03.12.16 10:15

Jahresversammlung der Gesellschaft von Freunden und Förderern der HHU

Förderung ausgebaut: GFFU wird 2017 Gründerstipendium vergeben

Von: GFFU, Redaktion

02.12.2016 – Die Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf e.V. (GFFU) hatte am 1. Dezember ihre Jahrestagung und Mitgliederversammlung. Der Präsident der Gesellschaft, Eduard H. Dörrenberg, ging in seinem Rechenschaftsbericht für die Mitglieder der GFFU auf das Geschäftsjahr 2015 ein. Die GFFU und die von ihr verwalteten 24 unselbstständigen Stiftungen stellten 2015 für die Förderung von Forschung und Lehre an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) insgesamt gut zwei Millionen Euro zur Verfügung.

Preisträger 2016: Prof. Dr. rer. pol. Eva Gabriele Heidbreder, Philosophische Fakultät,, Eduard H. Dörrenberg, Präsident der Gesellschaft, PD Dr. med. Julia Hauer, Medizinische Fakultät, Jun.-Prof. Dr. med. Ute Scholl, Klinik für Nephrologie, Universitätsklinikum Düsseldorf, und Rektorin Prof. Dr. Anja Steinbeck, Foto: W. Meyer

Das sind 200.000 Euro mehr als 2014 und das vor dem Hintergrund gleichbleibend niedriger Zinsen.

Die höhere Fördersumme war in erster Linie dadurch möglich, dass die Erträge des gesamten Stiftungskapitals aufgrund einer umsichtigen Anlagestrategie mit 3,1 Prozent in etwa gehalten werden konnten und zusätzlich die Spenden im vergangenen Jahr um ca. 150.000 € zugenommen haben, vor allem für den Studiengang der European Studies, der 30 Studierende aus Palästina, Israel und Jordanien an der HHU zusammenführt.

Eduard H. Dörrenberg sprach auch über die Schwerpunkte der Arbeit des Förder- und Freundeskreises: Ein Schwerpunkt der Arbeit der GFFU im vergangenen wie in diesem Jahr ist die gezielte Förderung von Studierenden an der HHU. So wurden auch in diesem Jahr wieder fünf Stipendien von der  GFFU und weitere 33 Stipendien von den verschiedenen Stiftungen vergeben, davon alleine 20 Stipendien von der Dr.-Günther- und Imme-Wille-Stiftung und zehn Stipendien von der Konrad-Henkel-Stiftung.

Der Vorstand der GFFU hat im September beschlossen, ab 2017 ein Gründerstipendium für die beste Start-up-Idee auf fünf Jahre zu vergeben. Das Stipendium ist mit stolzen 50.000 € p.a. dotiert und wird in jedem Jahr neu ausgeschrieben.

Erst gestern hat der GFFU-Vorstand beschlossen, eine Stelle für eine(n) Alumni-Beauftragte(n) an der HHU für die nächsten beiden Jahre mit jeweils 22.000 € p. a. zu fördern. Diese Stelle wird sich verstärkt um die ehemaligen Studentinnen und Studenten an der HHU (Alumni) kümmern. Es liegen bereits jetzt 5.000 E-Mail-Adressen von Alumni der HHU vor, die sich zu ihrer Universität in Düsseldorf bekennen.

Der Präsident der GFFU hat aus seinem Budget einen Betrag von 2.500 € für Sprachkurse für Flüchtlinge an der HHU zur Verfügung gestellt.

Die GFFU bekommt von den jungen Akademikern schon jetzt etwas zurück. So engagieren sich seit diesem Jahr fünf Studierende aus drei Fakultäten aktiv für den Freundeskreis der GFFU. Durch die Verzahnung von Alumni und der GFFU wird das Engagement in der nächsten Zeit sicherlich noch höher werden.

Derzeit hat die GFFU 373 Mitglieder.

Abschließend wurde der Vorstand der GFFU einstimmig entlastet.

Traditionsgemäß wurden drei wissenschaftliche Preise verliehen:

1.  Den mit 10.000 Euro ausgestatteten Preis der GFFU erhielten zu gleichen Teilen Prof. Dr. rer. pol. Eva Gabriele Heidbreder und PD Dr. phil. Stefanie Agnes Knöll von der Philosophischen Fakultät.

2.  Der mit 12.500 Euro dotierte „Reinhard-Heynen und Emmi-Heynen-Preis“ ging an PD Dr. med. Julia Hauer von der Medizinischen Fakultät.

3.  Jun.-Prof. Dr. med. Ute Scholl, Klinik für Nephrologie am Universitätsklinikum Düsseldorf, erhielt den Forschungspreis der Dr.-Günther- und Imme-Wille-Stiftung, der mit 10.000 Euro dotiert ist.

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