18.05.10 00:00

Juristische Fakultät Preis der Goethe-Buchhandlung: Beste Dissertation des Jahres 2009

Düsseldorf. <br/>Heute erhielt Dr. Christopher Wietz (28) den mit 5.000 Euro dotierten Preis der Goethe Buchhandlung für die "Beste Dissertation der Juristischen Fakultät des Jahres 2009". <br/>Die Auszeichnung für seine herausragende wissenschaftliche Leistung überreichten Wolfgang Teubig, Geschäftsführer der Goethe Buchhandlung, Prof. Dr. Dr. H. Michael Piper, Rektor der Heinrich-Heine-Universität, sowie Prof. Dr. Jan Busche, Dekan der Juristischen Fakultät, im Heinrich-Heine-Saal der Universität. Nach der Laudatio seines Doktorvaters Prof. Dr. Karsten Altenhain stellte der Preisträger seine mit summa cum laude bewertete Arbeit vor:"Vermögensbetreuungspflichtverletzung gegenüber einer im Inland ansässigen Auslandsgesellschaft".

<br/>Heute erhielt Dr. Christopher Wietz (28) den mit 5.000 Euro dotierten Preis der Goethe Buchhandlung für die "Beste Dissertation der Juristischen Fakultät des Jahres 2009". Die Auszeichnung für seine herausragende wissenschaftliche Leistung überreichten Wolfgang Teubig, Geschäftsführer der Goethe Buchhandlung, Prof. Dr. Dr. H. Michael Piper, Rektor der Heinrich-Heine-Universität, sowie Prof. Dr. Jan Busche, Dekan der Juristischen Fakultät, im Heinrich-Heine-Saal der Universität. Nach der Laudatio seines Doktorvaters Prof. Dr. Karsten Altenhain stellte der Preisträger seine mit summa cum laude bewertete Arbeit vor:"Vermögensbetreuungspflichtverletzung gegenüber einer im Inland ansässigen Auslandsgesellschaft".

 

 

 

Juristische Fakultät

Preis der Goethe-Buchhandlung: Beste Dissertation des Jahres 2009

 

Heute erhielt Dr. Christopher Wietz (28) den mit 5.000 Euro dotierten Preis der Goethe Buchhandlung für die "Beste Dissertation der Juristischen Fakultät des Jahres 2009".

Die Auszeichnung für seine herausragende wissenschaftliche Leistung überreichten Wolfgang Teubig, Geschäftsführer der Goethe Buchhandlung, Prof. Dr. Dr. H. Michael Piper, Rektor der Heinrich-Heine-Universität, sowie Prof. Dr. Jan Busche, Dekan der Juristischen Fakultät, im Heinrich-Heine-Saal der Universität. Nach der Laudatio seines Doktorvaters Prof. Dr. Karsten Altenhain stellte der Preisträger seine mit summa cum laude bewertete Arbeit vor:"Vermögensbetreuungspflichtverletzung gegenüber einer im Inland ansässigen Auslandsgesellschaft".

Pressebild

Heute bei der Verleihung des Preises der Goethe Buchhandlung für die "Beste Dissertation der Juristischen Fakultät des Jahres 2009": (v.l.n.r.) Geschäftsführer der Goethe-Buchhandlung Wolfgang Teubig, Preisträger Dr. Christopher Wietz und Rektor Prof. Dr. Dr. H. Michael Piper

Foto: Sandra Grutza

In seiner prämierten Dissertation greift Christopher Wietz ein aktuelles und hochkomplexes Thema aus dem Wirtschaftsstrafrecht an der Schnittstelle zum Strafrecht, deutschen und ausländischen Gesellschafts- und Insolvenzrecht und zum Europarecht auf. Er befasst sich mit den seit einigen Jahren in Deutschland im Rechtsverkehr auftretenden so genannten Scheinauslandsgesellschaften: Eine Gesellschaft wird nach ausländischem Recht gegründet und verlegt sogleich ihren Verwaltungssitz nach Deutschland. Dies ist auf Basis der Rechtssprechung des Europäischen Gerichtshofes bzw. der europäischen Niederlassungsfreiheit möglich. Christopher Wietz untersucht, inwieweit das Merkmal der Pflichtverletzung aus § 266 StGB (Strafgesetzbuch) insbesondere im Falle einer Existenzvernichtung einer solchen Auslandsgesellschaft durch deutsches oder ausländisches Gesellschafts- oder Insolvenzrecht ausgefüllt werden kann. Dabei stellen sich vor allem verfassungsrechtliche sowie europarechtliche Fragen.

