
Besonders Gefährdete (
Schwangere und Immungeschwächte) und Besorgte nehmen bitte Kontakt mit dem
Betriebsärztlichen Dienst auf.
Wenn Ergebnisse der Messungen vorliegen, wird es auf die Belastung abgestimmte weitere Handlungsempfehlungen geben.


