08.05.02 00:00

Beste Dissertationen Jura 2001: Erben und Wettbewerb im Internet

Von: Rolf Willhardt

Düsseldorf. Dr. Christian Johannes Lettmann und Dr. Bettina Wendlandt teilen sich den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Preis der Goethe-Buchhandlung für die Beste Dissertation der Juristischen Fakultät 2001. Heute wurden ihnen die Auszeichnungen von

Prof. Dr. Helmut Frister, Dekan der Juristischen Fakultät, und Wolfgang Teubig. Geschäftsführer der Goethe-Buchhandlung, überreicht.

Dr. Christian Johannes Lettmann und Dr. Bettina Wendlandt teilen sich den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Preis der Goethe-Buchhandlung für die Beste Dissertation der Juristischen Fakultät 2001. Heute wurden ihnen die Auszeichnungen von

Prof. Dr. Helmut Frister, Dekan der Juristischen Fakultät, und Wolfgang Teubig. Geschäftsführer der Goethe-Buchhandlung, überreicht.

 

 

 

Pressebild

Wolfgang Teubig (Goethe-Buchhandlung), Dr. Bettina Wendlandt, Dekan Prof. Dr. Helmut Frister und Dr. Christian Johannes Lettmann (v.l.n.r.)

 

Foto: Rolf Willhardt

 

Dr. Christian Johannes Lettmann und Dr. Bettina Wendlandt teilen sich den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Preis der Goethe-Buchhandlung für die Beste Dissertation der Juristischen Fakultät 2001. Heute wurden ihnen die Auszeichnungen von

Prof. Dr. Helmut Frister, Dekan der Juristischen Fakultät, und Wolfgang Teubig, Geschäftsführer der Goethe-Buchhandlung, überreicht.

 

Dr. Christian Johannes Lettmann wurde 1968 geboren und studierte Jura in Hamburg, wo er 1994 das Erste Staatsexamen ablegte. Es folgten zwei Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Zivilrecht seines Doktorvaters Prof. Dr. Dirk Olzen (damals Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf). Im Mai 1998 schloß Lettmann das Zweite Staatsexamen ab und kehrte wieder als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Olzen-Lehrstuhl zurück. Seit Oktober 1999 ist er im notarischen Anwärterdienst in einer Kanzlei in Heinsberg an der niederländischen Grenze tätig.

 

Die preisgekrönte Doktorarbeit von Dr. Lettmann trägt den Titel "Verfügungen über Personengesellschaftsanteile und Erhaltungsinteressen Nachlaßbeteiligter". Sie behandelt Probleme, die beim Tod des Gesellschafters einer Personengesellschaft, d.h. einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts, einer offenen Handelsgesellschaft oder einer Kommanditgesellschaft, und der Fortführung der Gesellschafterstellung durch den Erben entstehen. Die Arbeit ist insofern von großer Aktualität, da nach Schätzungen aus dem Jahre 1997 in einem Zeitraum von zehn Jahren ca. 700.000 mittelständische Unternehmen zur Nachfolge anstehen.

 

Dr. Bettina Wendlandt wurde 1974 in Berlin geboren. 1993 nahm sie das Studium der Rechtswissenschaften an der Juristischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität auf.

1998 legte sie das Erste juristische Staatsexamen ab und arbeitete danach bis März 1999 als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Heinrich Dörner am Lehrstuhl für Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung.

 

Am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Internationales Wirtschaftsrecht der Wilhelms-Universität in Münster war sie von April 1999 bis März 2002 als wissenschaftliche Hilfskraft von Prof. Dr. Dörner beschäftigt. 1999 belegte sie an der John Marshall Law School in Chicago den Studiengang "Information Technology Law", den sie im August 2000 mit dem Magister-Abschluß LL.M beendete.

 

2001 promovierte sie an der Heinrich-Heine-Universität mit ihrer "summa cum laude" bewerteten Arbeit "Cybersquatting, Metatags und Spam: Gemeinsamkeiten und Gegensätze im amerikanischen und deutschen Wettbewerbs- und Markenrecht".

