03.02.99 00:00

Beste Jura-Dissertation 1998: Dr. Staudinger ausgezeichnet

Von: Rolf Willhardt

Düsseldorf. Pressebild

Dr. Ansgar Staudinger erhielt heute den mit 10.000 DM dotierten Preis der Düsseldorfer Goethe-Buchhandlung für die beste Doktorarbeit des Jahres 1998 im Fache Jura. Dr. Staudinger, 1968 in Bad Homburg geboren, studierte Jura und Politikwissenschaft in Freiburg, arbeitete nach der ersten Juristischen Staatsprüfung beim Präsidenten des Europäischen Parlamentes und nach der Ernennung zum Rechtsreferendar in einer Londoner Anwaltskanzlei.

Dr. Ansgar Staudinger erhielt heute den mit 10.000 DM dotierten Preis der Düsseldorfer Goethe-Buchhandlung für die beste Doktorarbeit des Jahres 1998 im Fache Jura. Dr. Staudinger, 1968 in Bad Homburg geboren, studierte Jura und Politikwissenschaft in Freiburg, arbeitete nach der ersten Juristischen Staatsprüfung beim Präsidenten des Europäischen Parlamentes und nach der Ernennung zum Rechtsreferendar in einer Londoner Anwaltskanzlei.

Pressebild Dr. Ansgar Staudinger erhielt heute den mit 10.000 DM dotierten Preis der Düsseldorfer Goethe-Buchhandlung für die beste Doktorarbeit des Jahres 1998 im Fache Jura.

 

Dr. Staudinger, 1968 in Bad Homburg geboren, studierte Jura und Politikwissenschaft in Freiburg, arbeitete nach der ersten Juristischen Staatsprüfung beim Präsidenten des Europäischen Parlamentes und nach der Ernennung zum Rechtsreferendar in einer Londoner Anwaltskanzlei. 1995 legte er in Düsseldorf die zweite Juristische Staatsprüfung ab und war danach zuerst als wissenschaftlicher Mitarbeiter, dann als Assistent am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf tätig (Prof. Dr. Heinrich Dörner).

 

Seine Doktorarbeit trägt den Titel "Art. 6 Abs. 2 der Klauselrichtlinie und § 12 AGBG - Der internationale Geltungsbereich der deutschen Klauselkontrolle auf dem Prüfstand des Europäischen Gemeinschaftsrechts". Sie wurde mit der bestmöglichen Note, "summa cum laude", bewertet.

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem "Gesetz zur Regelung des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen", kurz AGBG (1977), und dessen internationalem Geltungsbereich.

 

1993 hat nun der Rat der Europäischen Gemeinschaften eine Richtlinie über mißbräuchliche Klauseln in Verbraucherverträgen erlassen. Darin gibt es einen Regelungsauftrag an die Mitgliedstaaten, ihr internationales Kollisionsrecht bis 1994 zu harmonisieren. Die BRD erfüllte diese Vorgabe 1996 durch Novellierung des § 12 AGBG. Dr. Staudinger untersuchte die neuen Richtlinien und ihre Anwendung. Dabei kommt er zu dem Schluß, daß der deutsche Gesetzgeber mit seiner Neufassung gegen den EG-Vertrag verstößt, § 12 AGBG demnach europarechtswidrig ist. Die Untersuchung schließt mit dem Vorschlag, den Paragraphen erneut zu novellieren.

 

Die Ergebnisse der Arbeit von Dr. Staudinger sind den einschlägigen Gremien im Europarat zur Verfügung gestellt worden und fanden dort großes Interesse. Dr. Ansgar Staudinger erhielt heute den mit 10.000 DM dotierten Preis der Düsseldorfer Goethe-Buchhandlung für die beste Doktorarbeit des Jahres 1998 im Fache Jura.Dr. Staudinger, 1968 in Bad Homburg geboren, studierte Jura und Politikwissenschaft in Freiburg, arbeitete nach der ersten Juristischen Staatsprüfung beim Präsidenten des Europäischen Parlamentes und nach der Ernennung zum Rechtsreferendar in einer Londoner Anwaltskanzlei. 1995 legte er in Düsseldorf die zweite Juristische Staatsprüfung ab und war danach zuerst als wissenschaftlicher Mitarbeiter, dann als Assistent am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf tätig (Prof. Dr. Heinrich Dörner).Seine Doktorarbeit trägt den Titel "Art. 6 Abs. 2 der Klauselrichtlinie und § 12 AGBG - Der internationale Geltungsbereich der deutschen Klauselkontrolle auf dem Prüfstand des Europäischen Gemeinschaftsrechts". Sie wurde mit der bestmöglichen Note, "summa cum laude", bewertet.

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem "Gesetz zur Regelung des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen", kurz AGBG (1977), und dessen internationalem Geltungsbereich.1993 hat nun der Rat der Europäischen Gemeinschaften eine Richtlinie über mißbräuchliche Klauseln in Verbraucherverträgen erlassen. Darin gibt es einen Regelungsauftrag an die Mitgliedstaaten, ihr internationales Kollisionsrecht bis 1994 zu harmonisieren. Die BRD erfüllte diese Vorgabe 1996 durch Novellierung des § 12 AGBG. Dr. Staudinger untersuchte die neuen Richtlinien und ihre Anwendung. Dabei kommt er zu dem Schluß, daß der deutsche Gesetzgeber mit seiner Neufassung gegen den EG-Vertrag verstößt, § 12 AGBG demnach europarechtswidrig ist. Die Untersuchung schließt mit dem Vorschlag, den Paragraphen erneut zu novellieren.Die Ergebnisse der Arbeit von Dr. Staudinger sind den einschlägigen Gremien im Europarat zur Verfügung gestellt worden und fanden dort großes Interesse.

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