06.07.17 11:19

Podiumsdiskussion

„Womit kann der Comic sich beschäftigen?“

Von: Redaktion / V.M.

Comics und Graphic Novels, Mangas und Bandes Dessinées ‒ die Vielfalt graphischer Texte ist groß, und schon längst ist der Comic kein Medium mehr, das sich nur an Kinder und Jugendliche richtet. Doch was kann der Comic darstellen? Was vielleicht nicht? Wofür eignet er sich besonders? Diese Fragen stehen im Fokus bei einer Podiumsdiskussion am 12. Juli um 18.30 Uhr im Haus der Universität.

Ob Jasques Tardis Werk zum Ersten Weltkrieg, Will Eisners sozialkritische Erzählungen zum Leben in New York City oder auto-/biographische Werke wie Alison Bechdels Fun Home und Art Spiegelmans Maus, der Comic ist schon lange erwachsen geworden und beschäftigt sich wie reintextliche Literatur mit wichtigen und schwerwiegenden Fragen des Lebens.

Es diskutieren:

Nina Mahrt

Nach einem Magisterstudium der Germanistik und der Bibliotheks- und Informationswissenschaften an der Universität Koblenz-Landau, promovierte Nina Mahrt im Fach Germanistik (Bereich Linguistik) zum Thema „Die Darstellung realer Kriege in Comics“. Die Dissertation erschien 2016 bei Peter Lang (Frankfurt/M.) in Buchform. Sie ist derzeit Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Graduiertenzentrum der Hochschule Koblenz.

Andreas Platthaus

Andreas Platthaus ist dort verantwortlicher Redakteur bei der FAZ für Literatur und literarisches Leben. Neben dieser Tätigkeit engagiert er sich bei den Donaldisten, deren Ehrenmitglied er seit 2007 ist. Seit 1998 erschienen mehrere Bücher, darunter die Biographie „Alfred Herrhausen – Eine deutsche Karriere“ (2006), der Roman „Freispiel“ (2009) und 2013 seine historische Studie „1813 – Die Völkerschlacht und das Ende der alten Welt“.

 

Simon Schwartz

Simon Schwartz studierte Illustration an der HAW Hamburg, wo er mit seinem Debüt drüben! diplomierte. Das Buch erhielt wurde 2010 mit dem ICOM Independent Comic Preis in der Kategorie „Herausragendes Szenario“ ausgezeichnet und für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010 nominiert. Seine Graphic Novel Packeis wurde mit dem Max-und-Moritz-Preis 2012 als bester deutscher Comic ausgezeichnet. Simon Schwartz' Comics und Illustrationen erscheinen regelmäßig in diversen Zeitungen und Magazinen, u. a. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Der Freitag, GEOlino und Die Zeit. Aus einer für den Freitag gezeichneten Serie über merkwürdige Biografien entstand das 2014 im avant-verlag erschienene Buch Vita Obscura.

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