 

Dr. Christopher Wietz wurde am 17.07.1982 in Mülheim an der Ruhr geboren. Er studierte ab dem Wintersemester 2003/2004 Rechtswissenschaften an der Heinrich-Heine Universität in Düsseldorf und war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Im April 2008 bestand er die Erste Prüfung im Freiversuch und wurde hierfür mit dem Düsseldorf Law School-Award im Sommer des Jahres 2008 ausgezeichnet. Von Mai 2008 bis August 2009 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Medienrecht von Prof. Dr. Karsten Altenhain und erlangte auf die mündliche Prüfung vom 30.06.2009 die Doktorwürde. Im September 2009 begann er den juristischen Vorbereitungsdienst, welcher Stationen beim Landtag NRW und dem Brüsseler Büro von Freshfields Bruckhaus Deringer einschließt.

 

Juristische Fakultät Preis der Goethe-Buchhandlung: Beste Dissertation des Jahres 2009 Heute erhielt Dr. Christopher Wietz (28) den mit 5.000 Euro dotierten Preis der Goethe Buchhandlung für die "Beste Dissertation der Juristischen Fakultät des Jahres 2009". Die Auszeichnung für seine herausragende wissenschaftliche Leistung überreichten Wolfgang Teubig, Geschäftsführer der Goethe Buchhandlung, Prof. Dr. Dr. H. Michael Piper, Rektor der Heinrich-Heine-Universität, sowie Prof. Dr. Jan Busche, Dekan der Juristischen Fakultät, im Heinrich-Heine-Saal der Universität. Nach der Laudatio seines Doktorvaters Prof. Dr. Karsten Altenhain stellte der Preisträger seine mit summa cum laude bewertete Arbeit vor:"Vermögensbetreuungspflichtverletzung gegenüber einer im Inland ansässigen Auslandsgesellschaft".

 

Heute bei der Verleihung des Preises der Goethe Buchhandlung für die "Beste Dissertation der Juristischen Fakultät des Jahres 2009": (v.l.n.r.) Geschäftsführer der Goethe-Buchhandlung Wolfgang Teubig, Preisträger Dr. Christopher Wietz und Rektor Prof. Dr. Dr. H. Michael Piper

Foto: Sandra Grutza In seiner prämierten Dissertation greift Christopher Wietz ein aktuelles und hochkomplexes Thema aus dem Wirtschaftsstrafrecht an der Schnittstelle zum Strafrecht, deutschen und ausländischen Gesellschafts- und Insolvenzrecht und zum Europarecht auf. Er befasst sich mit den seit einigen Jahren in Deutschland im Rechtsverkehr auftretenden so genannten Scheinauslandsgesellschaften: Eine Gesellschaft wird nach ausländischem Recht gegründet und verlegt sogleich ihren Verwaltungssitz nach Deutschland. Dies ist auf Basis der Rechtssprechung des Europäischen Gerichtshofes bzw. der europäischen Niederlassungsfreiheit möglich. Christopher Wietz untersucht, inwieweit das Merkmal der Pflichtverletzung aus § 266 StGB (Strafgesetzbuch) insbesondere im Falle einer Existenzvernichtung einer solchen Auslandsgesellschaft durch deutsches oder ausländisches Gesellschafts- oder Insolvenzrecht ausgefüllt werden kann. Dabei stellen sich vor allem verfassungsrechtliche sowie europarechtliche Fragen. Dr. Christopher Wietz wurde am 17.07.1982 in Mülheim an der Ruhr geboren. Er studierte ab dem Wintersemester 2003/2004 Rechtswissenschaften an der Heinrich-Heine Universität in Düsseldorf und war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Im April 2008 bestand er die Erste Prüfung im Freiversuch und wurde hierfür mit dem Düsseldorf Law School-Award im Sommer des Jahres 2008 ausgezeichnet. Von Mai 2008 bis August 2009 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Medienrecht von Prof. Dr. Karsten Altenhain und erlangte auf die mündliche Prüfung vom 30.06.2009 die Doktorwürde. Im September 2009 begann er den juristischen Vorbereitungsdienst, welcher Stationen beim Landtag NRW und dem Brüsseler Büro von Freshfields Bruckhaus Deringer einschließt.

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