09.02.18 11:57

Gebäude wurde 1955 errichtet / Auch Haustechnik und Stationsbereiche werden modernisiert

Sanierung der „Alten Chirurgie“ am UKD: Fassade des Bettenhauses West wird erneuert

Von: Stefan Dreising

Das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) ergänzt die Teilsanierung des Bettenhauses West im Zentrum für Operative Medizin I („Alte Chirurgie“). Hintergrund: Das Gebäude ist bereits über 60 Jahre alt. Es wurde ab 1955 errichtet und 1958 in Betrieb genommen. Im Rahmen des Medizinischen Modernisierungsprogramms („MedMop“) des Landes NRW ist bereits eine umfassende Sanierung der Haustechnik und die Modernisierung einzelner Stationsbereiche geplant. Nun wird ebenfalls die Fassade des Gebäudes erneuert. Die Arbeiten starten nach Karneval.

Das „Bettenhaus West“ an der Uniklinik Düsseldorf wurde ab 1955 errichtet und 1958 in Betrieb genommen. Jetzt wird es saniert und erhält auch eine neue Fassade. Foto: UKD/Timmermann

„Im Rahmen des Bauantrages wurde auch eine vorzeitige Fassadenprüfung speziell hinsichtlich des Brandschutzes durchgeführt. Unser Bettenhaus West hat mit acht Etagen und einer Höhe von ca. 30 Metern den Status eines Hochhauses, wie es bei vielen anderen Krankenhäusern ebenfalls der Fall ist. Angesichts der bevorstehenden Teilsanierung des Gebäudes konnten wir  in sehr enger und konstruktiver Zusammenarbeit mit dem Bauaufsichtsamt und der Berufsfeuerwehr der Stadt Düsseldorf nun Planungssicherheit und Transparenz zu den seinerzeit verbauten Materialien schaffen“, so Dr. Mark Wähling, Leiter des Dezernats Bau und Technik am UKD.

Um das Material der Fassade schnellstmöglich entfernen zu können, wurden die betreffenden Stationen  bereits seit Ende 2017 geräumt und auf andere Klinikbereiche des UKD verteilt. Parallel hierzu wurden Sofortmaßnahmen wie z.B. eine mobile flächendeckende Brandmeldeanlage oder die komplette Freiräumung der oberen sechs von acht Ebenen umgesetzt. Um die jetzt startenden Arbeiten schnell umzusetzen, werden bis zur vier Kräne und acht Hebebühnen im Einsatz sein. In rund zwei Monaten soll die jetzige Fassade entfernt sein. „Nach Abschluss der Fassadenentfernung können die Stationsbereiche dann wieder für die Patientenversorgung genutzt werden. Die unteren Etagen des Hochhauses, die bereits als Büroflächen genutzt werden, können dank der umgesetzten Sofortmaßnahmen auch während der Bauphase als Büros eingesetzt werden“, so Dr. Wähling.

Ekkehard Zimmer, Kaufmännischer Direktor und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des UKD: „Angesichts des hohen Alters der Mehrzahl unserer Gebäude müssen wir natürlich auf solche neuen Erkenntnisse schnell reagieren, um weiterhin eine erstklassige Versorgung unserer Patienten sicherzustellen. Glücklicherweise hatten wir die Sanierung des Bettenhauses ohnehin geplant. Das Beispiel führt uns aber auch sehr klar vor Augen, wie groß der Modernisierungsbedarf  unserer baulichen Infrastruktur für die  Patientenversorgung ist.“

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