Dr. Wendlandt wendet in ihrer Arbeit das deutsche und amerikanische Marken- und Wettbewerbsrecht auf verschiedene Verhaltensweisen im Internet an. Des weiteren hat sie die Ansichten der Rechtsprechung und Literatur in beiden Rechtsordnungen untersucht und verglichen. "Cybersquatter" sind virtuelle Hausbesetzer, nur besetzen sie statt Häusern Domainnamen im Internet. Bei den "Metatags" handelt es sich um Informationen im Programmcode einer Webseite.; "Spam" ist die gängige Bezeichnung für unaufgeforderte E-mail-Werbung.

 

Dr. Bettina Wendlandt ist seit März 2001 als Rechtsreferendarin am Landgericht in Duisburg tätig.

 

Wolfgang Teubig (Goethe-Buchhandlung), Dr. Bettina Wendlandt, Dekan Prof. Dr. Helmut Frister und Dr. Christian Johannes Lettmann (v.l.n.r.)Foto: Rolf Willhardt Dr. Christian Johannes Lettmann und Dr. Bettina Wendlandt teilen sich den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Preis der Goethe-Buchhandlung für die Beste Dissertation der Juristischen Fakultät 2001. Heute wurden ihnen die Auszeichnungen von

Prof. Dr. Helmut Frister, Dekan der Juristischen Fakultät, und Wolfgang Teubig, Geschäftsführer der Goethe-Buchhandlung, überreicht.Dr. Christian Johannes Lettmann wurde 1968 geboren und studierte Jura in Hamburg, wo er 1994 das Erste Staatsexamen ablegte. Es folgten zwei Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Zivilrecht seines Doktorvaters Prof. Dr. Dirk Olzen (damals Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf). Im Mai 1998 schloß Lettmann das Zweite Staatsexamen ab und kehrte wieder als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Olzen-Lehrstuhl zurück. Seit Oktober 1999 ist er im notarischen Anwärterdienst in einer Kanzlei in Heinsberg an der niederländischen Grenze tätig.Die preisgekrönte Doktorarbeit von Dr. Lettmann trägt den Titel "Verfügungen über Personengesellschaftsanteile und Erhaltungsinteressen Nachlaßbeteiligter". Sie behandelt Probleme, die beim Tod des Gesellschafters einer Personengesellschaft, d.h. einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts, einer offenen Handelsgesellschaft oder einer Kommanditgesellschaft, und der Fortführung der Gesellschafterstellung durch den Erben entstehen. Die Arbeit ist insofern von großer Aktualität, da nach Schätzungen aus dem Jahre 1997 in einem Zeitraum von zehn Jahren ca. 700.000 mittelständische Unternehmen zur Nachfolge anstehen.Dr. Bettina Wendlandt wurde 1974 in Berlin geboren. 1993 nahm sie das Studium der Rechtswissenschaften an der Juristischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität auf.

1998 legte sie das Erste juristische Staatsexamen ab und arbeitete danach bis März 1999 als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Heinrich Dörner am Lehrstuhl für Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung.Am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Internationales Wirtschaftsrecht der Wilhelms-Universität in Münster war sie von April 1999 bis März 2002 als wissenschaftliche Hilfskraft von Prof. Dr. Dörner beschäftigt. 1999 belegte sie an der John Marshall Law School in Chicago den Studiengang "Information Technology Law", den sie im August 2000 mit dem Magister-Abschluß LL.M beendete.2001 promovierte sie an der Heinrich-Heine-Universität mit ihrer "summa cum laude" bewerteten Arbeit "Cybersquatting, Metatags und Spam: Gemeinsamkeiten und Gegensätze im amerikanischen und deutschen Wettbewerbs- und Markenrecht".

Dr. Wendlandt wendet in ihrer Arbeit das deutsche und amerikanische Marken- und Wettbewerbsrecht auf verschiedene Verhaltensweisen im Internet an. Des weiteren hat sie die Ansichten der Rechtsprechung und Literatur in beiden Rechtsordnungen untersucht und verglichen. "Cybersquatter" sind virtuelle Hausbesetzer, nur besetzen sie statt Häusern Domainnamen im Internet. Bei den "Metatags" handelt es sich um Informationen im Programmcode einer Webseite.; "Spam" ist die gängige Bezeichnung für unaufgeforderte E-mail-Werbung.Dr. Bettina Wendlandt ist seit März 2001 als Rechtsreferendarin am Landgericht in Duisburg tätig.

 

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