Akkreditierung-Reakkreditierung

Der Lehrbetrieb eines neuen Studienganges darf erst aufgenommen werden, nachdem eine Akkreditierung durch eine unabhängige Akkreditierungsagentur, welche wiederum vom Akkreditierungsrat beauftragt sind, erteilt wurde. Dafür muss die Hochschule eine umfangreiche Dokumentation des einzurichtenden Studiengangs vorlegen. Weiterhin besucht eine Gutachtergruppe die Universität. Dabei macht sie sich vor Ort ein Bild von der geplanten Lehrsituation, spricht mit der Hochschulleitung, Lehrenden und den Studierenden und besichtigt die Räumlichkeiten.

Die Akkreditierung ist befristet. Nach Ablauf der Frist muss jeder Studiengang erneut eine Reakkreditierung durchlaufen. Grundsätzlich unterscheidet sich dieses Verfahren nicht von dem der Erstakkreditierung. Es werden aber zusätzlich statistische Daten (Workloaderhebungen, Abschlussarbeiten, Daten über Studierende) sowie die Evaluationsergebnisse erfasst und ausgewertet.

Alle Akkreditierungsanträge werden innerhalb der Universität mit dem zuständigen Prorektorat für Studienqualität und Personalmanagement abgestimmt. Bei neuen Studiengängen ist das Konzept vorab im Rektorat sowie in der Studienkommission zur Genehmigung vorzustellen. Ausführliche Informationen zum Ablauf des Akkreditierungsverfahrens und zur Erstellung der Antragsunterlagen finden sich im Leitfaden für (Re-) Akkreditierung.

Die Heinrich-Heine-Universität gehört zu den Mitgliedshochschulen der Akkreditierungsagentur AQAS.

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Akkreditierung

Linda Schatte

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