12.05.17 11:20

Vortrag im Haus der Universität

„Schöne, neue Datenwelt?“

Von: Redaktion / V.M

Unter dem Schlagwort „Big Data“ verändern zeitgenössische Datenpraktiken zunehmend tiefgreifend Wissens- und Entscheidungsprozesse in Alltag und Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Auf Einladung des Düsseldorfer Instituts für Internet und Demokratie (DIID) spricht Prof. Dr. Judith Simon am 18. Mai zum Thema „Schöne Neue Datenwelt? Daten, Wissen, Werte & Gesellschaft" im Haus der Universität.

Während sich die einen von Big Data mannigfaltige ökonomische, wissenschaftliche und gesellschaftliche Fortschritte erhoffen, sehen andere vor allem neue ethische, soziale und politische Gefahren, die sich durch in verschiedenen gesellschaftlichen Sektoren ergeben können. Chancen und Risiken solch diverser Datenpraktiken stehen im Fokus dieses Vortrags.

Zudem wird argumentiert werden, dass es für Verständnis und Regulierung von Big Data neben technischer, ökonomischer und rechtlicher Expertise auch einer philosophisch-kritischen Analyse bedarf, die erkenntnistheoretische, ethische und politische Voraussetzungen sowie Auswirkungen dieser Datenpraktiken hinterfragt und zusammendenkt.

Prof. Dr. Judith Simon ist wissenschaftliche Leiterin des Instituts für Ethik in der Informationstechnologie der Universität Hamburg und eine ausgewiesene Expertin in den Bereichen Wissenschaftsphilosophie & Technik sowie Technik-Ethik. Die promovierte Philosophin studierte Psychologie an der Freien Universität Berlin, promovierte an der Universität zu Wien und forschte unter anderem am Institute Jean Nicod (Ecole Normale Supérieure) in Paris, an der Universität Stanford und der Universität Trento.

Ort: Haus der Universität, Schadowplatz 14

Zeit: 18. Mai, 19.30 Uhr

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenStabsstelle Presse und Kommunikation