11.06.03 00:00

Beste Dissertation Jura: Dr. Meyer und Dr. Lepper ausgezeichnet

Von: Christoph Ellert

Düsseldorf. Dr. Christian Meyer und Dr. Markus Lepper teilen sich den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Preis der Goethe-Buchhandlung für die "Besten Dissertation des Jahres 2002 der Juristischen Fakultät". Dr. Christian Meyer und Dr. Markus Lepper teilen sich den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Preis der Goethe-Buchhandlung für die "Besten Dissertation des Jahres 2002 der Juristischen Fakultät".

 

 

 

Pressebild

Dekan Prof. Dr. Helmut Frister, Dr. Christian Meyer, Dr. Wolfgang Teubig und Dr. Markus Lepper, Foto: V.M. Dr. Christian Meyer und Dr. Markus Lepper teilen sich den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Preis der Goethe-Buchhandlung für die "Besten Dissertation des Jahres 2002 der Juristischen Fakultät". Überreicht wurden ihnen die Auszeichnungen von Prof. Dr. Helmut Frister, Dekan der Juristischen Fakultät, und Wolfgang Teubig, Gechäftsführer der Goethe-Buchhandlung.

 

Christian Meyer, 1973 in Dortmund geboren, studierte von 1994 bis 1998 Rechtswissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Nach der Ersten juristischen Staatsprüfung und einem sechsmonatigen Praktikum in einer Pariser Anwaltskanzelei promovierte er über das Thema "Der Nießbrauch an GmbH-Geschäftsanteilen und an Aktien" bei Prof. Dr. Ulrich Noack (Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handelsrecht und Wirtschaftsrecht). Es folgte von 2001 bis 2003 eine Referendarausbildung beim Landgericht Düsseldorf und eine viermonatiger Tätigkeit bei einer Londoner Anwaltskanzelei. Im März 2003 absolvierte Dr. Meyer die Zweite juristische Staatsprüfung vor dem Landesjustizprüfungsamt in Nordrhein-Westfalen.

 

In seiner preisgekrönten Arbeit behandelt Dr. Meyer die Rechtskonstruktion des Nießbrauchs an Aktien und GmbH-Geschäftsanteilen. Der Terminus "Nießbrauch" bezeichnet dabei ein Nutzungsrecht, wobei beispielsweise eine Person im Zuge einer vorweggenommenen Erbfolge ihr Vermögen bereits zu Lebzeiten auf einen Nachkommen als Gesellschafter überträgt, aber gleichwohl Anspruch auf die alljährliche Dividende erhebt. Dr. Meyer widmet sich der Frage, ob der Nießbraucher oder der Gesellschafter in der Haupt- bzw. in der Gesellschafterversammlung das Stimmrecht ausüben darf und weist dabei nach, daß eine Aufteilung des Stimmrechts nicht praktikabel ist und das Stimmrecht beim originär Berechtigten, nämlich dem Gesellschafter, bleiben muß. Auch andere sogenannte Verwaltungsrechte - wie zum Beispiel das Informationsrecht - stehen sinnvollerweise dem jeweiligen Gesellschafter zu.

 

Markus Lepper, 1973 in Neuss geboren, absolvierte von 1992 bis 1995 eine Ausbildung zum Bankkaufmann an der Kreissparkasse Köln. Von 1994 bis 1995 studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Köln. Anschließend schrieb er sich an der Universität Köln für das Fach der Rechtswissenschaften ein, 1999 legte er die Erste juristische Staatsprüfung ab. 2002 promovierte er unter der Betreuung von Prof. Dr. Johannes Dietlein (Lehrstuhl für öffentliches Recht und Verwaltungslehre) über "Die Verwendung und insbesondere die Ausschüttung von Sparkassengewinnen." 2003 schloß er seine Ausbildung mit der Zweiten juristischen Staatsprüfung ab. Seit Oktober 2002 arbeitet Markus Lepper als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei einem Buchprojekt mit.

 

Die preisgekrönte Arbeit von Dr. Lepper liefert einen Überblick über die rechtlichen, wirtschaftlichen und historischen Rahmenbedingungen für die Gewinnerzielung kommunaler Sparkassen und bietet im Anschluß eine rechtsvergleichende Erläuterung der momentanen Überschußverwendung anhand der einschlägigen landesrechtlichen Bestimmungen. Eingebettet in den Kontext aktueller Entwicklungen innerhalb der Sparkassenorganisation folgt dann eine eingehende Untersuchung der Frage, inwieweit eine Änderung der bestehenden Rechtslage zugunsten der kommunalen Sparkassenträger rechtlich möglich und sinnvoll erscheint. Zu diesem Zweck werden die vorhandenen Möglichkeiten und Grenzen einer verstärkten Ausschüttung von Sparkassengewinnen an die Kommunen umfassend erörtert.

