Unternehmenskultur eindrucksvoll erlebt
Stipendiatentreffen bei der ARAG am 15. Februar 2011
Im exklusiven Vorstands-Sitzungssaal des Düsseldorfer ARAG-Towers kamen am 15.02.2011 zehn Stipendiatinnen und Stipendiaten mit hochrangigen Vertretern der ARAG zu einem ersten Austausch zusammen.

"Wissenschaft trifft Praxis": Stipendiaten, Vertreter der Heinrich-Heine-Universität mit Rektor Prof. Dr. Piper und Prorektor Prof. Dr. von Alemann sowie Vertreter der ARAG mit Vorstandsvorsitzendem Dr. Paul-Otto Faßbender. (Foto: ARAG).
Dr. Paul-Otto Fassbender, Vorstandsvorsitzender der ARAG Allgemeine Rechtsschutz-Versicherungs-AG, begrüßte die Studierenden sowie die Vertreter der Heinrich-Heine-Universität, Rektor Professor Dr. Dr. Piper und Prorektor Professor Dr. Ulrich von Alemann. Die ARAG, so Dr. Fassbender, verbinde mit dem Stipendienprogramm gleichermaßen gesellschaftliche Verantwortung wie das Interesse, mit künftigen Absolventinnen und Absolventen in einen vertieften Kontakt zu kommen. Rektor Prof. Dr. Piper bedankte sich für die erwiesene Gastfreundschaft und hob hervor, dass die ARAG der Universität in vielfältiger Weise verbunden sei – so eben auch in der Nachwuchsförderung. Hierbei sei für die Studierenden neben materieller Unterstützung insbesondere die Verbindung von Wissenschaft und Praxis von Bedeutung. Das NRW-Stipendienprogramm „Chancen nutzen“ fördere genau dies und werde daher zu Recht als ein Erfolgsmodell angesehen und künftig auf Bundesebene erweitert.
Nach einer durch den Rektor moderierten Vorstellungsrunde der Stipendiaten, berichten die Studierenden aus der Praxis: Der Informatikstudent Nhan-Tam Nguyen hielt einen kurzen Vortrag zur „Multiage Resource Allocation“ mit der Erforschung der Systematik von Multi-Agenten Systemen in Bezug auf die Performance der Systeme im Verhältnis zu dem egoistischen Handeln der einzelnen Agenten. Fabia Högden, Studentin der Psychologie, berichtete aus ihrem Forschungspraktikum zum Thema „TSST – Test im Assessmentcenter.“ Der Re Social Stress Test wird auch im Assessment-Verfahren der ARAG angewendet. Im Anschluss stellte sich die ARAG selbst vor. Klaus Heiermann, Leiter der Hauptabteilung Konzernkommunikation der ARAG, gab einen beeindruckenden Überblick über die Unternehmensfelder und -grundsätze des weit über den Rechtschutz hinaus agierenden Versicherungsunternehmens ARAG. Von besonderem Stellenwert ist dabei in vielerlei Beziehung, dass die ARAG in ihrer 75jährigen Geschichte bis heute als Familienunternehmen geführt wird.
Nachfolgend schilderten mit Frau Kathrin Smeja und Herrn Jens Gerresheim zwei jüngere Mitarbeiter des gehobenen Managements den Studierenden praxisnah die Vielfalt potenzieller Karrieremöglichkeiten in einem so vielseitig ausgerichteten Konzern wie der ARAG. Dr. Werenfried Wendler, Hauptabteilungsleiter der Human Resources, und Joachim Sixt, Leiter Internationales Recht, informierten die Stipendiatinnen und Stipendiaten über Perspektiven einer vertieften Kommunikation zwischen ihnen und dem Konzern. So wird in den nächsten Monaten eine Folgeveranstaltung zu Themenbereichen aus dem Versicherungswesen initiiert, die auch anderen Stipendiaten des Stipendienprogramms offen steht. Ansprechpartnerin für die Stipendiaten bezüglich geplanter Praktika ist Frau Susanne Mai, Fachreferentin Human Resources.
Rektor Piper und Prorektor von Alemann zollten dem Veranstalter Dank und Anerkennung für die Unterstützung, die sie ihren Stipendiaten zuteil werden ließen und äußerten den Wunsch nach einer kontinuierlichen und vertieften Partnerschaft zwischen der ARAG und der Universität. Was dieses Treffen auszeichnete, war ein tiefes, plastisch vermitteltes „Eintauchen“ in die besondere, von Nachhaltigkeit geprägte Unternehmenskultur des Düsseldorfer Familienunternehmens: Dies trug zu einem denkwürdigen Treffen in einer ganz speziellen Atmosphäre bei. Nach einem Imbiss endete der Begrüßungstag mit einer Begehung des von Norman Foster entworfenen und 2001 in Nutzung genommenen ARAG-Towers: Dieser bildet seit einem Jahrzehnt ein ausgesprochenes Wahrzeichen im Düsseldorfer Norden.

