"Chancen nutzen" Stipendienprogramm: Get-together bei der Deutschen Bank
Im großen Sitzungssaal der Deutschen Bank AG auf der Königsallee in Düsseldorf wurde am 05.09.2011 ein Treffen der „Chancen nutzen“ Stipendiatinnen und Stipendiaten der Ralf und Uschi Kutscheit-Stiftung abgehalten. Das Augenmerk der Veranstaltung lag auf dem gegenseitigen Kennenlernen und den Vorträgen ausgewählter Stipendiatinnen und Stipendiaten.

Beim Get-together: Stipendiatinnen und Stipendiaten, Mitglieder des Stiftungsvorstands und Vertreter der HHU (Foto: Clemens Hess).
Nach der Begrüßung durch Dr. Heiner Leberling, Vorsitzender des Vorstandes der Ralf und Uschi Kutscheit-Stiftung und Prof. Dr. Dr. H. Michael Piper, Rektor der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), begann das „Get-together“.
Unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich von Alemann, Prorektor der HHU, stellten sich zunächst die Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Mitglieder des Stiftungsvorstandes (u.a. Dr. Heiner Leberling, Richard Roth und Dietmar Denkler) einander vor. Dabei erhielten die Stifter wertvolle Einblicke in Erfahrungen, Motivationen und Erleichterungen im Studienalltag der Stipendiatinnen und Stipendiaten durch das „Chancen nutzen“ Stipendium.
Im Rahmen der darauffolgenden Beiträge präsentierte dann Melina Marie Wachtling, Stipendiatin der Ralf und Uschi Kutscheit-Stiftung und Studentin der Medienkulturanalyse, Ihren Vortrag „Die sozialkulturelle Relevanz des Körpers in der Gegenwart –Körperkonzept(e), Körpermodifikationen, Körperinszenierungen“. Dabei berichtete sie über Phänomene der Körperwahrnehmung in der Spätmoderne.
Einen Vortrag über die „Einführung in Ad-hoc Sensornetzwerke“ stellte Informatikstudent Stefan Hoffmann vor. Dabei erläuterte er anschaulich die Funktionen und Anwendungsgebiete der Vernetzung aus Sensorknoten. Mathematikstudent Tobias Tietz entführte die interessierten Zuhörer in die Welt der „Komplexen Zahlen“. Der Schwerpunkt seines Vortrages lag auf der anschaulichen Darstellung der mathematischen Thesen um die imaginäre Zahl i und die Mandelbrotmenge. Das „Auffinden antibakterieller Strukturklassen und deren Notwendigkeit in Zukunft auch im Zusammenhang mit dem EHEC-Erreger“ war das Thema von Chemiestudent Sven Hildebrandt. Im Kern beschäftigte sich der Vortrag mit der Notwendigkeit neuer antibakterieller Wirkstoffe.
Über alle Vorträge wurde jeweils konstruktiv und inhaltsreich diskutiert. Die Stifter zeigten sich begeistert von der Vielfältigkeit der Präsentationen. Dies spiegelt sich auch in dem breit gefächerten Spektrum der durch die Ralf und Uschi Kutscheit-Stiftung geförderten Studiengänge wieder. Ein Stipendium wurde je an eine Studentin bzw. einen Studenten der Betriebswirtschaftslehre, der Chemie, der Germanistik, der Informatik, der Mathematik, der Medienkulturanalyse und der Medizin, sowie vier Stipendien wurden an Rechtswissenschaftlerinnen und Rechtswissenschaftler vergeben.
Zum Abschluss der Veranstaltung kündigten die Stifter eine Verdoppelung Ihres Engagements im „Chancen nutzen“ Programm auf 20 Stipendien an. Das HHU „Chancen nutzen“- Stipendienprogramm wird vom Land gefördert und unterstützt besonders leistungsstarke und engagierte Studierende. Ab dem kommenden WS 2011/12 übernimmt die Universität auch ein Kontingent der so genannten „Deutschlandstipendien“.
Das besondere Kennzeichen des „Chancen nutzen“-Stipendienprogramms ist der direkte Kontakt zwischen Stiftern und Stipendiaten und eine damit verbundenen Nähe zur Praxis. Noch bis zum 1. Oktober 2011 haben externe Partner die Möglichkeit, eines oder gerne auch mehrere dieser Stipendien zu übernehmen und Mitglieder des exklusiven Stifterkreises zu werden.
Weitere Informationen:
Janine Janus, Stabsstelle Stipendien (HHU), Tel. 0211 - 811 5915