Dekan Prof. Dr. Helmut Frister, Dr. Christian Meyer, Dr. Wolfgang Teubig und Dr. Markus Lepper, Foto: V.M. Dr. Christian Meyer und Dr. Markus Lepper teilen sich den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Preis der Goethe-Buchhandlung für die "Besten Dissertation des Jahres 2002 der Juristischen Fakultät". Überreicht wurden ihnen die Auszeichnungen von Prof. Dr. Helmut Frister, Dekan der Juristischen Fakultät, und Wolfgang Teubig, Gechäftsführer der Goethe-Buchhandlung.Christian Meyer, 1973 in Dortmund geboren, studierte von 1994 bis 1998 Rechtswissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Nach der Ersten juristischen Staatsprüfung und einem sechsmonatigen Praktikum in einer Pariser Anwaltskanzelei promovierte er über das Thema "Der Nießbrauch an GmbH-Geschäftsanteilen und an Aktien" bei Prof. Dr. Ulrich Noack (Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handelsrecht und Wirtschaftsrecht). Es folgte von 2001 bis 2003 eine Referendarausbildung beim Landgericht Düsseldorf und eine viermonatiger Tätigkeit bei einer Londoner Anwaltskanzelei. Im März 2003 absolvierte Dr. Meyer die Zweite juristische Staatsprüfung vor dem Landesjustizprüfungsamt in Nordrhein-Westfalen.In seiner preisgekrönten Arbeit behandelt Dr. Meyer die Rechtskonstruktion des Nießbrauchs an Aktien und GmbH-Geschäftsanteilen. Der Terminus "Nießbrauch" bezeichnet dabei ein Nutzungsrecht, wobei beispielsweise eine Person im Zuge einer vorweggenommenen Erbfolge ihr Vermögen bereits zu Lebzeiten auf einen Nachkommen als Gesellschafter überträgt, aber gleichwohl Anspruch auf die alljährliche Dividende erhebt. Dr. Meyer widmet sich der Frage, ob der Nießbraucher oder der Gesellschafter in der Haupt- bzw. in der Gesellschafterversammlung das Stimmrecht ausüben darf und weist dabei nach, daß eine Aufteilung des Stimmrechts nicht praktikabel ist und das Stimmrecht beim originär Berechtigten, nämlich dem Gesellschafter, bleiben muß. Auch andere sogenannte Verwaltungsrechte - wie zum Beispiel das Informationsrecht - stehen sinnvollerweise dem jeweiligen Gesellschafter zu.Markus Lepper, 1973 in Neuss geboren, absolvierte von 1992 bis 1995 eine Ausbildung zum Bankkaufmann an der Kreissparkasse Köln. Von 1994 bis 1995 studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Köln. Anschließend schrieb er sich an der Universität Köln für das Fach der Rechtswissenschaften ein, 1999 legte er die Erste juristische Staatsprüfung ab. 2002 promovierte er unter der Betreuung von Prof. Dr. Johannes Dietlein (Lehrstuhl für öffentliches Recht und Verwaltungslehre) über "Die Verwendung und insbesondere die Ausschüttung von Sparkassengewinnen." 2003 schloß er seine Ausbildung mit der Zweiten juristischen Staatsprüfung ab. Seit Oktober 2002 arbeitet Markus Lepper als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei einem Buchprojekt mit.Die preisgekrönte Arbeit von Dr. Lepper liefert einen Überblick über die rechtlichen, wirtschaftlichen und historischen Rahmenbedingungen für die Gewinnerzielung kommunaler Sparkassen und bietet im Anschluß eine rechtsvergleichende Erläuterung der momentanen Überschußverwendung anhand der einschlägigen landesrechtlichen Bestimmungen. Eingebettet in den Kontext aktueller Entwicklungen innerhalb der Sparkassenorganisation folgt dann eine eingehende Untersuchung der Frage, inwieweit eine Änderung der bestehenden Rechtslage zugunsten der kommunalen Sparkassenträger rechtlich möglich und sinnvoll erscheint. Zu diesem Zweck werden die vorhandenen Möglichkeiten und Grenzen einer verstärkten Ausschüttung von Sparkassengewinnen an die Kommunen umfassend erörtert.

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