Gründerstiftung-Stipendiatinnen und Stipendiaten besuchen QIAGEN
QIAGEN-Mitgründer und Stifter Prof. Dr. Detlev Riesner und seine Frau, die Botschafterin für Stipendien an der HHU, PD Dr. Hannelore Riesner, zeigten den Stipendiatinnen und Stipendiaten der „Gründerstiftung“ die erfolgreiche Ausgründung QIAGEN der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU).

Im Gespräch: Stifter Prof. Dr. Detlev Riesner (Mitte) und Stipendiaten der Gründerstiftung. Der Besuch bei QIAGEN führte sie an die Grundlage auf der Ihre Förderung aufbaut.
14.Oktober 2011 – „Zurück zu den Wurzeln“ – Auf Einladung des QIAGEN-Gründers und Stifters Prof. Dr. Detlev Riesner und seiner Frau, der Botschafterin für Stipendien an der HHU, PD Dr. Hannelore Riesner, besuchten rund 80 aktuelle und ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten der „Gründerstiftung“ das Biotech-Unternehmen QIAGEN in Hilden. Bei Führungen durch Labore und Produktionsstätten wurde erlebbar, wie dynamisch sich eine Idee zu einem bedeutenden Unternehmen entwickeln kann. Es entstand ein reger persönlicher Austausch zwischen den Stipendiaten und dem Stifter. Die Stiftungsidee wurde so erlebbar und die Grundlage für ein dauerhaftes Netz zwischen allen Beteiligten geschaffen. Die Bedeutung der Stiftung für die HHU, aber auch der wissenschaftlichen Zusammenarbeit der Universität mit QIAGEN hoben der Rektor der HHU Prof. Dr. Dr. H. Michael Piper und auch der Vorstandsvorsitzende von QIAGEN Peer M. Schatz gleichermaßen hervor.
Die von den Gründern von QIAGEN ins leben gerufene „Gründerstiftung“ ist von essentieller Bedeutung für die Entwicklung von Forschung und Wissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU). In erster Linie profitieren vom Engagement der Stiftung junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Seit der Gründung der Stiftung 1998 sind im Rahmen der Stipendienförderung der Stiftung rund 100 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in die Lage versetzt worden, ihre Promotionsprojekte zu realisieren. Bis heute hat die Stiftung 6,7 Mio. Euro ausgeschüttet.
Die Stiftung trägt den sich verändernden Rahmenbedingungen an den Hochschulen Rechnung: Während früher das direkt vergebene Stipendium im Vordergrund stand, ermöglicht sie heute strukturierte Programme in Form von Graduiertenschulen oder -kollegien. Weitere Förderungsmaßnahmen erstrecken sich auf institutionelle und technische Unterstützung an der HHU. Darüber hinaus steuert die Gründerstiftung erhebliche Mittel zu bundes- und landesweiten Stipendienprogrammen bei.
So leistet die Gründerstiftung aktuell einen grundlegenden Beitrag zur langfristigen Finanzierung eines Lehrstuhls für Finance mit dem Schwerpunkt Gründungs- und Wachstumsfinanzierung – kurz: „Entrepreneurship-Stiftungsprofessur“. Die Professur steht im Mittelpunkt des neu gegründeten Entrepreneur Center an der HHU, das das Gründungspotential an der Universität bündeln und verstärken wird. Die Maßnahme hat sich bereits als überaus nachhaltig erwiesen: Die HHU konnte sich somit in der letzten Runde des bundesweiten Wettbewerbs „EXIST Gründungskultur – Die Gründerhochschule“, einem Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zur Gründungsprofilierung von Hochschulen, mit ihrem Konzept durchsetzen. Die HHU gehört damit zu den zehn besten Gründerhochschulen Deutschlands. Als solche wird sie ab dem Herbst 2011 über voraussichtlich fünf Jahre Fördermittel in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro erhalten, um ihr Konzept „HHU – die Gründeruniversität. Gründungsförderung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf“ auf breite Ebene verwirklichen zu können.


